DIE LINKE. Berlin
03/07/20 Ab in die Ferien!

Die letzten Monate waren für alle Kinder und Eltern hart und anstrengend. Allen Eltern, Kindern, Lehrer*innen und Erzieher*innen – sowie natürlich allen Arbeitenden, die unsere Gesellschaft am Laufen halten – ein großes »Danke«! Wir wünschen euch trotz der Corona-bedingten Umstände schöne Ferien.

Auch der Newsletter macht für ein paar Wochen Pause. Die Landesgeschäftsstelle ist aber weiterhin besetzt und für euch erreichbar. Der nächste Newsletter erscheint am 7. August.

 

Inhaltsverzeichnis

 
  1. Aktionen
  2. Veranstaltungen
  3. Zum Lesen
  4. Stellenausschreibungen
 

Aktionen

 

Der Kaufhauskonzern Karstadt-Kaufhof will in Berlin sieben Warenhäuser und das Sporthaus an der Joachimsthaler Straße schließen. Es stehen mindestens 1.000 von insgesamt 2.100 Arbeitsplätzen allein in Berlin auf dem Spiel. Außerdem geht ver.di davon aus, dass die geplanten Filialschließungen weitere Kreise nach sich ziehen werden. Die Warenhäuser sind nicht nur für die Bevölkerung wichtige Nahversorger, sondern auch unverzichtbar für den ortsansässigen Handel.

Letzte Woche waren wir schon bei Protest-Aktionen gegen die angekündigten Karstadt-Schließungen dabei. So hat sich DIE LINKE. Berlin-Mitte an der Menschenkette beim Warenhaus in der Müllerstraße beteiligt und dazu auch ein kleines Video produziert. Die Proteste gehen in der nächsten Woche weiter!

Am kommenden Montag, dem 6. Juli wird es eine weitere Protest-Kundgebung vor der Filiale am Ringcenter geben. Bei der Aktion wird es Mahnwachen, Aktionen und Reden von Beschäftigten, Politik und ver.di geben. So werden der Bezirksbürgermeister von Lichtenberg Michael Grunst (DIE LINKE) sowie unsere Landesvorsitzende Katina Schubert vor Ort sein.

Außerdem plant ver.di für die kommende Woche folgende Protestaktionen gegen die geplanten Warenhausschließungen:

  • Donnerstag, 09. Juli: Aktion vor der Gropiuspassage in Neukölln
  • Freitag, 10. Juli: Aktion gegen die geplante Schließung von Karstadt Sports vor dem KranzlerEck
 
 

Veranstaltungen

 

Digitale Strategien gegen Rechts

 

Mit unserer Veranstaltungsreihe »Digitale Strategien gegen Rechts« wollen wir uns mit rechten Strategien auseinandersetzen, sie analysieren und vor allem eigene Strategien entwickeln, um dem Hass zu begegnen und etwas entgegenzusetzen.

9. Juli 2020 ab 18 Uhr Workshop "Mr. Robot"

Chan-Boards, Incel-Foren etc. – von welchen Räumen im Netz aus organisieren sich rechte Trolle und rechter Hass? Diesen Fragen gehen Veronika Kracher (Journalistin und Autorin) und Anne Helm (Vorsitzende der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus zu Berlin) gemeinsam mit euch nach. Link zum FB-Event.

13. Juli 2020 ab 18 Uhr Wokshop "Eine Frage der Ehre"

Halina Wawzyniak (Fraktionsgeschäftsführerin der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus zu Berlin) und Jasper Prigge (Anwalt) unterstützen beim Erkennen rechtlicher Möglichkeiten sich zur Wehr zu setzen.) gemeinsam mit euch nach.

23. Juli 2020 ab 18 Uhr Workshop "Wir müssen reden" 

Der virtuelle Infostand in Social Media: Politische Botschaften im Community Management zwischen Schnelllebigkeit und Nachhaltigkeit. Eingebettet in einem gemeinsam erarbeiteten Kommunikationskonzept erarbeitet Nico Unkelbach (Büroleiter des Abgeordnetenbüros RigoRosa, Neukölln) mit uns Handlungsmöglichkeiten für die Nutzung verschiedenster Social Media-Plattformen im digitalen Austausch mit Interessierten und Mitwerbenden.

