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Pascal Meiser

Kandidatur als Stellvertretender Landesvorsitzender

Geboren 1975 in Saarbrücken und aufgewachsen im Saarland lebe ich seit Ende der 1990er in Friedrichshain-Kreuzberg.

Politisch aktiv bin ich seit meiner Studienzeit.

Nach Abschluss meines Studiums als Diplom-Politikwissenschaftler ließ ich mich zum Gewerkschaftssekretär ausbilden.

Später arbeitete ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter und in der Bundesgeschäftsstelle unserer Partei, bevor ich 2017 als Abgeordneter in den Deutschen Bundestag einzog. Dort gehöre ich den Ausschüssen für Arbeit und Soziales sowie für Wirtschaft und Energie an.

In unserer Partei bin ich seit 2007 in verschiedenen Funktionen aktiv. Seit 2013 bin ich Bezirksvorsitzender in Friedrichshain-Kreuzberg, seit 2018 Stellvertretender Landesvorsitzender.

Zudem bin ich unter anderem Mitglied folgender Organisationen: Berliner Mieterverein, ver.di, IG Metall, Pro Asyl, Volkssolidarität, Helle Panke – sowie im ältesten Fußballverein Kreuzbergs, der FSV Hansa 07

Liebe Genossinnen und Genossen,

inmitten der Corona-Pandemie mit ihren zunehmenden Verteilungskämpfen steht unsere Partei vor der Herausforderung, in einem Superwahljahr verstärkt in die Offensive zu kommen. Als Stellvertretender Landesvorsitzender will ich weiter daran mitarbeiten, dass wir diese große Aufgabe erfolgreich meistern.

In Berlin haben wir, insbesondere mit dem Mietendeckel, aber auch mit dem neuen Vergabegesetz gezeigt, was wir als LINKE mit guten Konzepten und starken außerparlamentarischen Partnern gegen alle Widerstände erreichen können.

Auf diese Erfolge können wir zu Recht stolz sein. Zugleich müssen wir jetzt für die kommenden Jahre zentrale Projekte formulieren, die zeigen, dass es uns nicht bloß darum geht, Berlin weniger schlecht zu verwalten, sondern darum, Berlin Schritt für Schritt zu einer in jeder Hinsicht lebenswerten Stadt für alle zu machen.

Persönlich will ich im Landesvorstand weiter insbesondere daran mitarbeiten, dass sich unsere Verankerung in den Betrieben und Gewerkschaften verbessert und Berlin seinen Ruf als Hauptstadt der unsicheren und schlecht bezahlten Arbeit ablegt. Auch im direkten Verantwortungsbereich des Landes Berlin liegt hier noch viel zu viel im Argen. So bleibt die Tatsache, dass die Charité-Tochter CFM bis heute keinen anständigen Tarifvertrag hat, ein unhaltbarer Zustand.

Große Sorge bereitet mir dabei auch die Situation der beruflichen Bildung. Lag das Ausbildungsplatzangebot in Berlin schon vor der Corona-Krise weit unter Bedarf, so sind die Zahlen inzwischen noch dramatischer. Ich bin überzeugt: mittelfristig kommen wir dem nur mit einer bundesweiten oder hilfsweise einer berlinweiten gesetzlichen Ausbildungsumlage bei, die diejenigen Unternehmen zur Kasse bittet, die sich bei der Ausbildung einen schlanken Fuß machen.

Ich stehe zudem dafür, dass der dringend notwendige Klimaschutz schneller vorankommt, aber auch so gestaltet wird, dass nicht die unter die Räder kommen, die eh schon jeden Euro zweimal umdrehen müssen. Wer glaubt, die energetische Sanierung des Gebäudebestandes auf Kosten der Mieterinnen und Mieter vorantreiben zu müssen oder die Verkehrswende mit Lohndumping bei Bussen und Bahnen erreichen zu können, wird immer auf meinen Widerstand treffen.

Letztlich werden wir aus meiner Sicht bei alledem nur erfolgreich sein, wenn wir immer versuchen, das Gemeinsame nach vorne zu stellen und über das Trennende solidarisch zu debattieren. Dazu gehört auch, bei grundsätzlichen Fragen das Primat der Partei durchzusetzen und unsere Partei in ihrer ganzen Vielfalt mitzunehmen.

Auch im kommenden Landesvorstand will ich so dazu beitragen, dass sich DIE LINKE als lebendige Mitgliederpartei mit starker Verwurzelung in unseren Bezirken weiterentwickelt und wir aus den anstehenden Wahlen auf allen Ebenen gestärkt hervorgehen. Dafür bitte ich erneut um Euer Vertrauen als Stellvertretender Landesvorsitzender.