DIE LINKE. Berlin
Newsletter 30. November 2018

Treffpunkt: 11.45 Uhr am Infostand in der Otto-von-Bismarck-Allee

 

Inhaltsverzeichnis

 
  1. Berlin
  2. Aus der Partei
  3. Bezirke
  4. Abgeordnetenhaus
  5. Senat
  6. Bundestag
  7. Europa
  8. Termine
 

Berlin

 

Wem gehört(e) die Karl-Marx-Allee?

 

Berlins größte Vermieterin, die Deutsche Wohnen SE, greift nach dem Herzen Ostberlins: Das börsennotierte Unternehmen möchte in einem Paket 700 Wohnungen und Gewerbeflächen in der Karl-Marx-Allee kaufen. Als Verkäufer von vier Blöcken der "Arbeiterpaläste" in der ehemaligen Stalinallee tritt die Predac Immobilien Management AG auf.
Wie konnte es aber geschehen, dass Vorbildbauten des staatlichen Wohnungsbaus der DDR von einer Aktiengesellschaft an eine andere börsennotierte Aktiengesellschaft verkauft werden sollen? Wie genau verlief die Privatisierung der Prachtbauten der DDR, und was bedeutete sie für die Mieter*innen und die Bewohnerstruktur dieser Häuser damals, und was bedeutet sie heute? Darüber wollen wir sprechen mit Karin Baumert (Stadtsoziologin und ehemalige Baustadträtin in Berlin-Mitte), Dr. Anja Köhler (Mieterbeirat Karl-Marx-Allee) und Steffen Zillich (direkt gewählter Abgeordneter für Friedrichshain-Kreuzberg, Sprecher für Haushaltspolitik der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus) Mehr dazu hier. hier und hier. 

Wann: 4. Dezember ab 19 Uhr    Wo: Café Sybille, Karl-Marx-Allee 72 in 10243 Berlin

 
 

«Ich geh‘ mit Dir wohin Du willst»

 

Insbesondere in den Kommunen und urbanen Räumen Europas und Nordamerikas sind in den vergangenen Jahren politische Visionen, aber auch konkrete Erfahrungen inklusiver Migrationspolitiken entstanden, die Fragen des Rechts auf globale Bewegungsfreiheit und soziale Rechte zusammen führen. So schützen die Bewegung der Städte der Zuflucht (Sanctuary Cities) in Nordamerika sowie der solidarischen Städte (Solidarity Cities) in Europa, ihre Bewohner*innen vor Abschiebungen, machen sich für die Aufnahme von Geflüchteten stark oder fördern das Recht auf globale Bewegungs- und Niederlassungsfreiheit, indem sie soziale Rechte von Staatsbürgerschaft und formalem Aufenthaltsstatus entkoppeln. Städte wie New York, Barcelona, Bern und Zürich arbeiten an kommunalen Ausweisdokumenten (City-ID), die jeder*m Bewohner*in der Stadt, ungeachtet des formalen Aufenthaltsstatus, erhalten und damit Zugang zu städtischen sozialen Dienstleistungen wie  Bildung und Gesundheit bekommen kann. Der Berliner Senat arbeitet an einer anonymisierten Gesundheitskarte. Bei der Veranstaltung wird mit Aktivist*innen über die konkreten politischen und rechtlichen Herausforderungen solidarischer Städte in Europa diskutiert. Mehr Infos hier und hier. 

Wann: 5. Dezember ab 18 Uhr    Wo: Berlin Global Village, Am Südhaus 2 in 12053 Berlin 

 
 

Aus der Partei

 

Gemeinsame Anreise zur Klima-Kohle-Demo

 

Das Thema Klima steht im Dezember ganz oben auf der politischen Agenda. Auf der Weltklimakonferenz im polnischen Kattowitz wird über die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens verhandelt. In Berlin entscheidet sich, ob Deutschland seine Versprechen wahr macht – und schnell aus der Kohle aussteigt.

Der Hitzesommer 2018 hat uns erneut bewusst gemacht: Der Klimawandel erhöht die Zahl extremer Wetterereignisse schon heute. Immer mehr Waldbrände und Hitzewellen, lang anhaltende Dürren, Überschwemmungen und Missernten sind die Folge. Im Globalen Süden sind die Folgen der Klimakrise besonders verheerend: Sie verschärfen Hunger und Armut und zwingen viele Menschen zur Flucht aus ihrer Heimat. Wir müssen jetzt handeln, um die Erderhitzung zu stoppen und eine ungebremste Klimakatastrophe in der Zukunft zu verhindern - für uns alle und die kommenden Generationen.

