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Kandidaturen

für den Landesvorstand

Jahrgang 1975

Ich kandidiere erneut als Stellvertretende Landesvorsitzende der Berliner LINKEN. Seit Anfang 2017 bin ich zudem Vorsitzende der Pankower LINKEN. Im mittlerweile einwohnerstärksten Berliner Bezirk sind wir seit den letzten Wahlen stärkste Partei, stellen der Bezirksbürgermeister und sind auf rund 1.100 Mitglieder angewachsen.
Inhaltlich zu Hause bin ich in der Sozialpolitik. An Armutsbekämpfung und mehr sozialem Zusammenhalt wird gerade DIE LINKE gemessen. Erste Schritte sind wir in den vergangenen beiden Jahren gegangen. Dazu gehören die Erhöhung der Mietrichtwerte in der AV Wohnen, ein kostenloses Schülerticket für Kinder und Jugendliche im Sozialleistungsbezug, ein günstigeres Sozialticket, das jetzt auch Wohngeldempfangende erwerben können, und die Kosten einer Mitgliedschaft in einem Mieterverein werden für Transferleistungsbeziehende übernommen. Und wir wollen noch mehr. Wir arbeiten an einem armutsfesten Mindestlohn. Einen kostenlosen ÖPNV sowie ein kostenloses Mittagessen in der Schule muss es für alle Kinder und Jugendlichen geben.
Besonders gefreut habe ich mich über die #unteilbar-Demonstration. Sie hat bewiesen, dass es in der gesellschaftlichen Linken sehr viele Menschen gibt, die nicht bereit sind, soziale Gerechtigkeit, Freiheitsrechte, Flucht und Migration gegeneinander ausspielen zu lassen.

► Berufliches
seit 2010 Richterin am Sozialgericht Berlin, derzeit abgeordnet in die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales +++ 2007 bis 2010 wissenschaftliche Mitarbeiterin von Dr. Petra Sitte (MdB) +++ 2006 bis 2007 Referentin für Innovationspolitik der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag +++ studentische Mitarbeiterin beim Nationalen Ethikrat und in einem Restaurant

► Politisches
seit 2017 Vorsitzende DIE LINKE. Pankow +++ seit 2016 Stellv. Landesvorsitzende DIE LINKE. Berlin +++ seit 2002 Bezirksvorstand PDS bzw. DIE LINKE. Pankow, meist Stellv. Bezirksvorsitzende +++ 1999 bis 2002 Bundessprecherin des Jugendverbands ['solid] +++ 1997 Eintritt in die PDS +++ 1996 bis 2001 Vorsitzende des AStA Uni Potsdam +++ ab 1993 Sympathisantin, Mitarbeit in der PDS und AG Junge Genoss*innen +++ 1991 bis 1995 Landes- und Bundesschüler*innenvertretung

► Mitgliedschaften
DIE LINKE. +++ ver.di +++ Volkssolidarität +++ Bund Demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (BdWi e.V.) +++ Rosa-Luxemburg-Stiftung +++ Kultur- und Bildungsverein »Nord-Licht« in Französisch-Buchholz +++ Deutscher Alpenverein Sektionen Alpinclub Berlin und Berlin e.V. +++ Flüchtlingspaten Syrien e.V.

Liebe Genossinnen und Genossen,

hiermit bewerbe ich mich erneut in den Vorstand unseres Landesverbandes der LINKEN Berlin.

»Ich habe hier auch eine Liste von meiner Partei, Die LINKE!«, so fange ich immer mein Statement an, in dem ich im Rahmen des Theaterstückes Roma Armee über unseren Kampf gegen die Verschärfung der Asylpolitik und die Abschiebungen von Menschen in »sichere« Herkunftsländer spreche. Das Stück wurde bereits mehr als 30 Mal am Maxim Gorki Theater sowie im Ausland aufgeführt, und ich bin stolz darauf, für Die LINKE weiterhin einen aktiven Wahlkampf zu machen, der für mich nie aufgehört hat.

Die AfD sitzt jetzt, im November 2018, in allen 16 Landesparlamenten. Eine AfD, die Gedenkveranstaltungen an die antijüdische Gewaltwelle vor 80 Jahren als Bühne nutzt, die die Gedenkkultur unseres Landes abschaffen will, die offen gegen Muslime, Roma und Schwarze, gegen Arme oder gegen Menschen mit Handicaps hetzt. Der Umstand, dass Rassisten und Menschenfeinde demokratisch legitimiert die Gesellschaft meines Landes mitgestalten dürften, ist für einen Menschen mit Roma-Hintergrund wie mich mehr als nur ein Affentheater. Die Lage ist ernst. Das besorgt mich und motiviert mich zugleich, weiterzumachen. Daher will ich mich weiterhin dafür einsetzen, liebe Genossinnen und Genossen, dass wir nicht vergessen, für was unsere Partei steht, und entsprechend Politik machen.

