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Das Coronavirus hat auch Berlin erreicht und stellt uns alle – gemeinsam und als Einzelne – vor große Herausforderungen.

Auf dieser Seite möchten wir euch Hinweise, nützliche Links und auch gute Beispiele aufzeigen, was wir alle in dieser Situation machen können.

Jede*r einzelne von uns ist gefragt, soziale Kontakte auf das Mindeste zu reduzieren, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Dies ist insbesondere notwendig, um Risikogruppen, wie ältere oder gesundheitlich beeinträchtigte Menschen, vor einer lebensbedrohlichen Erkrankung zu schützen.

Hotline für Berlinerinnen und Berliner, die befürchten, sich angesteckt zu haben (täglich von 8-20 Uhr)

☎ +49.30.9028-2828

Kontaktbeschränkungen

Der Berliner Senat hat am 22.3.2020 Kontakbeschränkungen beschlossen, die seit dem 23.3. 2020 gelten (nachzulesen hier).

Danach haben sich die Bürger*innen grundsätzlich in ihrer Wohnung oder Unterkunft aufzuhalten. Zum Verlassen müssen bestimmte Gründe vorliegen. Dazu gehören unter anderem die Ausübung beruflicher, mandatsbezogener oder ehrenamtlicher Tätigkeiten, der Besuch von Ärzt*innen, die Besorgungen des persönlichen Bedarfs sowie der Besuch bei alten und kranken Menschen. Auch Sport und Bewegung an der frischen Luft (alleine, zu zweit, oder mit Angehörigen des eigenen Haushaltes), die Arbeit im Schrebergarten und der Spaziergang mit Tieren bleiben möglich (weiterte Informationen gibt es hier)

Kitas
und Schulen

In Berlin sind seit dem 17. März alle Kitas und allgemeinbildenden Schulen geschlossen.

Es gibt aber eine Notbetreuung

Freizeit und Gastronomie

Alle öffentlichen und nichtöffentlichen Veranstaltungen ab 50 Teilnehmern sind untersagt. Kneipen, Clubs, Spielhallen, Spielbanken, Messen, Wettannahmestellen und ähnliche Unternehmen dürfen nicht mehr für den Publikumsverkehr geöffnet werden. Dasselbe gilt für Kinos, Theater, Konzerthäuser, Museen, Ausstellungen und ähnliche Einrichtungen ebenso für Schwimmbäder, Fitnessstudios und andere Sportstätten.

Informationen dazu

Handel
und Gewerbe

Die Versorgung der Berlinerinnen und Berliner bleibt gewährleistet. Supermärkte, Drogerien, Banken, Friseure, Wochenmärkte, Apotheken, Einrichtungen mit Sanitätsbedarf sowie zum Erwerb von Hör- und Sehhilfen, Tankstellen, Poststellen, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf und Buchhandel, Einzelhandel für Bau-, Gartenbau- und Tierbedarf, Fahrradgeschäfte, Bestattungsunternehmen, Handwerk und Handwerkerbedarf und Großhandel bleiben geöffnet.

Verordnung

Öffentlicher Nahverkehr

Busse, Bahnen und die S-Bahn sollen so lange wie möglich ohne Einschränkungen fahren. Die Berlinerinnen und Berliner sollen auch weiterhin zur Arbeit fahren können. Zudem soll wichtige Infrastruktur wie Krankenhäuser, Sicherheitsbehörden und Versorgungsbetriebe für alle Menschen, ob Personal, Patient*innen oder Kund*innen, möglichst gut erreichbar bleiben.

Maßnahmen

Wir alle können dazu beitragen, dass die Infektionskurve flacher verläuft, indem wir auf die empfohlenen Hygienevorschriften achten und Ansteckungsgefahren meiden.

► Regelmäßiges Hände waschen (mindestens 20 Sekunden mit Seife).

► Husten und Niesen in ein Taschentuch oder in die Armbeuge – nicht in die Hände!

► Sich möglichst nicht ins Gesicht fassen.

► Kein Teilen von Besteck, Gläsern, Flaschen.

Jeder Mensch kann  als Verbreitungsmultiplikator für den Virus gelten. Daher sollten soziale Kontakte so weit wie möglich eingeschränkt und verlagert werden.

► Wenn möglich zu Hause bleiben und soziale Kontakte auf ein Minimum reduzieren. 

► Ob in der Schlange bei der Post oder bei spazierengehen – Abstand halten (2 Meter). 

► Körperkontakt vermeiden – kein Händeschütteln, keine Umarmungen. 

► Aber niemand soll vereinsamen: Ruft eure Omi an, nutzt Chats, Videos usw. um in Kontakt zu bleiben. 

Wie kann ich helfen?

Solidarität ist das Gebot der Stunde: Da das Coronavirus besonders für ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen gefährlich ist, sind diese Menschen auf Anteilnahme und Unterstützung im Alltag angewiesen.

Biete Hilfe an

Hilfe beim Einkauf, etwas von der Apotheke mitbringen oder mit dem Hund Gassi gehen – es gibt viele Möglichkeiten zu helfen:

► Helft lokal, das heißt z.B. euren Nachbar*innen.

► Helft wenigen, aber das konsistent. Wenn ihr beispielsweise babysitten wollt, sucht euch eine Familie und helft nur dieser Familie.

Vernetze dich

Viele Menschen organisieren sich über den Messenger Telegram, um in ihren Bezirken und Kiezen gegenseitige Unterstützung zu organisieren und sachliche Informationen auszutauschen. 

Hier findest Du die Links zu allen Gruppen, nicht nur in Berlin:  Solidarische Nachbarschaftshilfe

Spende Blut

Die Versorgungslage mit Blutspenden ist derzeit angespannt. Deshalb appelliert bspw. das Deutsche Rote Kreuz die angebotenen Blutspendetermine wahrzunehmen und einen Beitrag zur Sicherung der Patientenversorgung auch in Zeiten des Coronavirus zu leisten. Natürlich soll nur spenden, wer gesund ist. Mehr Informationen bspw. hier beim Berliner Roten Kreuz

Nützliche Links

Ver.di: FAQs rund um Corona

Informationen zum Coronavirus des Gesundheitsministeriums

Podcast des NDR mit dem Virologen Christian Drosten

Sonderseite der Partei: die-linke.de

»Wir werden alle Sparschweine schlachten«

Linke-Landeschefin Katina Schubert fordert Corona-Hilfen

Interview mit unserer Landesvorsitzenden Katina Schubert im »Neuen Deutschland« lesen