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Sebastian Koch

Kandidatur als Landesgeschäftsführer

  • Geboren 1982
  • 2006 Abschluss der Berufsausbildung als Mediengestalter
  • 2009-2012 Mitarbeiter im Deutschen Bundestag
  • 2012-2016 Referent des Landesvorsitzenden DIE LINKE. Berlin
  • Seit 2016 Landesgeschäftsführer
  • Mitglied bei ver.di, Helle Panke, VVN-BdA, Mitarbeit bei »Deutsche Wohnen & Co. enteignen«

Liebe Genossinnen und Genossen,

hiermit bewerbe ich mich erneut bei euch als Landesgeschäftsführer für die nächsten zwei Jahre. Ich darf diese Funktion nun schon seit vier Jahren ausführen und blicke mit euch gemeinsam auf bewegte Zeiten zurück. Wir haben in den letzten Jahren unter den Bedingungen der Regierungsverantwortung eine aktive, streit- und sichtbare Partei bewahrt und weiterentwickelt. Wir haben politische Initiativen ins Parlament und den Senat getragen und gemeinsam Erfolge errungen.

Unsere Mitgliederentwicklung ist stabil, die Aktivitäten vor Ort sind vielfältiger geworden und die Partei hat sich weiter verjüngt. Das letzte Jahr hat uns alle zudem auf besondere Weise herausgefordert. Die Corona-Pandemie zwang uns dazu, unsere Arbeit als Partei von heute auf morgen digital umzustellen und ich bin begeistert davon, wie gut das auch bis in die Ortsverbände und Basisorganisationen hinein geklappt hat. Insbesondere viele ältere Genossinnen und Genossen haben gezeigt, dass digitale Teilhabe keineswegs eine Frage der Jugend ist. Viele (ob Ältere oder auch Eltern mit kleinen Kindern) können sich jetzt sogar besser einbringen, wenn die Teilnahme an Diskussionen nicht mehr an die Anwesenheit in einem Sitzungsraum gebunden ist. Diese Prozesse sind noch nicht beendet und ich will gemeinsam mit euch daran arbeiten, die Mitarbeit in der LINKEN digitaler und damit auch inklusiver zu machen – wenigstens als Ergänzung zu den klassischen Formaten, auch wenn wir uns wieder persönlich treffen können.

Wir stehen vor einem Superwahljahr und gehen trotz aller Herausforderungen der letzten Zeit geschlossen in die Wahlkämpfe. Unsere Partei ist lebendig, streitet oft hartnäckig in der Sache (auch untereinander) aber tritt nach außen geschlossen und schlagkräftig auf. Dies ist auch ein Ergebnis der Arbeit des Landesvorstands in den letzten Jahren. Diese möchte ich gemeinsam mit euch fortführen.

Wir haben in den letzten Jahren innerhalb und außerhalb der Parlamente Erfolge errungen und Niederlagen erlitten. Ich will, dass wir als Landesverband insgesamt daraus lernen, dass wir als LINKE stärker werden und dass wir gemeinsam mit den Berlinerinnen und Berlinern die Stadt verändern. Wir müssen gemeinsam die Probleme in der Stadt erkennen, Lösungen entwickeln und diese dann erfolgreich durchsetzen – innerhalb des S-Bahn-Rings und außerhalb, für die Älteren und die Jüngeren, für Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte. Dafür möchte ich mit euch in den nächsten beiden Jahren weiter als Landesgeschäftsführer einsetzen und freue mich über eure Unterstützung.