Ich will mich weiterhin hörbar und sichtbar bei Die LINKE einbringen, als einer Partei, die uneingeschränkt für Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität mit allen Menschen steht. Ich fühle mich weiterhin verpflichtet, meinen Teil dazu beizutragen, die Demokratie und die Rechtsstaatlichkeit allen gleichermaßen zugänglich zu machen. Damit meine ich nicht nur meine eigene oder andere Minderheiten, sondern auch alle Menschen, die wegen Krieg, Gewalt, Naturkatastrophen, Verfolgung und Elend ihre Heimat verlassen müssen, und u.a. in unserem Land Schutz suchen. Ebenso verdienen die vielen anderen, die unter menschenunwürdigen Bedingungen und für Hungerlöhne täglich mehrere Jobs bestreiten, um für sich und ihre Familien sorgen zu können, unsere Solidarität, unseren Respekt und eine spürbare Verbesserung ihrer Arbeits- und Lebensbedingungen.

Mir geht es darum, die Augen, die Arme und die Herzen nicht zu verschließen, weil man Angst davor hat, etwas zu verlieren. Das falsche Verständnis für vermeintliche Ängste wird  uns in der aktuellen Situation, in der Situation einer gespaltenen und sich weiter spaltenden Gesellschaft, nicht weiterbringen. Was wir brauchen, ist genau das Gegenteil: Solidarität. Das müssten in einem Land wie Deutschland viel, viel mehr Menschen nur allzu gut wissen. Für Sprüche wie »Nie wieder!« ist es eigentlich zu spät: wir leben in einer Zeit, in der Tausende von Anschlägen auf Menschen stattfinden, die vermeintlich nicht dazugehören. Gerade jetzt – mehr denn je – ist es an uns, dass wir uns weiterhin für eine erlebbare und ehrlich gemeinte Kultur der Gleichwertigkeit, der Achtung voreinander und des Miteinanders stark machen – unabhängig von Herkunft, Religion, sexueller Orientierung, Geschlecht, Alter oder sozialer Stellung.

Bei einer gemeinsamen Demonstration wie #unteilbar merke ich, dass unsere Partei hier Vorreiterin sein kann, für ein Land, in dem die Menschenrechte unteilbar sein sollten. Die aktuelle r2g-Koalition trägt sichtbar dazu bei: Ganz konkret auch für die Minderheit der Roma und Sinti, mit deren Selbstorganisationen seit einem Jahr an einer möglichen Struktur der politischen Partizipation im Berliner Abgeordnetenhaus gearbeitet wird. Ich schätze es sehr, diese Entwicklung dank der LINKEN mit vorantreiben zu können, genauso wie die Novellierung des Partizipations- und Integrationsgesetztes.

Die Grundsätze der gleichen Teilhabe und die bedingungslose Zurückweisung von Ausgrenzung und Rassismus sind mir besondere Anliegen: mit meiner speziellen Biografie, als LINKER, als Mensch. Ich verpflichte mich, sie in allen Bereichen meiner Tätigkeit zu vertreten: Als Politiker in den verschiedenen Gremien und Diskussionen, als Menschenrechtler auf den Straßen, als Sozialarbeiter im Alltag in meinen Berliner Familien und als Künstler auf der Bühne.

► Zu meiner Kandidatur

Ich bewerbe mich für den Landesvorstand der LINKEN in Berlin, da ich mich in der Stadt, in der ich geboren und aufgewachsen bin für soziale Gerechtigkeit engagieren möchte. Dabei sind für mich Forderungen nach internationaler Solidarität und sozialistischer Politik untrennbar verknüpft mit meinem Engagement für einen Alltag ohne Ausgrenzung, Rassismus, Benachteiligung und Homophobie. Aktiv im Bezirksverband Mitte, unter anderem als Sprecherin der BO MittLinks, bereitet mir die Arbeit in den Parteistrukturen an der Basis große Freude. Durch Formate wie Haustürgespräche oder auch Wohnzimmergespräche auf der Straße habe ich mich aktiv im Bundestagswahlkampf eingebracht. Gern möchte ich dies im anstehenden Europawahlkampf fortsetzen und unsere Partei in Berlin beim Ausprobieren kreativer Wahlkampfformate unterstützen. Gleichzeitig bringe ich Erfahrungen aus selbstverwalteten linken Berliner Jugendstrukturen mit und möchte mich im Landesvorstand gern für eine Verknüpfung von Parteipolitik und sozialen Bewegungen engagieren. Durch Studium und Beruf habe ich mehrere Jahre in im Ausland gelebt und in vielen Ländern des globalen Südens politische Arbeit begleiten können. Dadurch habe ich mir einen konsequent internationalistischen Blick auf lokale Herausforderungen angeeignet, der für eine linke Politik in einer globalisierten Stadt wie Berlin gewinnbringend sein kann. Weitere wichtige Themen, für die ich mich gern im Landesverband engagieren möchte, sind Feminismus und Klimagerechtigkeit. Hier sehe ich, dass wir wichtige Bündnisse außerhalb der Partei ausbauen, bzw. gleichzeitig die thematische Verankerung in unserer Partei stärken können. Gern möchte ich in diesem Sinne die Arbeit unserer Partei in der Berliner Landesregierung und im Abgeordnetenhaus durch mein Engagement im Landesvorstand solidarisch und kritisch begleiten und die Partei dabei unterstützen, als Counterpart programmatisch mitzumischen und sich einzumischen.

