DIE LINKE. Berlin
1/4/21 Bleibt gesund und solidarisch!

Die dritte Welle ist da und macht leider auch vorm Osterfest nicht halt. Wir wünschen euch dennoch möglichst entspannte Osterfeiertage! Lasst uns die Tage im kleinen Kreis genießen und dem Virus mit Abstand, Maske und Kontaktreduzierung entgegentreten. Passt auf euch auf und bleibt gesund!

 

Inhaltsverzeichnis

 
  1. Aktuelles
  2. Veranstaltungen
  3. Super Tuesday - Wahlen gewinnen mit LINKS
  4. Lesen, Hören und Sehen
 

Aktuelles

 

Was heißt hier »Notbremse«?

 

»Wir brauchen eine Strategie statt symbolischen Aktionismus«

Klaus Lederer beschreibt in einem Positionspapier einen möglichen Berliner Weg zum weiteren Umgang mit der Pandemie. Angelehnt an die »Modus Covid Studie« der TU Berlin leitet er eine Niedrig-Inzidenz-Strategie für Berlin ab. In dieser zeigt er auf, welche Maßnahmen nötig und möglich sind, um die dritte Welle zu brechen und wie diese Maßnahmen so sozial verträglich wie möglich umgesetzt werden können.

»Wir können Menschenleben retten und uns die Perspektive auf einen Sommer nach der Pandemie schaffen. Und ersparen uns eine weitere Monate dauernde Hängepartie, die uns alle noch mehr zermürbt und kaputtmacht.«

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Mit Solidarität durch die Krise

 

Kostenlose FFP2 Masken für Bedürftige

Für Menschen mit geringem Einkommen, Geflüchtete und Obdachlose liegen in Berlin jetzt 1,6 Millionen kostenlose FFP-2-Masken bereit. Die Vergabe erfolgt über die Bezirke, Flüchtlings- & Obdachlosen-Einrichtungen. Anspruch auf die kostenlosen Masken haben mehr als 660 000 Berliner:innen. Neben Inhaber:innen des »Berlinpass« sind auch Bafög-Empfänger:innen und Azubis, die Ausbildungsbeihilfe erhalten, anspruchsberechtigt.

Corona-Impfstart für Berliner Obdachlose

Die Impfungen von wohnungslosen Menschen haben begonnen. Diese gehören aufgrund ihrer Lebensumstände zu den besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen. Auch die Mitarbeitenden in den Unterkünften werden geimpft. Die Noteinrichtungen zur Kältehilfe bleiben in diesem Jahr länger als üblich geöffnet, um dort auch noch die Zweitimpfungen durchzuführen.

 

Inklusion statt Separation – auch bei der Ausbildung!

 

Die Corona-Pandemie schmälert die Chancen von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsmarkt erheblich. Dies gilt insbesondere auch für Ausbildungsinteressierte mit Handicap. Berufs- und Studienorientierung und praktische Erprobungen finden derzeit gar nicht oder nur sehr eingeschränkt statt. Damit fehlen wichtige Bausteine, die junge Menschen mit Behinderung beim Einstieg in eine betriebliche Ausbildung unterstützen. Auch die teils drastischen wirtschaftlichen Einbrüche der Inklusionsfirmen machen sich negativ bemerkbar.

Elke Breitenbach, Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales  fordert die Berliner Betriebe auf, mehr Ausbildungsplätze für Jugendliche mit Behinderung bereitzustellen.

Mehr Infos dazu gibt es hier.

   
 

Kleingartenflächen per Gesetz sichern

 

Kleingärten leisten als Teil der Berliner Stadtnatur einen unverzichtbaren Beitrag für den Erhalt der Artenvielfalt und für die Verbesserung des Stadtklimas, sie speichern klimaschädlichen Kohlenstoff, versickern Regenwasser und tragen zur Kühlung der Innenstadt bei. Für die Berlinerinnen und Berliner bieten sie die Möglichkeit zur Erholung und zur Betätigung in der Natur sowie Vereinsstrukturen, sie haben deshalb auch eine wichtige soziale Bedeutung. Unser Ziel ist es deshalb, die Flächen der Kleingärten in Berlin dauerhaft zu sichern. Die Linksfraktion ist der Ansicht, dass dies per Gesetz mit Zielsetzung, Maßnahmen und Instrumenten geregelt werden muss. Gemeinsam mit der SPD-Fraktion hat die umweltpolitische Sprecherin Marion Platta jetzt den Entwurf für ein Kleingartenflächensicherungsgesetz vorgestellt.

 

Der Zukunft auf der Spur: Frühlingsakademie über die Gesellschaft von morgen

 

Wie wollen wir leben, lieben, arbeiten, ressourcenschonend wirtschaften, begehren, streiten? Konkret: Wie sehen das Wohnen, die Gesundheitsversorgung, die Arbeit der Zukunft aus? Was bedeuten Wachstum und Entwicklung, wenn sie nicht auf Kosten der Natur geschehen und nicht auf neo-kolonialistischen Strukturen aufbauen? Und wie kommen wir dahin? Wie können Einstiegsprojekte aussehen? Auf welche Herausforderungen muss sich linke Politik einstellen?

