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Maria Kanitz

Liebe Genoss*innen,

im Jahr 2020 ist es noch immer nicht selbstverständlich, dass sich junge Frauen emanzipieren, positionieren und für politische Inhalte öffentlich einstehen. Ich möchte das ändern! Meine Kernthemen drehen sich rund um Feminismus und den Kampf gegen Rechtsextremismus.

Wo wir auch hinschauen, strukturelle Diskriminierung von Frauen ist noch immer Alltag: alleinige Verantwortung für Kinder, Altersarmut oder prekäre Bezahlung in sozialen Berufen. Besonders Alleinerziehende sind einer starken Doppelbelastung ausgesetzt. Als LINKE ist es unsere Aufgabe, diese Ungerechtigkeiten zu beseitigen und dafür zu kämpfen, dass Frauen eine politische Stimme bekommen. Sie sind von Klassenunterschieden nach wie vor härter getroffen und wir noch lange nicht am Ende des Kampfes für Gleichberechtigung.

Seit 2 Jahren bin ich Mitglied im Landesverband. Ich habe Sozialwissenschaften studiert und mich auf die Themen Rechtsextremismus und Antifeminismus spezialisiert. Keine Selbstverständlichkeit, denn auch hier fehlt es Frauen (insbesondere mit Kind/ern) oft an Ressourcen oder Unterstützung. Ich möchte allerdings nicht nur für den Ausbau von Bildungs- und Unterstützungsangeboten für Frauen kämpfen, sondern setze mich grundsätzlich für Strukturen und eine Kultur ein, in der Frauen und Kinder nicht ausgeschlossen werden, sondern Wertschätzung erfahren.

Ein Wahljahr steht bevor, das nicht nur geprägt sein wird von der Pandemie und der Frage, wer für diese Krise zahlt. Es zeichnet sich ab, dass rechte Ideologien in vielen Teilen der Gesellschaft immer stärker werden – besonders in sozialen Medien entsteht ein gefährlicher Nährboden. Hier besteht dringender Handlungsbedarf. Ich habe deswegen in diesem Jahr eine Online-Konferenz mit dem Landesverband zum Thema organisiert. Mein praktisches Wissen in der Auseinandersetzung mit Rechtextremismus und Hass im Netz möchte ich gern in den Landesvorstand einbringen.

In einer progressiven LINKEN gehört es für mich dazu, dass Reibung entsteht. Dennoch, oder gerade deswegen, kommen wir als Die Linke Berlin am Ende immer zu guten und gemeinsam getragenen Beschlüssen. Ich möchte aktiv an Entscheidungen mitwirken und dafür sorgen, dass wir einer gleichberechtigten Gesellschaft näherkommen. Ich möchte mein antifaschistisches Engagement in politische Strukturen tragen. Ich möchte mit einer Linken für die Bedürfnisse derer kämpfen, die in der Gesellschaft oft untergehen und nicht gehört werden.