► Zu meiner Person

- geboren 1977 in Berlin (West), Magister in Südostasienwissenschaften (Nebenfächer Soziologie und Bibliothekswissenschaft), lebe in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft
- langjähriger Aufenthalt in Vietnam und arbeiten in Südostasien für den Deutschen Entwicklungsdienst und als Büroleiterin der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Hanoi, derzeit tätig als Referentin für Globale Aufgaben mit Schwerpunkt Klimagerechtigkeit bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Berlin
- Sprecherin der BO MittLinks, Mitbegründerin der AG Antira_Antifa in Mitte, Mitglied des Bezirksvorstandes Die Linke Mitte (seit Okt. 2018), Mitglied der LAG Linke Frauen
- Mitglied bei ver.di

 

► Bewerbung Mitglied im Landesvorstand

Ich möchte für den Landesvorstand der LINKEN Berlin kandidieren.

Ich komme aus Hamburg und bin seit acht Jahren Wahlberlinerin. Ich war lange Zeit in der außerparlamentarischen Linken in verschiedenen Gruppen aktiv. Das begann in meiner Jugend vor allem mit der Anti-Atom-Bewegung, dazu kamen immer stärker antikapitalistischer, antifaschistischer und antirassistischer Aktivismus. In Berlin war ich zunächst in der linken Migrantenselbstorganisation Allmende, vor allem gegen Rassismus und gegen Gentrifizierung und Mietenexplosion engagiert. Als Mitglied der HDK Berlin-Brandenburg, die der Berliner Ableger der prokurdischen Linkspartei HDP in der Türkei ist, mache ich Solidaritätsarbeit für Kurdistan und die Linke in der Türkei.

Vor einem Jahr wurde ich dann Mitglied der Linkspartei und bin seitdem im Ortsverband Kreuzberg aktiv, bisher vor allem gegen Rassismus und beim Thema Migration, aktuell zum Beispiel in dem Bündnis #unteilbar. Die Solidarität mit Geflüchteten liegt mir auch deswegen besonders am Herzen, weil meine Familie selbst als Linke und Gewerkschafter vor politischer Verfolgung aus der Türkei nach Deutschland floh und ich weiss daher, wie wichtig es ist, solidarische Menschen vor Ort anzutreffen.

Mir ist auch deshalb besonders wichtig, das klare antirassistische und antikapitalistische Profil der Linken zu stärken. In diesem Sinne setze ich mich für offene Grenzen und für soziale Gerechtigkeit ein und für eine verbindende Klassenpolitik als den gemeinsamen Kampf aller Prekären für eine radikale Umverteilung von oben nach unten. DIE LINKE muss DER Gegenpol zum enormen Rechtsruck sein, für eine offene und solidarische Gesellschaft. Eine noch stärkere Vernetzung mit sozialen Bewegungen für eine bewegungsorientierte LINKE ist mir ein Anliegen. In diesem Sinne möchte ich auch im Landesvorstand wirken.

Landespolitisch fände ich es vor allem spannend, mich in den Bereichen Flucht, Migration und antirassistische Bündnisarbeit sowie Bürger*innenrechte einzubringen. In Berlin droht aktuell die Verschärfung des Landespolizeigesetzes durch den Ausbau von Video- und Telekommunikationsüberwachung. Mit diesen Themen beschäftige ich mich schon seit vielen Jahren im Rahmen meiner Tätigkeit für die Bundestagsfraktion der LINKEN und auch vorher schon in anderen Zusammenhängen. Ich würde mich freuen, im Landesvorstand einen Beitrag zur Abwendung des bundesweiten Trends zum gläsernen Bürger und der zunehmenden Einschränkung von Freiheitsrechten zu leisten. Und auch beim Thema Flucht gibt es noch sehr viel zu tun in Berlin. Eine kritische konstruktive Begleitung der linken Regierungsbeteiligung wäre hier meine Herangehensweise.

Ich würde mich sehr über euer Vertrauen freuen!

► Zur Person:
+ Ich bin 37 Jahre alt, verheiratet und habe einen 2 jährigen Sohn.
+ Ich bin Volljuristin und arbeite seit 8 Jahren für die Bundestagsfraktion DIE LINKE. als Referentin für Rechtspolitik im Arbeitskreis BürgerInnenrechte und Demokratie; zuvor hatte ich einen kurzen Forschungsaufenthalt am Max-Planck-Institut für Internationales Strafrecht; Jura studiert und das Referendariat absolviert habe ich in Hamburg.
+ Mitgliedschaften: DIE LINKE., ver.di, HDK Berlin-Brandenburg, Allmende e.V., Rote Hilfe e.V., amnesty international

Ich bin 33 Jahre alt, habe Maschinenbau an der TU Berlin studiert und arbeite gegenwärtig als Entwicklungsingenieur bei einem Hersteller von Kopfhörern, Mikrofonen sowie Lautsprechern. Privat bin ich glücklicher Vater eines 16 Monate alten Kindes.

Ich bin Co-Vorsitzender  im Bezirksverbands Charlottenburg-Wilmersdorf, sowie Mitglied im Sprecher*innenrat der BAG sowie LAG Grundeinkommen.

