Feministische Arbeitskämpfe
Gemeinsam für ein gutes Leben für alle!
Im Leben soll genügend Zeit für Erwerbs- arbeit, Familie, die Sorge für Kinder, Partner*innen und Freund*innen, politisches Engagement, individuelle Weiterbildung, Freizeit und Kultur sein.
Doch unser Alltag ist meist anders: Stress wegen schlechter Bezahlung und unbezahlter Sorgearbeit, Arbeitsbelastung die zu Krankheit führt und fehlende Wertschätzung unserer Arbeit – egal ob bezahlt oder unbezahlt – kennen wir nur zu gut. Wir haben es satt! Als linke Feminist*innen fordern wir:
- Vier-Tage-Woche einführen. Wir unterstützen die Gewerkschaften in allen Branchen bei ihren Forderungen nach einer geringeren Wochenarbeitszeit oder einer Vier-Tage-Woche bei Lohn- und Personalausgleich.
- Gender Pay Gap und Migration Pay Gap überwinden. Gleiche Bezahlung von Frauen, Beschäftigten mit Migrations- geschichte und unabhängig von der geschlechtlichen Identität müssen endlich gewährleistet werden. Wir wollen gleiche Bezahlung für gleichwertige Arbeit durchsetzen. Dafür brauchen wir ein Entgeltgleichheitsgesetz sowie ein Verbandsklagerecht für Gewerkschaften.
- Ein sicherer Arbeitsplatz für alle. Wir wollen das Arbeitsschutzgesetz um die Aspekte „Gewalt“ und „sexuelle Belästigung“ ergänzen.
- Sorgearbeit umverteilen. Wir setzen uns für einen Rechtsanspruch auf eine Vollzeitstelle und auf familienfreundliche Schichten ein. Alle Beschäftigten brauchen das Recht auf vorübergehende Verkürzung ihrer Arbeitszeiten und auf eine bezahlte 6-wöchige Pflegezeit.
- Finanzielle Absicherung für selbstständige Schwangere. Wir setzen uns für eine gesetzliche Verankerung des Mutterschutzes und der Mutterschutzleistungen für Selbstständige ein.
Recht auf sexuelle Selbstbestimmung. Wir wollen frei über unser Leben und auch über unseren Körper bestimmen! Die Entscheidung gegen eine Schwangerschaft muss frei von Zwängen, Hindernissen und Stigmatisierung möglich sein. Dafür muss § 218 StGB ersatzlos gestrichen werden, Beratungsangebote für ungewollt Schwangere freiwillig statt verpflichtend sein und die Versorgungslage deutschlandweit verbessert werden.
8. März heißt: Kämpfen, streiken, solidarisch sein!
Veranstaltungen zum feministischen Kampftag
Der Feministische Kampftag ruft und wir gehen gemeinsam auf die gewerkschaftliche Bündnis-Demo Weiterlesen



