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Berliner Innenring – Nutzung und Ausbau

Der Berliner Koalitionsvertrag 2021 bis 2026 enthält unter anderem die Aussage „… wird sich die Koalition gegenüber dem Bund für die Elektrifizierung des Berliner Südrings für den Regionalverkehr mit zusätzlichem Halt auf dem Südring einsetzen und die Aufnahme in i2030 vorschlagen.“

Damit ist die Frage aufgeworfen, warum der Südring für den Regionalverkehr elektrifiziert, aber der bereits elektrifizierte Nordring nicht stärker oder überhaupt für den Regionalverkehr genutzt werden soll.

In diesem Zusammenhang sind weitere Konzepte und Ideen zur Nutzung und zum Ausbau des gesamten Innenrings (einschließlich S-Bahn, Fernverkehr und Güterverkehr) zu betrach-ten und zu bewerten. Grundlage ist eine unveröffentlichte Ausarbeitung des Bündnisses Schiene Berlin-Brandenburg (BSBB) vom 09.11.2021.

Geklärt werden muss auch das Verhältnis zu der Aussage im Koalitionsvertrag „Die Koalition … unterstützt … die Vorschläge … zu kapazitätssteigernden Maßnahmen der bestehenden Schieneninfrastruktur“, also der Stadtbahn und der Nord-Süd-Verbindung.

Bauarbeiten und Störungen, die Erklärung der Stadtbahn und der Nord-Süd-Verbindung zu „Überlasteten Schienenwegen“ und politische Vorgaben des Bundes (Verdoppelung des Schienenpersonenverkehrs und des Schienengüterverkehrs) erfordern nach 2035 weitere Kapazitäten im Berliner Eisenbahnnetz. Der Berliner Innenring (BIR) kommt dabei der poly-zentrischen Stadtstruktur Berlins entgegen.

Hier das vollständige Positionspapier runterladen:

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