Meine »Mitgliedschaften« außerhalb der Partei sind:
- IG-Metall,
- Mehr Demokratie e.V.,
- Netzwerk Grundeinkommen.

Ich stecke gerne viel Arbeit in unsere Partei und den Aufbau von Strukturen. Die kommenden zwei Jahre möchte ich mich unter Anderem für einen erfolgreichen Europawahlkampf, eine Stärkung der Partei im Allgemeinen sowie weiterhin für eine gute Vernetzung des Bezirksverbands Charlottenburg-Wilmersdorf im Landesverband einsetzen. Auch freue ich mich darauf dabei zu helfen die Grundlagen für einen erfolgreichen Bundestags-, Abgeordnetenhaus- sowie BVV-Wahlkampf in 2021 zu schaffen.

Meine politischen Überzeugungen in Kurzfassung:

Ich bin Basisdemokrat, Aktivist sowie Menschenfreund. Individuelle Freiheit und soziale Gerechtigkeit müssen Hand in Hand gehen. Unsere Aufgabe als Linke ist es der weiteren Spaltung der Gesellschaft entgegenzutreten. Wir müssen für prekär Beschäftigte genauso Politik machen, wie für Erwerbslose, wie für eine vom Abstieg bedrohte Mittelschicht, genauso wie für Menschen jeglicher Herkunft, Geschlecht & sexueller Orientierung. Dabei müssen wir Politik immer gemeinsam mit den Menschen gestalten und nicht an ihnen vorbei.

Liebe Genossinnen und Genossen, ich bitte um Eure Unterstützung meiner Kandidatur, für Rückfragen schreibt mir gerne eine E-Mail an moritz.froehlich@dielinke-charlottenburg-wilmersdorf.de .

Viele solidarische Grüße
Moritz

Politikwissenschaftlerin M.A.
Philosophin M.A.
36 Jahre
wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Dr. Petra Sitte, MdB
Sprecherin der LAG Linke Frauen*

Ich bewerbe mich erneut für den Landesvorstand Berlin, weil ich für einen linken sozialistischen Feminismus stehe und (queer-)feministische Politik im Landesverband und in der Gesellschaft voranbringen möchte. Große Sorge bereitet mir der zunehmende Sexismus und Rassismus und generell die erstarkten antidemokratischen und menschenfeindlichen Bestrebungen von rechts außen in die Mitte der Gesellschaft hinein.

Die jährliche große Demonstration des sogenannten »Marsch für das Leben« ist ein Hinweis auf den tobenden Kampf christlich-fundamentalistischer und konservativer Kreise gegen das Selbstbestimmungsrecht von Frauen. Auch die zunehmende homophobe und transphobe Gewalt in Berlin sind ein Zeichen, das der im Wahlprogramm so enthusiastisch verwendete Slogan »Regenbogenhauptstadt« und das damit verbundene Versprechen von Freiheitsrechten immer wieder verteidigt werden muss.

Antidemokratischen Bestrebungen müssen wir uns als Linke entschlossen und gemeinsam entgegenstellen. Als linke Feministin kämpfe ich für eine Welt,  in der bestehende Herrschaftssysteme hinterfragt werden und in der Sexismus, Rassismus, Heteronormativität und Klassismus keinen Platz haben. Die Abwertung von Menschen allein auf Grund ihrer sozialen Stellung und Herkunft darf nicht geduldet werden.

Gemeinsam mit Jana Mattuschka und Katja Rom habe ich deshalb im Sommer dieses Jahres den Aufschlag zur Erneuerung der feministischen Landesarbeitsgemeinschaft gegeben. Ich freue mich, dass sehr viele engagierte Genossinnen* diesem Aufruf gefolgt sind und wir mittlerweile zwischen 25 und 30 engagierte Frauen* jeden Alters auf den monatlichen Treffen sind.

Die Politik meiner Partei soll Räume für eine Vielfalt der Lebens-, Liebes-, Arbeits- und Zeitkonzepte öffnen. Und die Möglichkeit gewähren, sich als Mensch mündig, emanzipiert und frei von Zwängen entfalten zu können.

Ich bitte euch um eure Stimme für eine erneute Wahl in den Landesvorstand.

Liebe Genossinnen und Genossen,

im flächengrößten Bezirk Berlins, in Treptow-Köpenick aufgewachsen und immer noch dort lebend, wohnend, arbeitend und politisch engagiert möchte ich für die Mitgliedschaft im Landesvorstand kandidieren. Dafür gibt es drei Gründe:

1. Mein kommunalpolitisches Engagement:
Als Mitglied der BVV seit 1995 setze ich mich für die Kinder- und Jugendpolitik, für Integration und für Weiterbildung und Kultur ein. Meine weiteren großen Interessen sind Schulentwicklung und Soziales. Diese Themen möchte ich im Landesvorstand vertreten und für eine zukunftsorientierte Entwicklung in diesen Bereichen eintreten.