Dafür gehen wir gemeinsam mit vielen Tausend Menschen auf die Straße: am 1. Dezember in Berlin, vor der Haustür der Bundesregierung. Mehr dazu hier und hier. 

Gemeinsame Anreise: Wann: 1.12. um 11.30 Uhr    Wo: U-Bhf. Eberswalderstr. 

und/oder kommt zum 

Treffpunkt : 11:45 Uhr - Infostand in der Otto-von-Bismarck-Allee (Nähe Bundeskanzleramt)

 

Solid-Session

 

Werdet aktiv bei linksjugend ['solid] Berlin! Kommt vorbei zur nächsten Solid-Session!
Bei der Solid-Session treffen sich einmal im Monat die Landesarbeitskreise Feminismus, Stadtpolitik, Antifaschismus, Ökologie und Medien. Diesmal gibt es danach auch noch einen kleinen Weihnachtsempfang, eine gute Möglichkeit um uns kennenzulernen. Schaut einfach vorbei, es ist keine Anmeldung oder ähnliches erforderlich. 

Wann: 5. Dezember ab 18 Uhr    Wo: Karl-Liebknecht-Haus 

 

2 Jahre Rot-Rot-Grün

 

2 Jahre Rot-Rot-Grün r2g - was ist schon passiert, was ist noch zu tun? Unter dem Motto „Politiker*innen fragen - Bürger*innen antworten“ wollen Katina Schubert (Vorsitzende DIE LINKE.Berlin) und Tobias Schulze (Abgeordneter in Wedding) mit Ihnen und euch ins Gespräch kommen. Mehr hier. 

Wann: 5. 12. ab 18.30 Uhr     Wo: Sprengelhaus, Sprengelstr.15 

 

68/18 - Kongress: Geschichte wird gemacht

 

Im Sinne des Jubiläums von 50 Jahren 1968 versucht der Kongress an die historischen Errungenschaften der 68er zu erinnern und diese zugleich vor dem Hintergrund gegenwärtiger politischer Herausforderungen zu reflektieren. Als ein Kongress der Vielen möchten wir daher mit unterschiedlichen Menschen ins Gespräch kommen, die zusammen ein kollektives Gedächtnis der 68er erzeugen können und eine alternative Erzählung zum gegenwärtigen System hervorbringen: mit Zeitzeug*innen der 68er, kritischen Wissenschaftler*innen, Aktivist*innen aus verschiedensten Bereichen, den sozialen Bewegungen, dem Kulturbereich, dem Journalismus, aus Parteien und Gewerkschaften. 3 Tage – über 100 Veranstaltungen, Workshops, Lesungen und Kino! Anmeldung, Infos und Programm gibt es hier. 

 
 

Bezirke

 

Jung&Kritisch: Seenotrettung ist kein Verbrechen

 

Die Tatenlosigkeit der Europäischen Union angesichts der humanitären Katastrophe im Mittelmeer führte dazu, dass sich immer mehr Menschen in Organisationen der zivilen Seenotrettung engagieren. Die Seenotretter*innen konnten schon tausende schiffbrüchige Menschen auf ihrer gefährlichen Flucht nach Europa vor dem Ertrinken retten. Ihnen gebührt größter Respekt. Stattdessen werden sie kriminalisiert, einige sitzen sogar wegen angeblichem und sogenanntem Menschenschmuggel in Gefängnissen. Absurd und widerlich.
Eine politische Lösung aus der Katastrophe ist jedoch nicht in Sicht. Solange es keine legalen Fluchtwege gibt und die EU-Staaten im Rahmen der Seenotrettung ihrer Verantwortung nicht nachkommen, wird die humanitäre Katastrophe im Mittelmeer nicht enden. Über die aktuelle Situation der Seenotretter*innen wollen wir sprechen mit Dr. Gesine Lötzsch (MdB, DIE LINKE) und Aktivist*innen der Seebrücke Berlin. Was sind ihre Erfahrungen und wie können wir gemeinsam Druck auf die Politik ausüben?  Kommt vorbei und diskutiert bei Bier oder Limo mit! Mehr dazu hier. 

