DIE LINKE. Berlin
Newsletter 74 Jahre Befreiung vom Faschismus

Für uns ist und bleibt der 8. Mai 1945 der Tag der Befreiung vom Faschismus. Wir gedenken der Menschen, die dafür ihr Leben gaben. Der 8. Mai ist ein Tag des Innehaltens für Frieden, gegen Unmenschlichkeit, Faschismus und Antisemitismus. Bald wird es keine Zeitzeugen mehr geben, die über die Nazidiktatur und den Zweiten Weltkrieg berichten können. Umso wichtiger bleibt die aktive Auseinandersetzung mit der menschenverachtenden Ideologie des Nationalsozialismus.

 

Inhaltsverzeichnis

 
  1. Aktuelles
  2. Veranstaltungen
  3. Kampagne "Deutsche Wohnen und Co. enteignen"
  4. Aktionen
  5. Senat
  6. Europawahl
  7. Abgeordnetenhaus
  8. Bundestag
 

Aktuelles

 

74 Jahre Befreiung vom Faschismus

 

DIE LINKE.Berlin wird am 8. Mai in der ganzen Stadt präsent sein, um das Gedenken wach zu halten:

Spandau: Ehrung zum Tag der Befreiung, 9 Uhr am Ehrenmal in Staaken, Nennhauser Damm 72, 13591 Berlin, mit russischer Botschaft

Reinickendorf: Ehrung der Opfer des Faschismus anlässlich des Tags der Befreiung, Russischer Friedhof in Tegel, DIE LINKE Reinickendorf; VVN-BdA Reinickendorf, 10 Uhr mit Landesvorsitzender Katina Schubert

Gedenkveranstaltung am Hauptmonument des Britischen Soldatenfriedhofs in Berlin (Heerstraße 139), 10 Uhr, Fraktionsvorsitzender Udo Wolf nimmt teil.

Friedrichshain: Stilles Gedenken und Kranzniederlegung am Denkmal des polnischen Soldaten, 12 Uhr mit Steffen Zillich (Parlamentarischer Geschäftsführer Linksfraktion im Abgeordnetenhaus)

Pankow: Kranzniederlegung am Gedenkstein Ostseeplatz, 13 Uhr

Pankow: Kranzniederlegung am Sowjetischen Ehrenmal (Schönholzer Heide), 10.30 Uhr mit Hendrikje Klein (MdA, Linksfraktion im Abgeordnetenhaus)

Pankow: Sowjetisches Ehrenmal Buch: Kranzniederlegung um 10.30 Uhr, Gedenkveranstaltung und Rede Stefan Liebich (MdB) 17 Uhr

Treptow: Gedenkveranstaltung des VVN BdA an der Mutter Heimat am Treptower Ehrenmal, 18 Uhr Dort nehmen Landesvorsitzende Katina Schubert und Landesschatzmeisterin Sylvia Müller teil, Rede von Katalin Gennburg (MdA, Linksfraktion im Abgeordnetenhaus)

Als Reaktionen auf militärische Konfliktherde, ökonomische Krisen und ihre Folgen erleben unverhohlene Menschenfeindlichkeit, reaktionäre Forderungen und nationalstaatliche Egoismen heute eine Renaissance. Jene Entwicklungen nehmen Gregor Gysi und Klaus Lederer zum Anlass, um über das zivilgesellschaftliche Bewusstsein und den Stellenwert von Kunst und Kultur in Bezug auf den Tag der Befreiung sowie über politische Handlungsoptionen für ein demokratisches Miteinander im 21. Jahrhundert ins Gespräch zu kommen. 9. Mai ab 18 Uhr in der ufa Fabfrik Theatersaal, Victoriastraße 10 –18, 12105 Berlin

   
 
 

Veranstaltungen

 

Lesen gegen das Vergessen

 

»Die Ereignisse von 1933 bis 1945 hätten spätestens 1928 bekämpft werden müssen. Später war es zu spät. Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf Landesverrat genannt wird.« Erich Kästner - Über das Verbrennen von Büchern, 10. Mai 1953

Wir wollen an Schriftstellerinnen und Schriftsteller erinnern, deren Bücher am 10 Mai 1933 in 22 deutschen Universitätsstädten – beginnend auf dem heutigen Bebelplatz in Berlin – öffentlich verbrannt wurden. Das wollen wir nicht vergessen! ES LESEN UND SINGEN Christian Grashof, Schauspieler, Beate Klarsfeld, »Nazijägerin«, Klaus Lederer, Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa, Gesine Lötzsch, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Mitglied des Deutschen Bundestages.....
 