2. Mein Eintreten gegen alte und neue Nazis.
Ich bin Sprecherin des Bündnis für Demokratie und Toleranz, gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus in Treptow-Köpenick. Der Spruch Adornos ist so aktuell wie lange nicht: »Ich fürchte mich nicht vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Faschisten, sondern ich fürchte mich vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten.« – ich will mich nicht fürchten, ich will tun! Die AfD ist in BVVen und im Abgeordnetenhaus vertreten, eine gemeinsame Strategie sie dort wieder loszuwerden, fehlt noch immer. Dafür möchte im mich im Landesvorstand einsetzen.

3. Berlin ist mehr als das Gebiet innerhalb des S-Bahnrings
Aus einem Bezirk kommend, der größtenteils außerhalb des S-Bahnrings liegt, will ich diese Perspektive in den Landesvorstand einbringen. Unser Bezirk wächst, wir haben viele und große Neubauvorhaben: diese müssen erreichbar sein, brauchen sozio-kulturelle und soziale Infrastruktur, bezahlbaren Wohnraum und dazu gehörende Infrastruktur.

Berlin wächst. Dass Berlin solidarisch, sozial, kulturell, innovativ, offen und bunt bleibt, grade weil wir, Die Linke in Regierungsverantwortung in dieser Stadt sind, dafür stehe ich.

► Zu meiner Person:

Ich bin seit 1990, erst in der PDS, dann in der Linken engagiert, war im Bezirksvorstand und bin seit 1995 Mitglied der BVV, dort derzeit jugendpolitische Sprecherin und Sprecherin für Integration. Unser Bezirk besitzt zwei Partnerschaften für Demokratie, hier engagiere ich mich im Begleitausschuss für Treptow-Köpenick und im Initiativfonds Schöneweide.

Einst Berufsschullehrerin, leitete ich 6 Jahre einen Jugendclub, danach 9 Jahre ein Projekt für Mädchen und junge Frauen an der Schnittstelle zwischen Schule und Ausbildung und baute mit starker Unterstützung meines Trägers um dieses Projekt ein Stadtteilzentrum auf. Als die finanziellen Mittel aus der Senatsverwaltung für das Mädchenprojekt zu 2016 massiv gekürzt wurden, übernahm ich die Koordination des Stadtteilzentrums und streite seit dem um eine auskömmliche Grundausstattung aller Teilprojekte des Stadtteilzentrums.

Auf Grund meines beruflichen Umfeldes bin ich dicht an den Bürgerinnen und Bürgern, an den Familien und Kindern, an Jugendlichen und Seniorinnen und Senioren dran, wir arbeiten auch eng mit Kitas und Schulen zusammen, die Belange all dieser Kontakte will ich in den Landesvorstand einfließen lassen.

Ich bin Mitglied der VVN-BdA und der Dienstleistungsgewerkschaft verdi.

Hiermit bewerbe ich mich bei euch erneut als Landesgeschäftsführer für unseren Landesverband. Die letzten zwei Jahre waren für uns intensive und erfolgreiche Jahre. Als Partei in Regierungsverantwortung konnten wir eine Reihe kleiner und größerer Erfolge erzielen und unsere linke Handschrift im Senat sichtbar werden lassen.

Neben der Arbeit im Senat hat auch unsere Partei eine weiter positive Entwicklung zu verzeichnen. Wir haben in den letzten 2 Jahren rund 1.500 neue Genossinnen und Genossen bei uns begrüßen dürfen. Es haben sich neue inhaltliche Landesarbeitsgemeinschaften zusammengefunden und wir haben mit den Basiskonferenzen und inhaltlichen Ratschläge bestehende Formate des Dialogs – innerhalb der Mitgliedschaft und mit stadtpolitischen Initiativen – weiterentwickelt und neue ins Leben gerufen. Unsere Landesparteitage sind deutlich lebendiger und inhaltlicher geworden, immer mehr Themen werden aus den Bezirksverbänden auf die Landesebene getragen und dort strittig in der Sache aber weitgehend solidarisch im Umgang diskutiert. Auch der Landesvorstand, die Fraktion und unsere Regierungsmannschaft beteiligen sich intensiv in diesen Diskussionen. Diese solidarische Art des Umgangs ist mit ein Faktor für unsere stabile Situation und das Bild eines geschlossenen Landesverbandes nach außen.

Neben unseren inhaltlichen bleiben natürlich auch die organisationspolitischen Herausforderungen dabei bestehen. Wir müssen nicht nur die neuen Mitglieder in unsere politische Arbeit einbinden sondern auch unsere langjährigen Mitstreiter*innen immer wieder aktivieren. Dabei sollten wir unsere Aufmerksamkeit verstärkt auf eine starke Parteiorganisation außerhalb des S-Bahn-Rings richten. Die alltäglichen Erfahrungen und Probleme unterscheiden sich durchaus von denen in der Innenstadt, ebenso wie die politische und gesellschaftliche Selbstwahrnehmung. Für uns heißt es „Wer in Berlin lebt, ist Berliner*in“ und dieses wollen wir auch in unserer Partei zum Ausdruck bringen.

