Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Philipp Bertram

Geboren 1991

Mitglied seit 2013

Bezirksvorstand Tempelhof-Schöneberg 2013-2015

Mitglied des Abgeordnetenhauses seit 2017

Liebe Genossinnen und Genossen,   

Für den Landesvorstand bewerbe ich mich maßgeblich aus zwei Gründen: Tempelhof-Schöneberg war in den vergangenen Jahren nicht mehr im Landesvorstand vertreten. Der Bezirksverband hat sich aber inzwischen mit stetig wachsenden Mitgliederzahlen, einer ungemein aktiven Basis, einer fünfköpfigen BVV Fraktion und zwei Abgeordneten zu einer starken politischen Kraft entwickelt. Diesen erfolgreichen Weg wollen wir fortsetzen und unsere Erfahrungen aktiv im Landesverband einbringen. Für den Landesvorstand geht es um Erfahrungen aus der Arbeit in einem Bezirk, der maßgeblich außerhalb des S-Bahnrings liegt, aber eben auch bis in die City-West reicht und damit sowohl die Großwohnsiedlungen, als auch den Schöneberger Norden im Blick hat. Ein Querschnitt, der ganz eigene Herausforderungen und politische Zugänge mit sich bringt. Diese Erfahrungen möchte ich im Landesvorstand vertreten und unsere daraus resultierenden Positionen stark machen. 

Des Weiteren geht es mir bei der Kandidatur aber auch um unsere politische Ausrichtung. Die Stärkung des Öffentlichen und der Ausbau der Daseinsvorsorge mithilfe von Rekommunalisierung und Vergesellschaftung sind für uns als Partei leitend. Das teile ich ausdrücklich und möchte, dass die Landespartei dies noch stärker, vor allem im Hinblick auf den Wahlkampf und in Abgrenzung unserer derzeitigen Koalitionspartner, vertritt. Wir müssen für diese Leitgedanken kämpfen! Denn wir bekommen diese nicht in der jetzigen R2G Konstellation geschenkt. Im Gegenteil! Und deshalb muss zum Beispiel die Antwort der Partei auf die Frage der Krisenfinanzierung noch deutlicher ausfallen. Mit uns darf und wird es keinen Abbau sozialer Infrastruktur geben und wir müssen für eine finanzpolitische Strategie kämpfen, die uns jetzt Spielräume sichert, Menschen auffängt, Sicherheit schafft und dafür Kreditmöglichkeiten vollumfänglich ausschöpft. Für uns muss klar sein, dass die Krise nicht über den sozialen Bereich oder Investitionen in die Infrastruktur refinanziert werden darf. So müssen wir trotz Krise zum Beispiel den Schul- und Kitaausbau, sowie den sozialen Wohnungsbau weiter forcieren, jetzt noch stärker denn je endlich unsere öffentlichen Krankenhäuser stärken und für gute Löhne der Beschäftigten sorgen, die inklusive Gesellschaft vorantreiben und unsere Errungenschaften in der Obdachlosenhilfe verstetigen und ausbauen!    

Wir brauchen für die anstehenden Herausforderungen einen starken Landesvorstand. Mit meiner Kandidatur möchte ich meinen Teil dazu beitragen, meine Erfahrungen einbringen und mit voller Kraft für unsere Partei arbeiten. Dafür bitte ich euch um euer Vertrauen.