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Outsourcing des größten Teils der Buch- und Medienauswahl an der Zentral- und Landesbibliothek Berlin beenden

Beschluss 7-21/2021

Der Senat und das Abgeordnetenhaus werden aufgefordert, das Outsourcing des größten Teils der Buch- und Medienauswahl von der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) an den privaten Großbuchhandel abzulehnen und darauf hinzuwirken, die Buch- und Medienauswahl schnellstmöglich wieder komplett in die ZLB selbst zu integrieren. Die Aufgabe der Fachlektorinnen und Fachlektoren der ZLB darf nicht weiter darauf beschränkt bleiben, schriftliche Fächerprofile zu erstellen, auf deren Grundlage dann Beschäftigte der H. Hugendubel GmbH & Co. KG im Wesentlichen die eigentliche Medienauswahl treffen.

Es muss, auch durch die Kulturverwaltung, deren Staatssekretär den Vorsitz des Stiftungsrates der ZLB stellt, darauf hingewirkt werden, dass von der ab dem 31.12.2020 möglichen Vertragsbeendigung mit der Hugendubel GmbH & Co. KG Gebrauch gemacht wird. Es ist des Weiteren darauf hinzuwirken, dass Strukturen in der ZLB erhalten bleiben und ausgebaut werden, die eine schnellstmögliche Rückabwicklung des größten Teils des Outsourcings der Medienauswahl an den Großbuchhandel sicherstellen können. Dafür ist darauf hinzuwirken, dass die Fachlektor*innen schnellstmöglich in ihre bis Ende 2017 bestandenen Verantwortlichkeiten für die Medienauswahl wiedereingesetzt werden.


Beschluss: Antrag mehrheitlich beschlossen