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Belma Bekos

geb. 1988 in Türkisch-Kurdistan, 1995 Flucht nach Deutschland, Volljuristin

Dez. 2017–Sept. 2019 Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Niema Movassat, MdB

Seit Okt. 2019 Regierungsrätin im Land Berlin, derzeit abgeordnet in die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales

Aktiv in der BO Neukölln-Süd, aktiv bei LINKS*Kanax, Arbeitskreis linker Jurist*innen in der Partei DIE LINKE., Mitglied im Bundesausschuss der Partei DIE LINKE.

Liebe Genoss*innen,

hiermit kandidiere ich für den Landesvorstand. Seit 2011 bin ich Mitglied unserer Partei. Seit vier Jahren lebe ich in Berlin, bin aktiv in der BO Neukölln Süd und habe zusammen mit vielen Genoss*innen mit Flucht- und Migrationsgeschichte LINKS*Kanax gegründet.

Im Landesvorstand möchte ich rechtspolitische Themen stärken. Dabei ist es mir wichtig, dass wir uns als Linke gegen Armutsdelikte und deren strafrechtliche Verfolgung einsetzten. Hierfür ist „Schwarzfahren“ ein Beispiel: In Berlin kommen jedes Jahr 300 Menschen wegen Schwarzfahrens in Haft. Das Strafrecht ist nicht das richtige Mittel. Der kostenfreier ÖPNV –vor allem für einkommensschwache Menschen– muss her. Diese Projekte durfte ich als Mitarbeiterin bei Niema Movassat auf parlamentarischer Ebene zusammen mit verschiedenen Akteur*innen bearbeiten. Hieran möchte ich auch im Landesvorstand anknüpfen.

Mit dem Mietendeckel hat die LINKE Berlin eine einzigartige Grundlage gegen Miethaie Berlin gesetzt. Nun gilt es, diesen zu verteidigen und den Volksentscheid „Deutsche Wohnen und Co. Enteignen“ zu unterstützen. Hierzu habe ich zusammen mit meinen kämpferischen Genoss*innen aus meiner BO zahlreiche Veranstaltungen und Kundgebungen im Süden Neuköllns organisiert, denn unsere Stärke als Partei ist ihre gute Verankerung in den zivilgesellschaftlichen Bewegungen; davon bin ich überzeugt.

Als Juristin und Verfassungsrechtlerin ist es mir ein besonderes Anliegen die universellen Menschenrechte die allen qua Geburt zustehen (müssten), stets zu verteidigen. Deshalb setze ich mich für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte in allen Lebensbereichen in unserer Stadt ein. Hier darf ich mein politisches Engagement mit meiner beruflichen Tätigkeit durch die Mitwirkung an einem progressiven Partizipationsgesetz in der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales verbinden.

Gern möchte ich meine Erfahrungen in den Landesvorstand einbringen und würde mich daher sehr über Eure Unterstützung freuen!

Belma Bekos