6. August 2020 ab 18 Uhr Workshop "Die Reise ins Ich"

Rechte Hetze und Trollattacken bedeuten Stress für diejenigen, die davon betroffen sind und damit umgehen müssen. Dieser Workshop mit Vertreter*innen der Amadeu Antonio Stiftung nimmt Strategien und Möglichkeiten zur Selbstachtsamkeit und zur Solidarität untereinander in den Fokus.

Anmelden unter https://dielinke.berlin/online/ nicht vergessen! 

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Kiezspaziergang: Kunst im Wohngebiet am Springpfuhl

 

Wir laden herzlich ein zu einer Stadtführung aus linker Perspektive mit Regina Kittler (Sprecherin für Kultur und Bildung der Linksfraktion Berlin)

Mit dem Wohnungsbauprogramm entstanden vor dreißig Jahren nicht nur das Neubaugebiet in Marzahn, sondern auch die ersten Werke von Kunst im öffentlichen Raum. Sie schmückten die Eingänge und Fassaden von Kindergärten, Schulen, Häusern und die Räume der Gaststätten. Sie waren das Startsignal für ein bis heute einmaliges Kunstprogramm in einem neu geschaffenen Stadtraum. Kunst war immer Bestandteil bei der Planung und Errichtung der Großsiedlung. Die Kunstwerke erzählten Geschichten und oft fanden die Kinder nur durch sie ihren Hauseingang wieder. Bei der Fortsetzung des Spaziergangs durch unser Wohngebiet wollen wir die Geschichte der Kunst und die Kunstgeschichte in unserem Kiezerkunden. Zum Abschluss gibt es Kartoffelsalat und Bockwurst im Abgeordnetenbüro von Regina Kittler.

Anmeldung: E-Mail: buero@regina-kittler.de; Tel.: 030/54980322

Wann? 8. August, 10 Uhr. Wo? Gewerbeeingang Helene-Weigel-Platz 7, neben dem Griechischen Restaurant

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Der Mordfall Burak Bektaş - was tun gegen rechten Terror?

 

Am 5. April 2012 wurde Burak Bektaş, ein junger Mann von gerade einmal 22 Jahren in Neukölln ermordet. Bis heute hält sich die ernstzunehmende Vermutung, dass es sich bei dem Schützen um den verurteilten Mörder und Nazi Rolf Zielezinski handelt. Doch auch nach acht Jahren gibt es keine Ermittlungsergebnisse der Polizei. Damit reiht sich der Fall ein in zahlreiche unaufgeklärte Verbrechen und Anschläge in Neukölln, die mit hoher Wahrscheinlichkeit der rechten Szene zuzuordnen sind. Wir wollen mit der »Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş« über ihre antirassistische Arbeit, den Mord und das systematische Versagen der Ermittlungsbehörden sprechen. Die Veranstaltung findet bei gutem Wetter mit Abstand beim Lipschitzplatz statt, wird aber auf jeden Fall auch digital übertragen. Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung komplett digital statt. Den entsprechenden Link posten wir rechtzeitig.

Wann? 8. Juli, 19 Uhr. Wo? U-Bahnhof Lipschitzallee.

Link zum FB-Event:

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Zum Lesen

 

»Die soziale Situation ist natürlich nicht die gleiche«

 

Klaus Lederer, Bürgermeister in Berlin und Senator für Kultur und Europa, über linke Politik in Zeiten der Corona-Krise im Gespräch mit Clara, der Zeitung der Linksfraktion im Bundestag.

»Es gibt Menschen, die trifft die Krise sozial wie auch in Bezug auf die Beschränkungen in besonderer Weise und besonders hart. Und da ist natürlich die Verantwortung von Politik, sich immer der Konsequenzen bewusst zu sein und hier passgenaue Unterstützung anzubieten. Denn es kann ja nicht sein, dass am Ende durch die Beschränkungen soziale Folgeschäden hervorgerufen werden, mit denen die Menschen alleingelassen werden.«

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Stellenausschreibungen

 

Wir suchen: Referent*in für Haushalt und Finanzen

 

Die Linksfraktion Berlin beabsichtigt, eine Referent*innenstelle Haushalt und Finanzen zum 1. November 2020 zu besetzen. Gesucht werden Interessierte, die sich für diese Referent*innenstelle bewerben wollen. Die Unterlagen für die Interessenbekundungen sind bitte elektronisch bis zum 6. Juli 2020 zu richten an: bewerbung@linksfraktion-berlin.de

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Impressum

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Kleine Alexanderstraße 28
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Telefon: +49.30.24009289
Fax: +49.30.24009260
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