DIE LINKE. Berlin
20/03/20 Krise der Gesundheit, Krise des Sozialen

Das Coronavirus hat auch Berlin erreicht und stellt uns alle – gemeinsam und als Einzelne – vor große Herausforderungen. Jede*r einzelne von uns ist gefragt, soziale Kontakte auf das Mindeste zu reduzieren, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Dies ist insbesondere notwendig, um Risikogruppen, wie ältere oder gesundheitlich beeinträchtigte Menschen, vor einer lebensbedrohlichen Erkrankung zu schützen.

Eine solche Veränderung unseres Lebens wirft viele Fragen auf. Wir haben deshalb für euch eine Infoseite zusammengestellt: www.dielinke.berlin/corona

Sie enthält sowohl die aktuellen Regelungen für Berlin als auch Tipps fürs Verhalten im Alltag und die politische Aktivität in Zeiten von Corona. Jeden Tag gibt es neue Entwicklungen und Informationen. Daher aktualisieren und erweitern wir diese Seite beständig. Auch politische Forderungen werden demnächst dort zu finden sein. Schickt uns eure Ideen und Anregungen, was noch fehlt und drauf sollte!

Auch die Seite des Senats zur Corona-Epidemie ist nun in mehreren Sprachen verfügbar: https://www.berlin.de/corona/

Falls ihr euren Nachbarn in diesen schweren Zeiten helfen wollt, beachtet bitte die Verhaltensregeln, die wir auf unserer Seite notiert haben. Außerdem findet ihr hier einen Ausdruck, mit dem ihr eure Hilfe anbieten könnt. Eine mehrsprachige Version dieses Hilsangebots-Zettels folgt in den nächsten Tagen.

Die Versorgungslage mit Blutspenden ist derzeit angespannt. Deshalb appelliert bspw. das Deutsche Rote Kreuz die angebotenen Blutspendetermine wahrzunehmen und einen Beitrag zur Sicherung der Patientenversorgung auch in Zeiten des Coronavirus zu leisten. Natürlich soll nur spenden, wer gesund ist. Mehr Informationen bspw. hier beim Berliner Roten Kreuz.

Passt auf euch auf und bleibt gesund!

 

Inhaltsverzeichnis

 
  1. "Wir werden alle Sparschweine schlachten"
  2. Rettungsschirm für Obdachlose
  3. Nothilfeprogramm für Selbstständige in Berlin beschlossen
 

"Wir werden alle Sparschweine schlachten"

 

Angesichts der Corona-Epidemie hat Katina Schubert, Landesvorsitzende der LINKEN. Berlin, dem Neuen Deutschland ein Interview gegeben. Darin äußert sie sich zum Krisenmanagement des Senats, den Möglichkeiten der Parteiarbeit während der Epidemie und welche politischen Forderungen DIE LINKE. für Arbeiter*innen und die Schwächsten der Gesellschaft aufstellt.

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Rettungsschirm für Obdachlose

 

Auch Obdachlose sind durch die Corona-Pandemie bedroht. Elke Breitenbach, unsere Senatorin für Arbeit, Integration und Soziales, plant deshalb ein Hilfsprogramm für die Menschen, die nicht zu Hause bleiben können, weil sie es schlicht nicht haben. Berlin wird die Kältehilfe-Angebote nicht nur über den April hinaus verlängern, sondern aufwerten. Allein schon für besseren Infektionsschutz.

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Nothilfeprogramm für Selbstständige in Berlin beschlossen

 

Berlin hat ein Nothilfeprogramm für Kleinstunternehmen, Soloselbständige & Freiberufler*innen - u.a. Kultur - beschlossen. Wir erwarten, dass der Bund jetzt handelt, denn allein schafft Berlin das nicht. Mit den Soforthilfen von bis zu 5000,- € geht die Stadt jedoch einen wichtigen Schritt, um den kleinen Unternehmen des privaten Kulturbetriebes, den freiberuflichen & soloselbständigen Künstler*innen und Kulturarbeiter*innen Soforthilfe zu leisten. Klickt auf weiterlesen für das Video von Klaus auf Twitter:

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