Wann: 5.12. ab 19.30 Uhr    Wo: Zum Alten Rathaus, Türschmidstr. 36 

 

Marx und die Arbeiterbewegung

 

Am letzten Abend unserer Vortragsreihe wollen wir uns der Praxis, die aus der Theorie entstanden ist, zuwenden. Ralf Hoffrogge wird uns in die Geschichte der Arbeiterbewegung nach Marx einführen - und die Brücken bis heute schlagen. Ralf Hoffrogge arbeitet am Institut für Soziale Bewegungen der Ruhr-Universität Bochum an seiner Habilitation. Seine Arbeitsschwerpunkten sind die Geschichte der Arbeiterbewegungen sowie Gewerkschaftsgeschichte. Er ist Autor von "Richard Müller. Der Mann hinter der Novemberrevolution", erschienen 2008 im Karl-Dietz Verlag, "Werner Scholem. Eine politische Biographie (1895–1940" erschienen 2014 bei UVK Konstanz und "Sozialismus und Arbeiterbewegung in Deutschland und Österreich. Von den Anfängen bis 1914." erschienen 2017 bei Schmetterling.

Wann: 5. Dezember ab 19 Uhr    Wo: Roter Laden, Weidenweg 17 

 

Weihnachtsfeier für geflüchtete und wohnungslose Kinder

 

Jedes Jahr veranstaltet DIE LINKE. Marzahn-Hellersdorf​ für geflüchtete und wohnungslose Kinder eine Weihnachtsfeier in der Otto-Rosenberg-Straße. Die von ehrenamtlichen Helfer*innen des Bezirksverbandes und der Linksfraktion Marzahn-Hellersdorf organisierte Feier finanziert sich über Spenden. Diese werden im Linken Treff oder über ein Konto dankend entgegengenommen. Auch Unterstützung bei der Vorbereitung der Feier und der Zusammenstellung der Geschenke ist sehr willkommen. Wer helfen möchte, kann sich gern bei unserer Verordneten Sarah Fingarow oder im Linken Treff melden. Alle Infos und Kontaktadressen gibt es hier. 

 

Saubere Luft für ein gesünderes Leben an der Havel

 

Helin Evrim Sommer hatte vor der Sommerpause die Bundesregierung in Sachen Umweltbelastungen und gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Binnenschiffe auf der Havel befragt. Anwohner hatten sich an die Bundestagsabgeordnete aus Spandau gewandt. Die Antwort des Bundesumweltministeriums war etwas unbefriedigend. Daher hat Evrim Sommer sowohl dort als auch danach nochmals beim Bundesverkehrsministerium nachgehakt. Die Antwort dürfte die Anwohner zufriedenstellen, wie das Spandauer Volksblatt berichtet.

 
 

Abgeordnetenhaus

 

Auf dem Weg zum sozialen und ökologischen Berlin

 

Unsere Bilanz

Als Linke in Regierungsverantwortung haben wir uns viel vorgenommen: Berlin wieder zum Funktionieren zu bringen, Schulen und Kitas zu sanieren und neue zu bauen, Armut zu bekämpfen, den steigenden Mieten und Verdrängung entgegenzutreten und eine ökologische Energie- und Verkehrswende einzuleiten. Viele der im Koalitionsvertrag vereinbarten Vorhaben konnten in den ersten zwei Jahren Rot-Rot-Grün bereits umgesetzt oder in die Wege geleitet werden. Hier gibt es einen Überblick.

 

Wohnungslosenhilfe verstärkt

 

Das Thema Hilfe für Wohnungslose beschäftigte das Abgeordnetenhaus in der Aktuellen Stunde der Plenarsitzung am Donnerstag. Sozialsenatorin Elke Breitenbach betonte, dass Wohnungslosenhilfe viel mehr ist als die Kältehilfe, über die aber am meisten gesprochen wird. Berlin bringt derzeit etwa 50.000 Menschen unter und bewahrt sie so vor Wohnungslosigkeit. In den Notübernachtungen der Kältehilfe wurden die Plätze in diesem Winter auf 1.200 aufgestockt und damit seit 2016 fast verdoppelt. Für die Kältebahnhöfe Moritzplatz und Lichtenberg gibt es ein neues Konzept: neben Toilettenhäuschen und Betreuung durch Sozialarbeiter*innen wird es dort auch beheizte Container geben, die regelmäßig vom Kältebus angefahren werden. Ziel ist es, möglichst viele Menschen dazu zu bewegen, die Einrichtungen der Kältehilfe aufzusuchen. Unsere sozialpolitische Sprecherin Stefanie Fuchs wies daraufhin, dass es gemeinsames Handeln aller Akteure bedarf: »Obdachlosigkeit ist eine der wichtigsten sozialen Fragen der Stadt. Sie wird nur ressortübergreifend und durch unterschiedliche, akute und langfristige Maßnahmen gelöst werden.« Um die notwendigen Maßnahmen besser abstimmen zu können, will der Senat nächstes Jahr die Zahl der obdachlosen Menschen erheben. Mehr dazu im Tagesspiegel und im Neues Deutschland.