Das Heute braucht Bilder und Botschaften aus dem Morgen, um Kraft zu entfalten und Enthusiasmus auszustrahlen. Nach so langer Zeit der räumlichen Isolation wollen wir - achtsam und auf Abstand - zusammenkommen und gemeinsam das Uneingelöste diskutieren, Sehnsüchte austauschen, Übergänge durchdenken, Strategien entwickeln. Und ab und an in den See hüpfen.

Vom 21.-24.Mai findet die Frühlingsakademie am Werbellinsee statt (unter Vorbehalt des weiteren Infektionsgeschehens). Mehr Informationen gibt es hier, Anmeldeschluss ist der 27.April.

 
 

Veranstaltungen

 

Covid-19: A Socialist Response / Eine sozialistische Antwort

 

Who is responsible for the Corona crisis? How are the effects of Corona related to the more general crisis of capitalism? How do we find a just way out, where vaccines are available to everyone - not just the people, and countries, with the most money?

To address these questions, the Berlin LINKE Internationals invite you to an online meeting with virologist Rob Wallace, author of “Dead Epidemiologists: On the Origins of Covid-19” , Gizem Fesli from the Zero Covid initiative which campaigns for a left wing answer to the crisis and Vitor Guimarães, a national coordinator for the Homeless Workers Movement in Brazil.

The meeting will be livestreamed on theleftberlin.com.

Mittwoch, 7. April um 19:00 Uhr

 

Eine linke Strategie zur Bekämpfung der Corona-Pandemie?!

 

Zwischen Lockdown und Öffnung, Impfstoffknappheit und Mutationen, Solidarischem Handeln und Profiteuren der Krise.

Wir wollen uns in dieser Veranstaltung damit beschäftigen, wie eine linke Strategie des Umgangs mit der Corona-Pandemie aussehen kann. Welche Maßnahmen müssen umgesetzt werden? Was sind die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie und ihrer Bekämpfung?

Wir wollen auch über die Verlierer und Profiteure reden. Wer ist von der Krise besonders negativ betroffen, während einige wenige durch diese sogar ihren Reichtum vergrößern konnten? Wer soll für die Kosten der Krise und ihrer sozialen Folgen bezahlen?

Letztendlich reden wir über die Zukunft. Könnte ein solidarischer Umgang mit der Pandemie auch zur Überwindung der kapitalistischen Wirtschaftsform genutzt werden?

Über diese und weitere Fragen wollen wir mit Raul Zelik, Autor und Mitglied des Bundes-Parteivorstandes Die LINKE, sprechen und gemeinsam diskutieren

Weitere Infos zur Veranstaltung der BO Wedding findet ihr hier bei Facebook.

Donnerstag, 8. April um 19:00 Uhr

 
 

Super Tuesday - Wahlen gewinnen mit LINKS

 

Kommende Workshops:

 

  • 6. April 2021 11.00 Uhr - Linke Internetseiten
  • 13. April 2021 20.00 Uhr - Fotografie im politischen Kontext
  • 20. April 2021 20.00 Uhr - Umgang mit Hass im Netz
  • 27. April 2021 18.00 Uhr - Das Virus geht mit wählen: Wahlkampf in Zeiten von Corona?

Anmeldung, weitere Termine und alle Infos hier.

     
 
 

Lesen, Hören und Sehen

 

»Die Welt schaut heute auf Berlin« - Konzert der Berliner Philharmoniker

 

Während nahezu überall in Europa und den USA die Theater, Konzertsäle und Opern geschlossen sind, schafft es Berlin, der besonders gebeutelten Kulturszene eine Perspektive zu ermöglichen. Kultursenator Klaus Lederer (Linke) hat den Kulturinstitutionen die Chance gegeben, den halben Saal zu füllen. Unter strengsten Sicherheitsmaßnahmen und in Zusammenarbeit mit Charité Wissenschaftler*innen: "Es sind doch diese Räume mit gut funktionierenden Hygienemaßnahmen und Lüftungskonzepten, wo soll man, wenn nicht hier, dies mal ausprobieren?", so Lederer.

Den kompletten Artikel des RBB findet ihr hier.

 

DIE LINKE. Berlin: Der Podcast

 

Alle 2 Wochen gibt es eine neue Folge unseres Podcast. Berliner Politik kommentiert von links. Im Gespräch mit Genoss:innen und Aktivist:innen über unsere politischen Ideen für die Hauptstadt. Die neue Folge ist ab morgen online, zu hören auf den üblichen Plattformen oder hier. Die Themen: Wahlprogramm, Meuterei, Tempelhofer Feld, CDU Berlin und Parteispenden.

 

Mietendeckel lässt Mieten schmelzen

 

Der kürzlich veröffentlichtete Berliner Wohnungsmarktbericht, den die Investitionsbank IBB zusammen mit dem Senat herausgibt, verzeichnet nach 16 Jahren erstmals sinkende Mieten. Stadtentwicklungssenator Sebastian Scheel spricht bei der Vorstellung von einem „Erfolg unserer Politik.“ Das Sinken der Angebotsmieten sei eine dringend benötigte „Atempause.“ Dies sei auch das Ziel des seit Februar 2020 geltenden Mietendeckel-Gesetzes gewesen. Dass sich die Entwicklung tatsächlich darauf zurückführen lässt, zeigt der Vergleich mit den anderen deutschen Großstädten, die allesamt einen Mietanstieg verzeichnen, schreibt die taz im Artikel zum Wohnungsmarktbericht.

       
 
 

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