Wir stehen als LINKE vor der Aufgabe, dass wir unsere verschiedenen Aktionsfelder im Senat, im Parlament, in den Rathäusern und BVVen sowie die Mitarbeit in gesellschaftlichen Bündnissen von Landesebene bis zum Stadtteil zusammenzubringen. Wir müssen diese in ein Gesamtbild von einer solidarischen Stadt setzen, dass jenseits von Einzelinteressen der vielfältigen Communities der Stadt überzeugt. Unser Ziel muss sein, dass die Berliner*innen nach fünf Jahren linker Regierungsverantwortung den sprichwörtlichen Unterschied erkennen und den eingeschlagenen Kurs mit uns weiter gehen wollen.

Für all dies habe ich mich in den letzten zwei Jahren im Team des Landesvorstands eingesetzt und möchte dies weiter tun, schließlich haben wir als LINKE in Berlin noch einiges vor. Ich bitte euch dafür um euer Vertrauen.

Ich heiße Ruben Lehnert, bin 40 Jahre alt, lebe mit meiner Familie in Berlin-Neukölln und arbeite als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bundestag.
Als Student habe ich mich in der Friedensbewegung engagiert. Seit Gründung der WASG bin ich parteipolitisch aktiv. Von 2007 bis 2013 war ich Sprecher des Bezirksverbands DIE LINKE. Neukölln. Mehrfach habe ich für DIE LINKE bei Bundestags- und Abgeordnetenhauswahlen kandidiert. Seit 2013 engagiere ich mich im Landesvorstand und habe in einigen sozialen Bewegungen mitgewirkt, etwa beim Volksbegehren 100% Tempelhof.
Ich bin Mitglied bei ver.di, Fördererkreis demokratischer Volks- und Hochschulbildung e. V., Volkssolidarität, Sozialistische Linke, SV Neukölln e. V.

► Liebe Genossinnen und Genossen,

DIE LINKE als sozialistische Mitgliederpartei weiter zu stärken, ist mein Ziel. Ich bin überzeugt von der Notwendigkeit lebendiger Debatte, demokratischer Beschlussfassung und dem Respekt gegenüber Mehrheitsentscheidungen. Die Partei und ihre Mitglieder, nicht Parla-mentsfraktionen oder Einzelpersonen entscheiden über Richtung und Tempo unserer Politik. Ich bin überzeugt von der Überlegenheit kollektiver Führung; Selbstermächtigung statt Stellvertreterpolitik lautet die Parole. Denn die Überwindung des Kapitalismus ist nur vorstell-bar als Ergebnis zielgerichteter Handlung der Vielen, die sich als Gleiche organisieren. 

Auf die vergangenen zwei Jahre dürfen wir in Berlin wohlwollend zurückblicken: Etwa 1.500 Genossinnen und Genossen, die meisten jünger als ich, haben sich uns angeschlossen und verstärken uns seitdem. Stetig verbessert haben wir die Willkommenskultur für neue Mitglieder – im Land und in den Bezirken. Für Neumitglieder ist es mittlerweile einfacher, ihren Platz in unserer Partei zu finden und eigene Initiativen zu starten. Mittels Basiskonferenzen und diverser Ratschläge haben wir außerdem den regelmäßigen Austausch zwischen Partei-mitgliedschaft, Vorständen, Fraktionen und Regierung befördert. 

Auch hat unsere Beteiligung an der Landesregierung, anders als in der Vergangenheit, nicht dazu geführt, dass DIE LINKE auf außerparlamentarische Offensiven verzichtet hat - im Gegenteil. So haben wir beispielsweise das Volksbegehren für gesunde Krankenhäuser unterstützt, die Demonstration gegen den Mietenwahnsinn befördert und die Demonstration #unteilbar gegen Rassismus und für soziale Gerechtigkeit mit aufgebaut. Beides, Anti-Kapitalismus und Anti-Rassismus, gehören zusammen und bedingen einander: Wenn wir uns spalten lassen an der einen oder an anderen Frage, werden wir an jeder Herausforderung scheitern. Solidarität kennt keine Grenzen.

In den nächsten zwei Jahren möchte ich mich insbesondere dafür einsetzen, dass wir Konzepte entwickeln und in der Praxis ausprobieren, um DIE LINKE außerhalb des S-Bahnrings zu stärken. Denn während wir in den innerstädtischen Kiezen dazugewinnen, verlieren wir in den Außenbezirken teilweise dramatisch. Gemeinsam mit anderen will ich herausfinden, inwiefern wir unsere Parteistrukturen ändern, unsere politische Kultur und unsere Aktivitäten verbessern müssen, um diesen Trend umzukehren.

Dafür bitte ich um Euer Vertrauen und Eure Stimme.

Liebe Genossinnen und Genossen,
hiermit möchte ich mich um die Mitgliedschaft im Landesvorstand bewerben.

Ich bin 21 Jahre jung, in Berlin geboren und im schönen Köpenick aufgewachsen. Nach der Schule startete ich in eine Ausbildung zum Verkäufer, nach viel eingesetzter Kraft und Engagement und der Übernahme unseres Unternehmens wurde ich auch Mitgesellschafter unserer Firma.

Obwohl der Laden immer mehr Erfolg versprach, musste ich leider feststellen, dass dem Geschäftsführer sein eigenes Wohl etwas zu wichtig war - Geld, dass für die Instandhaltung des Ladens und die Bezahlung der Mitarbeiter vorgesehen war, wurde für private Zwecke aus dem Fenster geworfen.