 

Schulbau mit der HOWOGE – transparent und nachvollziehbar

 

Die rot-rot-grüne Koalition will die Mammutaufgabe Schulbau und Sanierung, bei der über 50 neue Schulen gebaut werden sollen, mit Hilfe des landeseigenen Wohnungsunternehmens HOWOGE angehen, das einen Teil der Schulen errichten und sanieren soll. Über dieses Vorhaben wurde in den letzten Wochen und Monaten viel diskutiert. Die rot-rot-grünen Koalitionsfraktionen haben jetzt einen Entschließungsantrag (pdf) vorgelegt, in dem festgelegt ist, welche Kriterien aus unserer Sicht erfüllt werden müssen, um dieses Vorhaben transparent und nachvollziehbar zu gestalten. Im Rahmen der Schulbauoffensive geschlossene Verträge müssen weitestgehend öffentlich gemacht und Abgeordneten Akteneinsicht gewährleistet werden. Das Abgeordnetenhaus muss über die Vergabe der Erbbaurechte entscheiden und eine Vergabe von Schulgrundstücken und Erbbaurechten an Dritte muss ausgeschlossen werden. Zudem haben wir am Donnerstag die „kleine Privatisierungsbremse“ in das Haushaltsgesetz aufgenommen: Das Abgeordnetenhaus muss jetzt zustimmen, wenn Landesunternehmen ihre Töchterunternehmen oder auch einzelne Organisationseinheiten verkaufen wollen. Rede von Regina Kittler hier. Mehr zum Thema Schulsanierung

 
 

AIDS besiegen: Diskriminierung beenden und #wissenverdoppeln

 

Zum Welt-AIDS-Tag gibt es gute Nachrichten. Berlin hat sich 2016 der Fast-Track-City Initiative der Vereinten Nationen angeschlossen. In dieser haben sich Städte weltweit dem Ziel verpflichtet, bis 2020 folgende Kennziffern zu erreichen: 90% der Menschen mit HIV wissen von ihrer Infektion, sind getestet; 90% der positiv auf HIV getesteten Menschen sind in Behandlung und 90% der in Behandlung befindlichen HIV-positiven Menschen haben keine messbare Viruslast mehr, können das Virus nicht weitergeben. Am Donnerstag hat Gesundheitssenatorin Dilek Kolat auf Anfrage von Carsten Schatz die aktuellen Berliner Zahlen bekannt gegeben: Berlin liegt bei 89-94-95. Carsten Schatz kommentiert: »Das ist ein großartiger Erfolg der rot-rot-grünen Gesundheitspolitik. Jetzt gilt es dranzubleiben und engagiert das weitere Ziel von Null Diskriminierung von Menschen mit HIV und AIDS in den Mittelpunkt zu stellen.« Ein gutes Beispiel dafür ist die Kampagne #wissenverdoppeln der AIDS-Hilfe, die das Wissen über neue Behandlungsmethoden verbreiten und mit Vorurteilen und Ängsten aufräumen will. Mehr dazu hier

 
 

Senat

 

Fortschreibung der Leitlinie zum Berliner Modell

 

Senatorin Lompscher: »Das Berliner Modell der kooperativen Baulandentwicklung leistet einen wichtigen Beitrag zur Schaffung zusätzlichen, insbesondere gemeinwohlorientierten Wohnraums und zur integrierten Entwicklung in den Neubauquartieren unserer Stadt. Als etabliertes Instrument schafft es transparente Rahmenbedingungen für das Engagement der Vorhabenträger und stellt sicher, dass neben den Wohnungen auch Kita- und Schulplätze entstehen.« Alle Infos dazu hier. 