Wann: 10. Mai 16 - 18 Uhr     Wo: Bebelplatz, 10117 Berlin 

 

Bonapartismus reloaded

 

Weltweit stehen Presse-, Meinungsfreiheit und weitere Grundrechte zur Disposition. Auf der Suche nach Erklärung wird auch Bezug auf Marx und seinen Bonapartismuskonzept genommen. Wie viel Louis Napoleon Bonaparte in Donald Trump steckt und was uns Marx' Analyse heute noch zu bieten hat, diskutieren Ingar Solty, Referent für Friedens- und Sicherheitspolitik der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Gerd Wiegel, Fraktionsmitarbeiter zu Rechtsextremismus/Antifaschismus der Bundestagsfraktion der Partei DIE LINKE. Beide sind Autoren im Sammelband «Die neuen Bonapartisten. Mit Marx den Aufstieg von Trump & Co. verstehen».

Wann: 7. Mai ab 20 Uhr    Wo: Rosa-Luxemburg-Stiftung Salon

 

Filmtipp: Macht das alles Sinn? Und wenn ja, warum dauert es so lange?

 

Am 9. Mai, um 20 Uhr hat der neue Film von Andreas Wilcke (Die Stadt als Beute) Vorpremiere an der Urania. Während der letzten Spielzeit von Frank Castorf begleitet der Film die Arbeit an seiner monumentalen Inszenierung des Faust und gewährt einen unmittelbaren Einblick in den Alltag dieses ungewöhnlichen Theaters.  Auf, hinter und neben der Bühne sowie in den Gewerken sehen wir die Mitarbeiter und das Ensemble der Volksbühne in Berlin, Paris und Athen bei der Vorbereitung und Durchführung der verschiedenen Castorf- Inszenierungen. An die Vorpremiere schließt sich ein Gespräch mit dem Regisseur und Gästen an. Tickets bestellen kann man hier
 

 

Solidarität muss praktisch werden!

 

 2018 wurde Berlin zu einer „Solidarity City“. Was heißt das? Welche Möglichkeiten hat die rot-rot-grüne Regierung Berlins, Menschen mit prekärem Aufenthaltsstatus vor ausgrenzender und diskriminierender Gesetzgebung des Bundes und der EU zu schützen? Wo stößt Regierungshandeln an Grenzen? Diese und weitere Fragen diskutieren wir gemeinsam mit Liza Pflaum von der Seebrücke-Bewegung und Katina Schubert, Landesvorsitzende der Berliner LINKEN. Die Veranstaltung findet auf deutsch statt.

Wann: 13. Mai ab 18. 30 Uhr   Wo: RigoRosa, Schierker Str. 26 

 
 

Kampagne "Deutsche Wohnen und Co. enteignen"

 

Gegen Mietenwahnsinn - Deutsche Wohnen & Co enteignen?

 

Die Unterschriftensammlung für das Volksbegehren "Deutsche Wohnen & Co enteignen" ist bereits im vollem Gange. An zwei Terminen wollen wir darüber diskutieren, wie ein solches Vorhaben tatsächlich umgesetzt werden kann und welche Schritte dafür nötig sind. Mit dabei: Michael Prütz, Mitinitiator des Volksbegehrens "Deutsche Wohnen & Co enteignen".

am Di. 7. Mai, um 19 Uhr in der Bezirksgeschäftsstelle DIE LINKE. Tempelhof-Schöneberg in der Feurigstraße 68, 10827 Berlin

am Di. 14. Mai, um 19 Uhr in der Seniorenfreizeitstätte „Eduard Bernoth“ Marienfelder Allee 104, 12277 Berlin

 
 

Rebellische Stadt

Gemeinsam gegen Mietenwahnsinn & Verdrängung!

 

Berlin darf keine Stadt nur für Reiche werden. Auch deshalb unterstützen wir Deutsche Wohnen & Co enteignen. Das Volksbegehren bringt die Entschlossenheit der Mieter*innen zum Ausdruck, die Frage „Wem gehört die Stadt?“ offensiv zu beantworten. Gemeinsam mit Katrin Lompscher und verschiedenen stadtpolitischen Initiativen diskutieren wir: Was haben wir bereits erreicht? Welche Konflikte und Herausforderungen stehen in den nächsten Jahren vor uns? Anschließend: Grillen und Vernetzen.

Wann: 13. Mai 2019, 17:30 Uhr. Wo: Haus der Nachbarschaft, Straße am Schoelerpark 37.

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Aktionen

 

Berlin und Steglitz-Zehlendorf bleiben weltoffen!