Der Schaden, den er dem Unternehmen damit zufügte wuchs grenzenlos und letztendlich blieb es an mir hängen, alle Mitarbeiter zu entlassen.

Um gegen Ungerechtigkeiten wie solche vorzugehen und um für eine weltoffene, solidarische und gerechte Gesellschaft zu kämpfen, bin ich 2016 LINKER geworden. Unsere Gesellschaft befindet sich in einem ständigen Wandel und ich werde die Hoffnung nicht aufgeben, dass wir es mit unserer Politik schaffen können, sie in eine gute Richtung zu leiten. Fern von Rassismus, Diskriminierung und Ungerechtigkeiten.

Als Sachbearbeiter im Bürgerbüro Carsten Schatz und Vorsitzender der Linksjugend Treptow-Köpenick arbeite ich täglich aktiv und engagiert an der Politik im Bezirk mit. Genau diesen Ehrgeiz und diese Motivation möchte ich nun in den Landesvorstand der LINKEN Berlin tragen.

Mehr als 1.000 neue Mitglieder zählte die LINKE Berlin 2017: Eine Zahl, auf die wir alle stolz sein können. Denn jeder Infostand, jede Aktion und jede Minute politischer Arbeit haben mit dazu beigetragen!

Auch in Treptow-Köpenick war diese Entwicklung spürbar, denn die Hälfte der neuen Mitglieder ist unter 30 Jahre alt, was unserer Jugendgruppe sehr zugute kam. Wir begannen am 1. Mai 2017 und mit vier Mitgliedern. Bis heute hat sich die Mitgliederanzahl mehr als verzehnfacht, wir sind aktuell mehr als 40 Mitglieder. Wichtig ist jedoch nicht nur die Gewinnung von neuen Mitgliedern, sondern auch, dass wir sie stärker einbeziehen. Und um dies zu erreichen, muss man sie stets für die Politik der LINKEN begeistern und dafür sorgen, dass sie gehört werden. Meiner Meinung nach sollten nicht nur die Ergebnisse des Landesvorstands, sondern auch die Gedankengänge dahinter stärker präsentiert werden, so dass die Basis sie nachvollziehen kann. Denn Diskussionen des Landesvorstands sind auch Diskussionen der Basis.

Nur zusammen können wir etwas bewegen.

Liebe Genossinnen und Genossen,
trotz Zugewinnen bei den letzten Wahlen und steigenden Mitgliederzahlen befindet sich unsere Partei in einer nicht ganz einfachen Lage. In dieser Situation will ich mit dafür Verantwortung übernehmen, dass wir als LINKE über alle inhaltlichen Differenzen hinweg unsere Partei gemeinsam stärken statt sie öffentlich schlecht zu reden.

Gerade in Berlin zeigen wir, bei allen Problemen, tagtäglich, dass es weiter möglich ist, als LINKE in die Offensive zu kommen und ein starkes linkes Gegengewicht gegen die bedrohlichen Entwicklungen am rechten Rand zu bilden. Darauf können wir stolz sein und sollten wir weiter aufbauen.

Persönlich will ich mich im Landesvorstand besonders darum kümmern, die Beschäftigten und ihre Gewerkschaften dabei zu unterstützen, dass Berlin endlich seinen Ruf als Hauptstadt der unsicheren und schlecht bezahlten Arbeit verliert.

Dafür brauchen wir nicht nur einen Mindestlohn, von dem man tatsächlich leben kann, und ein Ende der sachgrundlosen Befristung. Dafür müssen vor allem wieder deutlich mehr Beschäftigte unter den Schutz guter Tarifverträge fallen. Das Land Berlin muss dazu in seinem Verantwortungsbereich, so wie im Koalitionsvertrag festgeschrieben, mit gutem Beispiel voran gehen.

Darüber hinaus möchte ich als Mitglied des Landesvorstands mit dafür sorgen, dass der Berliner Landesverband seinen klaren Kurs im Kampf gegen Rechts beibehält und sich auch künftig an breiten Bündnissen wie dem Unteilbar-Bündnis beteiligt, auf dessen Aufruf hin im Oktober eine Viertelmillion Menschen auf der Straße waren.

Geboren 1975 in Saarbrücken und aufgewachsen im Saarland lebe ich seit Ende der 1990er in Friedrichshain-Kreuzberg. Politisch aktiv bin ich seit meiner Studienzeit. Nach Abschluss meines Studiums als Diplom-Politikwissenschaftler ließ ich mich zum Gewerkschaftssekretär ausbilden. Später arbeitete ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bundestag und in der Bundesgeschäftsstelle unserer Partei, bevor ich 2017 als Abgeordneter in den Deutschen Bundestag einzog.

In unserer Partei bin ich seit 2007 in verschiedenen Funktionen aktiv. Seit 2013 bin ich Bezirksvorsitzender in Friedrichshain-Kreuzberg. Darüber hinaus bin ich unter anderem Mitglied in folgenden Organisationen: Berliner Mieterverein, ver.di, IG Metall, Volkssolidarität, Pro Asyl, Kreuzberg hilft, Helle Panke – Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin sowie im ältesten Fußballverein Kreuzbergs, der FSV Hansa 07.