 
 

Bundestag

 

Reden und Diplomatie

 

Die russisch-ukrainische Konfrontation an der Meerenge von Kertsch zwischen dem Schwarzen und dem Asowschen Meer spitzt sich gefährlich zu. Im Interview mit dem Inforadio des rbb umschreibt Stefan Liebich die Möglichkeiten deutscher Einflussnahme und zeigt deren Grenzen auf: »Was wir machen können, ist Reden und Diplomatie. Die Nato jedenfalls tut gut dran, sich aus diesem Konflikt herauszuhalten. Die Ukraine ist nicht Mitglied der Nato und wird es auch in absehbarer Zeit nicht sein. Es würde die Situation dort auch nicht verbessern, sondern eher verschlimmern.« Mehr hier. 

 

Tarifbindung stärken

 

Pascal Meiser: »Diese Woche haben die Real-Beschäftigte erneut bundesweit gegen den einseitigen Ausstieg der Metro AG aus dem Tarifvertrag gestreikt. Jetzt muss eine neu eingestellte Verkäuferin bei Real durch die Tarifflucht jährlich auf viele tausende Euro, in Nordrhein-Westfalen sogar fast 10.000 Euro, verzichten. So steigert der Konzern seine Rendite und den Verkaufswert auf den Rücken der Beschäftigten und setzt gleichzeitig die Konkurrenz unter Druck, um ebenfalls Tarifverträge zu unterlaufen. Die Politik hat aber Möglichkeiten, die Tarifbindung zu stärken. Anstatt die zurückgehende Tarifbindung lediglich in Sonntagsreden zu bemängeln, soll Arbeitsminister Hubertus Heil endlich dafür sorgen, dass Tarifverträge ohne Zustimmung der Arbeitgeber für allgemeinverbindlich erklärt werden können.«

 

Das Schweigen zu brechen ist nicht genug!

 

»Überall war letzte Woche in den Medien zu lesen: 147 Frauen wurden 2017 von ihrem (Ex-)Partner getötet. Nicht zu lesen war: 224 Frauen entkamen nur durch Glück solchen Tötungsversuchen. Jeden Tag versucht also ein Mann, seine (Ex-)Partnerin zu töten« kommentiert Helin Evrim Sommer den internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen. Sommer weiter: »Bundesfamilienministerin Giffey skandalisiert das – aber sie handelt nicht. Auf eine Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag verweigert die Bundesregierung die Aussage, dass es sich dabei um Femizide handelt, die Tötung von Frauen, weil sie Frauen sind. Auch über die 227 Frauen, die darüber hinaus getötet wurden, weiß die Regierung nichts. Und das, obwohl die Istanbul-Konvention sie zur Datenerhebung verpflichtet. Für wirksame Prävention ist Wissen unerlässlich. Das Schweigen zu brechen ist nicht genug. Wir wollen ein unabhängiges Forschungsinstitut zu allen Formen von Gewalt gegen Frauen! Wir wollen ein dauerhaft ausfinanziertes Hilfesystem! Wir wollen keine einzige getötete Frau mehr!« #keinemehr

 

geDrucktes: Dr. Gesine Lötzsch und Wolfgang Schorlau

 

Lesung und Gespräch: Dr. Gesine Lötzsch und Wolfgang Schorlau »Der große Plan«: Wolfgang Schorlaus Krimis wurden mehr als eine Million Mal verkauft. Es geht bei ihm immer um politische Themen, wie z. B. um die NSU-Mörder, die Griechenland-Krise oder die Machenschaften der Treuhand. Geschickt verbindet er gut recherchiertes Faktenmaterial mit einer spannenden Kriminalgeschichte. In »Der große Plan« droht der Privatdetektiv Georg Dengler an seinem bisher größten Fall zu scheitern. Wer hat die Mitarbeiterin des Auswärtigen Amtes Anna Hartmann entführt? Was hatte sie mit der sogenannten Griechenlandrettung zu tun? Weiß sie, auf welchen Konten die vielen Milliarden der »Griechenlandrettung« in Wirklichkeit gelandet sind? Georg Dengler folgt der Spur des großen Geldes und befindet sich plötzlich selbst im Fadenkreuz mächtiger Interessen.

