DIE LINKE. Berlin
16/10/20 Klimaaktionsforum Berlin

Es ist bereits fünf nach zwölf: Die Auswirkungen des Klimawandels sind bereits jetzt spürbar. Fast alternativlos werden neoliberale Antworten auf die Klimakrise diskutiert, die meistens vor allem einkommensschwache Haushalte belasten und einschränken, während sich das obere Drittel weiterhin ein klimaschädliches Verhalten leisten kann. Vor allem aber können die Verursacher der Misere in den entsprechenden Wirtschaftsbranchen weitermachen wie bisher. Die Bundesregierung scheint nur noch die Interessen der Wirtschaft wahrzunehmen und die Notwendigkeit zum Handeln zu ignorieren.

So kann es nicht weitergehen. Beim Klima-Aktionsforum diskutieren wir nicht mehr nur um das Warum, sondern über das Wann, Wie und Wo von Vernetzung und Aktion. Wir nehmen globale und lokale Politik in den Fokus und zeigen einander die Praxis von Klima-Aktivismus.  Zusammen mit Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen und politischen Akteur*innen machen wir Workshops, Keynotes und Aktion vor Ort im SchwuZ. Hygienekonform und – wer will – per Livestream zugeschaltet. Mit dabei: Carola Rackete (Sea-Watch), Nadja Charaby (Rosa Luxemburg Stiftung), Janka Eckert (radikal:klima), Lorenz Gösta Beutin (MdB Die Linke), Dr. Michael Efler (MdA Die Linke), u.a.

Sei dabei! 24. Oktober 2020 14:00 - 21:00 Uhr  Berlin, Club SchwuZ   Infos und Anmeldung hier.  und hier der Link zur Facebook-Veranstaltung. 

 

 

Inhaltsverzeichnis

 
  1. Aktuelles
  2. Die LINKE Wahlprogramm Werkstatt
  3. Veranstaltungen
 

Aktuelles

 

Handeln statt fordern

 

Die Zahl der Corona-Infektionen in Berlin steigt rasant. Wir müssen alle darauf achten, uns selbst und andere zu schützen. Jetzt muss dafür gesorgt werden, dass die Gesundheitsämter den wieder steigenden Anforderungen gerecht werden können. So stellt die Kontaktverfolgung von positiv Getesteten ein großes Problem dar. Den bezirklichen Gesundheitsämtern fehlt es immer noch an Personal und an Räumlichkeiten. Statt neuer Verbote sind die Durchsetzung der bestehenden Regeln und eine gute Koordination notwendig. 

Katina Schubert (Landesvorsitzende DIE LINKE. Berlin) und Carsten Schatz (Fraktionsvorsitzender Linksfraktion) haben dargelegt, wie das gelingen kann:

nd - Strategie statt Verbotsdebatten

nd - "Vorkehrungen sind nicht getroffen worden" Interview mit Klaus Lederer

taz - Linke-Plan zur Coronakrise:Handeln statt fordern

Berliner Zeitung - Zu viele neue Verordnungen, zu wenig Dolmetscher, zu wenig Strategie

 
 

Corona-Krise darf nicht zum Armutsproblem werden

 

Morgen ist der Internationale Tag zur Beseitigung von Armut und durch die Covid-19-Pandemie erhält auch die soziale Frage eine neue Brisanz. Katina Schubert: »Wir dürfen nicht zulassen, dass die Corona-Krise zum Armutsproblem wird und die soziale Spaltung sich noch weiter verschärft. Während die Superreichen in der Krise immer reicher werden, kämpfen viele Menschen mit Kurzarbeit, Jobverlust und Existenzängsten. Vor dem Virus sind eben nicht alle gleich.« Deshalb:

  • Verlängerung des Kündigungsmoratoriums bei den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften über den 31.12. 2020 hinaus
  • 24/7-Unterkünfte für Obdachlose und Menschen aus Schrottimmobilien
  • Transferleistungen während der Pandemie um mindestens 100 Euro erhöhen
  • gerechte Verteilung der Kosten

Nach wie vor gilt: Solidarität!

 
 
 

Die LINKE Wahlprogramm Werkstatt

 

In unseren Werkstattgesprächen wollen die Mitglieder der Programmkommission mit euch gemeinsam die bisherigen Einreichungen zu unserem Wahlprogramm nach Themen sortiert sichten, bearbeiten und weitere Ideen aufgreifen. Hierzu laden wir Expert*innen aus der Stadtgesellschaft ein. Am 22. Oktober um 16 Uhr geht es in die nächste Runde. 

Dort wollen wir über die Situation migrantischer Beschäftigter diskutieren. Alle Infos dazu und Anmeldung hier. 

Alle Infos zu den nächsten Werkstattgesprächen findet ihr hier. 

Schaut rein und diskutiert mit. 

 
 

Veranstaltungen

 

Was heißt Linkssein 30 Jahre nach der Wiedervereinigung?

 

Ob Sozialpolitik, Antifaschismus oder Klimakrise – in vielen Diskussionen ist die Herkunft und die Sozialisation immer noch hörbar. Von diesen pluralen Erfahrungen profitiert der Ost-West-Verband DIE LINKE Friedrichshain-Kreuzberg nicht nur bei den Wahlergebnissen, sondern steht für ein Musterbeispiel des Bildes der „Mosaik-Linken“. Doch was heißt „links sein“ eigentlich zum 30. Jahrestag der Wiedervereinigung? Inwiefern spielen die unterschiedlichen Lebenserfahrungen und Familiengeschichten noch heute eine Rolle bei der Ausrichtung der Partei? Was kann die Nachwende-Generation von den Vorwende-Generationen lernen und umgekehrt?

Auf einer Podiumsdiskussion mit Ost-, West-, Alt- und Neumitgliedern wollen wir genau diese Fragen erörtern und besonders die Unterschiede zwischen Ost- und Westsozialisationen hinterfragen.

Podium:
- Gabi Zimmer, ehem. PDS-Vorsitzende und MdEP
- Elif Eralp, Links*Kanax
- Quang Paasch, Fridays For Future  Moderation: Kerstin Wolter, Bezirksvorsitzende DIE LINKE. Friedrichshain-Kreuzberg

Wegen Corona und Infektionsschutz behalten wir es uns vor, die Veranstaltung kurzfristig als Videokonferenz umzuplanen.
Es liegt für die Präsenzveranstaltung ein Hygiene-Konzept vor. Zudem bitten wir, für eine Anmeldung zur Teilnahme an der Veranstaltung eine kurze Email an info(at)dielinke-fk.de zu schicken. 

Wann: 28. Oktober 2020 um 19 Uhr     Wo: Crack Bellmer

Link zur Facebook-Veranstaltung

 
 

Impressum

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Kleine Alexanderstraße 28
10178 Berlin
Telefon: +49.30.24009289
Fax: +49.30.24009260
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