 

Bunt, vielfältig, lautstark wollen wir klar machen: Es gibt kein ruhiges Hinterland für Rassismus und Nationalismus der AfD: weder in Steglitz-Zehlendorf noch irgendwo!

Bringt Kochtöpfe, Trillerpfeifen, Plakate und gute Laune mit, um der AfD gemeinsam den Landesparteitag zu vermiesen.

Wann: 4. Mai um 9 Uhr      Wo: Rathaus Zehlendorf 

 
 

Senat

 

LINKE Politik ganz konkret: Neuregelung AV-Wohnen

 

Vor einem Jahr wurden die Mietzuschüsse für Hartz- IV-Beziehende und andere bedürftige Menschen überarbeitet. Sozialsenatorin Elke Breitenbach zieht Bilanz: »Gerade vor dem Hintergrund der steigenden Mieten in Berlin sorgen wir so dafür, dass auch Menschen, die auf Sozialleistungen angewiesen sind, in ihren Wohnungen bleiben oder eine Wohnung anmieten können.« Mehr Informationen dazu findet ihr hier. 

Höhere Mietzuschüsse wirken - Neues Deutschland und Sozialsenatorin: Höhere Mietzuschüsse helfen Zehntausenden - Berliner Morgenpost 

 
 
 

Europawahl

 

EU Wahl - europäische Rechte und der Antifeminismus

 

Frauen in Europa verfügen heute über bedeutende Grundrechte. Diese Chancen auf Teilhabe wurde lange erkämpft. Es mangelt an der Umsetzung fairer Bedingungen für Menschen unterschiedlicher Geschlechter. Doch besteht größtenteils Einigkeit darüber, dass Diskriminierungen von Frauen* abgeschafft werden müssen.Mit antifeministischen Einstellungen propagieren europäische Rechtspopulist*innen dagegen rückwärtsgewandte Frauen- und Familienbilder. So greifen sie Gleichstellungspolitik und Forschung zu Geschlechterfragen (Gender) an und wollen erreichte Frauenrechte abschaffen. Brigitte Triems als Gast der LINKEN Tempelhof-Schöneberg beleuchtet am Beispiel ausgewählter politischer Parteien in Europa Positionen zu Frauen*rechten und zur Gleichstellung. 

Wann: 4. Mai um 11 Uhr   Wo: Rote Insel, Feurigstr. 68, 10827 Berlin (S1 Julius-Leber Brücke)

 

Europa in der Krise - Welche Zukunft wollen wir?

 

Veranstaltung von Linksjugend Berlin: Griechenland, Euro, Brexit. Die Nachrichten sind voll damit. Europa steckt in der Dauerkrise und niemand scheint mehr durchzublicken. Ihr auch nicht? Dann kommt zu unserer Podiumsdiskussion. Mit vier Gästen aus Politik, Medien, Wissenschaft und Gewerkschaften wollen wir nicht nur über die aktuelle Situation diskutieren, sondern auch fragen: Welche Zukunft wollen wir für Europa? Und wie kommen wir dahin? Die Gäste sind:

* Tom Strohschneider: ehemaliger Chefredakteur Neues Deutschland und Redakteur bei OXI – Wirtschaft anders denken

* Susanne Wixforth: Referatsleiterin für Internationale und europäische Gewerkschaftspolitik beim DGB

* Malte Fiedler: Jugendkandidat für das Europäische Parlament von DIE LINKE

* Wenke Christoph: Referentin für Europa bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Sei es die Diskussion um die im Mittelmeer ertrinkenden Geflüchteten oder die Frage nach dem Erstarken rechter Parteien in diversen europäischen Ländern. Wir möchten versuchen diesen Fragen auf den Grund zu gehen.

Wann: 10. Mai um 18. 30 Uhr     Wo: RigoRosa, Schierker Str. 26

 

 

Für ein solidarisches Europa der Millionen

 

Am 26. Mai 2019 wird ein neues Europaparlament gewählt. Viele werden sich fragen: Was bringt uns Spandauerinnen und Spandauern Europa eigentlich? Warum sollen wir überhaupt zur Wahl gehen? Aus diesem Anlass lädt DIE LINKE Spandau ein zur Diskussion mit

•             Martina Michels, Mitglied der GUE/NGL-Fraktion im Europäischen Parlament

•             Katina Schubert, Mitglied der Fraktion DIE LINKE im Berliner Abgeordnetenhaus

Moderation: Helin Evrim Sommer, Mitglied der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag

Wann: 7. Mai ab 18. 30 Uhr    Wo: Bühne an der Ellipse, Altstädter Ring 1, 13597 Berlin

 

Mit Links in Europa

 

Der Saal der Lichtenberger Kultschule war gut gefüllt mit Bürgerinnen und Bürgern, die knapp 4 Wochen vor der Europawahl am 26. Mai wissen wollten, welche Vorstellungen DIE LINKE. von der künftigen EU hat. Martina Michels und Harald Wolf, der als Mitglied des Abgeordnetenhauses in diesem Teil des Bezirkes zu Hause ist, versprachen eine interessante Diskussion über den Zustand der EU und bisherige Arbeitsergebnisse der LINKEN sowie künftige Vorhaben auf europäischer Ebene. Mehr hier. 

 

1 Europa für alle

 

Die Europawahl am 26. Mai 2019 ist eine Richtungsentscheidung über die Zukunft der EU. Rechte und Rechtsextreme wollen den Nationalismus wiederbeleben. Merkel und Macron wollen weitermachen wie bisher. Doch die soziale Not droht Europa zu zerreißen und die Sündenböcke der Rechten bieten darauf keine Antwort. Daher ist es umso wichtiger, dass wir für ein solidarisches und demokratisches Europa kämpfen. Gemeinsam sagen wir: Die EU muss sozial sein, wenn sie eine Zukunft haben will. Setzt mit uns am 19. Mai ein kraftvolles Zeichen vor der EU-Wahl! Die Linke. Berlin wird mit eigenem Lauti im Block für soziale Gerechtigkeit vertreten sein. Kommt zahlreich, seit laut und kämpferisch - machen wir Europa sozial.

 
 

Abgeordnetenhaus

 

Veranstaltung: 10. Queer-Empfang

 

Die Linksfraktionen im Bundestag und im Abgeordnetenhaus von Berlin laden herzlich zum zehnten gemeinsamen Queer-Empfang ein. Dieses Jahr unter dem Motto „Stay Rebel. 1969 – 2019. 50 Jahre Stonewall“. Wir freuen uns wieder auf interessante Gespräche und wollen gemeinsam auf eine weitere gute Zusammenarbeit anstoßen. Mit dabei sein werden unter anderem von der Linksfraktion Berlin: Carsten Schatz, Sprecher für Antidiskriminierung und Ines Schmidt, Sprecherin für Frauenpolitik, aus der Bundestagsfraktion: Doris Achelwilm, Sprecherin für Queerpolitik und Dietmar Bartsch, Fraktionsvorsitzender. Eingeladen sind Klaus Lederer, Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa, Vertreter*innen von TransInterQueer e.V. und Keshet e.V., Monika von der Lippe, Gleichstellungsbeauftragte des Landes Brandenburg, und Musikerin und Aktivistin Sookee. Es moderieren Gloria Viagra und Sigrid Grajek. Mehr Infos hier.

Wann: 7. Juni 2019, 20.30 - 22.30 Uhr     Wo: SchwuZ, Rollbergstraße 26, 12053 Berlin

 
 

Bundestag

 

"Es gibt noch viel zu tun"

 

Die Nachrichten-Webseite Spiegel Online hat einmal auslotet, wie es um die Beziehungen von Grünen, Linken und SPD auf Bundesebene steht, gern auch als r2g beschrieben. Stefan Liebich hat mit dem Magazin über die parteiübergreifenden Bemühungen für ein fortschrittliches Mitte-Links-Bündnis gesprochen.

 

Mehr Berliner wegen psychischer Erkrankungen in Frührente

 

Der Anteil der Beschäftigten, die in Berlin wegen psychischer Erkrankungen vorzeitig in den Ruhestand geht, ist von 1997 bis 2017 stark angestiegen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Fraktion DIE LINKE im Bundestag hervor. Im Jahr 2017 war die Hälfte aller Frühverrentungen in Berlin durch die Diagnose "Psychische Störungen" verursacht. Damit liegt Berlin deutlich über dem Bundesschnitt. Pascal Meiser hat die Bundesregierung aufgefordert, dieser Entwicklung nicht länger tatenlos zuzuschauen. "Nicht wenige Beschäftigte werden durch den wachsenden Druck und die steigenden Flexibilitätsanforderungen über ihre Belastungsgrenze getrieben. Dringend notwendig sind eine Anti-Stress-Verordnung, mehr Prävention sowie eine Stärkung der Betriebsräte, sodass diese in den Betrieben wirksamer für den Schutz der Gesundheit der Beschäftigten sorgen können."

 
 

Impressum

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