Wann: 6. Dezember 2018 um 18 Uhr  Wo: m Karl-Liebknecht-Haus, »Rosa-Luxemburg-Saal«

Eintritt frei, aber Anmeldung erforderlich, werktags telefonisch unter 030/22 77 17 87 oder per E-Mail an: gedrucktes@die-linke.de

 
 

Europa

 

Quo vadis, Europa

 

Die bevorstehenden Wahlen des Europaparlaments und das Ende ihrer ersten Legislaturperiode im Europäischen Parlament sind für Martina Michels Anlass, in guter Tradition zum Ende des Jahres einzuladen, um über ihre Tätigkeit zu informieren und gemeinsam mit ihren Gästen über Herausforderungen vor den Europawahlen zu diskutieren.

Der Abend wird musikalisch von der Sängerin Karola Nitsch und El Alemán begleitet und als Überraschung werden zwei kleine Filme gezeigt. Außerdem gibt es eine kulinarische Tour d`Horizon der KulturKantine Berlin.

Wann: 7. Dezember um 18 Uhr     Wo:  Café Sibylle Karl-Marx-Allee 72, 10243 Berlin

 

Migration - Europa zwischen Flüchtlingsabwehr und Integration

 

Letzten Freitag moderierte die Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau eine Veranstaltung mit Katina Schubert, der Berliner Landesvorsitzenden und migrationspolitischen Sprecherin im Berliner Abgeordnetenhaus, mit dem Aktivisten Robert Liebscher vom „no border kitchen“ und mit Martina, als Europaabgeordnete. Im Mittelpunkt der Debatte stand die völlige Abwesenheit eines humanen und gemeinsamen europäischen Ansatzes für Flucht und Migration und die Auswirkungen und politischen Interventionen auf der Ebene der Mitgliedsstaaten und Kommunen. Mehr dazu lesen hier, die Veranstaltung anschauen geht hier. 

 
 

Termine

 

Industrie 4.0 und die Krise des Kapitalismus
13. Dezember 2018, 19:00 Uhr, Berlin, Karl-Liebknecht-Haus, Raum 205

 

Antikapitalistischer Themenabend. Die AKL Berlin lädt ein: mehr

 

Beratung mit den umweltpolitischen SprecherInnen
14. Dezember 2018, 18:00 Uhr, Berlin, Abgeordnetenhaus, Raum 320

 

Einladung mehr

 

Treffen
14. Dezember 2018, 18:00 Uhr, Berlin, Karl-Liebknecht-Haus

 

LAG Bildung und Schule mehr

 

7. Landesparteitag
15. - 16. Dezember 2018, Berlin, WISTA conventions Adlershof

 

Der 7. Landesparteitag (2018-2020) ist zu seiner ersten Tagung am 15. und 16. Dezember 2018 einberufen. mehr

 

Treffen
17. Dezember 2018, 19:00 Uhr, Berlin, Karl-Liebknecht-Haus, Raum 205

 

der LAG Re(s) Publica Europa mehr

 

LAG Sport
17. Dezember 2018, 19:00 Uhr, Berlin, Karl-Liebknecht-Haus, Raum 110

 

Das nächste Treffen der LAG Sport mehr

 

Einladung zur Sitzung der IG Nahverkehr
18. Dezember 2018, 17:00 Uhr, Berlin, Der rote Laden (Friedrichshain)

 

unser nächstes Arbeitstreffen mehr

 

Computer Sprechstunde im Wedding
20. Dezember 2018, 19:00 - 21:00 Uhr

 

Malplaquetstraße 12 mehr

 

Treffen
25. Dezember 2018, 18:30 Uhr, Berlin, Karl-Liebknecht-Haus

 

LAG selbstbestimmte Behindertenpolitik mehr

 

Monatliches Treffen
3. Januar 2019, 18:30 Uhr, Berlin, Karl-Liebknecht-Haus, Raum 110

 

der LAG Politische Bildung mehr

 

Alle Macht den Räten!
5. Januar 2019, 17:00 - 21:00 Uhr, Berliin, Brandenburger Tor

 

100 Jahre Berliner Januaraufstand mehr

 

 

... und im Abgeordnetenhaus

 

Bibliotheken für alle
10. Januar 2019, 17:00 - 20:00 Uhr, Berlin, Abgeordnetenhaus

 

Einladung zur Fachtagung mehr

 

 
 

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Kleine Alexanderstraße 28
10178 Berlin
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+49.30.24009260
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