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Minka Dott

Bewerbung für den Landesausschuss

Mein Name ist Minka Dott.

Da ich heute eine andere Verpflichtung habe, stelle ich mich schriftlich vor und bedanke mich für das Verlesen meiner Bewerbung. Ich habe die LAG Senior*innenenpolitik bereits mehrfach im Landesausschuss vertreten und bitte Euch erneut um das Vertrauen.

Geboren in Amsterdam, bin ich seit Langem in Köpenick zu Hause. Mein Berufsweg vollzog sich im Gesundheitswesen. Ich bin Mitglied der Partei Die Linke.

In einem antifaschistischen Elternhaus aufgewachsen und politisiert, wurde ich 1990 Bezirksverordnete in Köpenick, von 1995 bis 2011 war ich Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin, in den letzten Jahren Vorsitzende des Sozialausschusses. Daneben arbeitete ich bis 2006 angestellt in einer Arztpraxis. Seit 2007 bin ich ehrenamtlich im Vorstand des Ortsvereins Grünau e.V. engagiert. Wir führen ein soziokulturelles Zentrum, das sich zu einem Nachbarschaftszentrum entwickelt hat. Hier steht neben sozialen Aspekten die Kultur und kulturelle Bildung im Zentrum der Arbeit.

Politisch bezog sich mein Engagement besonders auf die Entwicklung der sozialen, gesundheitlichen und kulturellen Lebensumstände der Menschen in unserer Stadt. Dabei gehörten die Sachgebiete Drogenpolitik, Behindertenpolitik und Seniorenpolitik zu meinen speziellen Aufgaben.

Seit meiner Tätigkeit als seniorenpolitische Sprecherin der Abgeordnetenhausfraktion arbeite ich in der bezirklichen AG Seniorenpolitik und im Sprecherrat der LAG Seniorenpolitik mit. Ich halte es für ein wesentliches Moment politischer Arbeit, die Erfahrungen verschiedener Generationen zu vernetzen und daraus einen Gewinn für alle zu ziehen. Gegenseitiger Respekt führt zu Ergebnissen, die notwendige Entwicklungen vorantreiben.

In meinem Heimatbezirk Treptow - Köpenick bin ich seit seiner Gründung im Bündnis für Demokratie und Toleranz aktiv.

Aber wir durchleben gegenwärtig bittere Tage. Und obwohl ich weiß, dass auch nach dem 2. Weltkrieg permanent Krieg auf der Welt war, kann ich nur hoffen, dass Verhandlungen zu einem schnellen Ende des blutigen Krieges gegen die Ukraine führen. Kriegerische Handlungen in Europa, wer hätte sich das vorstellen können. Schon werden gewaltige Summen eingesetzt und die Aufrüstung aller Seiten feiert Triumphe. Es schmerzt mich zutiefst, dass Putin im Namen Russlands versucht, Probleme mit Vernichtung zu lösen, auf dem Rücken einer Bevölkerung, die nun unsere Hilfe braucht.

Nieder mit dem Krieg!!!!!!

Ich bitte Euch um Euer Vertrauen für eine weitere Tätigkeit im Landesausschuss.

Berlin, im April 2022