Mit meinen Schwerpunkten will ich mit dazu beitragen, dass DIE LINKE in Berlin weiter gestärkt wird und wir uns selbstbewusst auf das Großwahljahr 2021 vorbereiten können. Dafür bitte ich Euch um Euer Vertrauen als Stellvertretender Landesvorsitzender.

Liebe Genossinnen und Genossen,

in den nächsten zwei Jahren möchte ich mich im Landesvorstand unter anderem gemeinsam mit anderen um die politische Bildung kümmern. Die Betreuung der Mitglieder und die Gewinnung neuer Mitglieder ist ebenfalls eine vorrangige Aufgabe. Hier möchte ich mittun.

Ich habe bisher als Landesschatzmeisterin qua Amt die Verantwortung für die Finanzen im Landesverband getragen.

Das wird sich, wenn ihr mich wählt, auch nicht ändern. Zu dieser Arbeit gehört, dafür zu sorgen, dass die Ordnungsmäßigkeit der Finanzen gewährleitet ist, dass Gesetze eingehalten werden und u.a. der Rechenschaftsbericht des Landesverbandes als Bestandteil des Berichtes der Gesamtpartei entsprechend erstellt und pünktlich eingereicht wird.

Außerdem möchte ich weiterhin gemeinsam mit den Bezirksverbänden auch das neue Finanzierungsmodell des Landesverbandes und den Plan des Landesvorstandes/der Landesgeschäftsstelle erarbeiten und umsetzen. Hierzu ist auch die Zusammenarbeit mit den Landesarbeitsgemeinschaften, der Kommunistischen Plattform und dem FDS wichtig. Die Planung der Veranstaltungen gehört ebenfalls dazu.

Weiterhin möchte ich mich, wie bisher, um das Vertragsmanagement des Landesverbandes bemühen. Das beginnt mit dem Einkauf, geht über die Verträge für Veranstaltungen, mit Versicherungen, Mietverträge, Honorarverträge bis zu den Verträgen für Personal.

Auch die vielen anderen Tätigkeiten, die bisher auf meinem Tisch liegen, möchte ich weiter bearbeiten.

Ich bin Mitglied des Bundesfinanzrates. In diesem Rat arbeiten die Schatzmeister/innen aller Landesverbände und der Bundesschatzmeister. Auch hier möchte ich meine Kenntnisse, Unterstützung und Hilfe weiter einbringen.

Politisch Zuhause bin ich im Bezirksverband Treptow-Köpenick und dort seit vielen Jahren im Bezirksvorstand.

Seit fast 43 Jahren bin ich glücklich verheiratet. Ich habe einen erwachsenen Sohn.

Ich bitte um Eure Stimmen für das Quorum, damit ich wieder als Landesschatzmeisterin kandidieren darf. Wenn ich das Quorum erreicht habe, bitte ich darum, mich zu wählen.

► Berufliches & Privates
Ich bin inzwischen 46 Jahre alt, Vater eines Sohnes, der in meiner Geburtsstadt Frankfurt am Main lebt. Ursprünglich habe ich bei der »Deutschen Bundespost Fernmeldedienst/Deutsche Telekom AG« zwei Berufsausbildungen absolviert und dort bis 1998 gearbeitet. Vom 1998 bis 2003 war ich bei verschiedenen Telekommunikationsunternehmen und Anbietern von Internetdienstleistungen tätig. Eine kurze Selbstständigkeit im IT-Bereich hat sich angeschlossen. Von  2006 bis 2017 war ich haupt- und ehrenamtlich für DIE LINKE, bzw. Fraktionen unserer Partei tätig.  Seit dem November 2017 arbeite ich in der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales als Persönlicher Referent des Staatssekretärs für Arbeit und Soziales, Alexander Fischer.
Seit Ende 2009 in Berlin, derzeit lebe ich in Friedrichshain.

► Politik
Seit Beginn meiner Ausbildung 1987 bin ich Mitglied einer DGB-Gewerkschaft. Ursprünglich in der Deutschen Postgewerkschaft, aktuell bin ich in Verdi organisiert. Im Rahmen dieser Mitgliedschaft habe ich verschiedene ehrenamtliche Funktionen ausgeübt: Jugend- und Auszubildendenvertretung, Betriebsrat, Amtsgruppen/Betriebsgruppenvorstand etc.
Von 1988 bis 2004 war ich mit einer kurzen Unterbrechung Mitglied der SPD. Ich war Sprecher der Jusos in meiner Heimstadt, Mitglied des SPD-Unterbezirksvorstandes, Ortsvereinsvorsitzender und Delegierter auf allen Ebenen. Fast 10 Jahre war ich zudem Vorsitzender des Jugendwerks der Arbeiterwohlfahrt in Frankfurt/Main.
2004 habe ich mich der WASG angeschlossen. Ich gehörte zu den Parteigründern in meiner Heimatstadt. Unmittelbar danach war ich Pressesprecher der WASG Frankfurt und Mitglied des Kreisvorstandes. Die vorgezogene Bundestagswahl 2005 brachte es mit sich, dass wir einen gemeinsamen Wahlkampf organisieren mussten. Dieser Wahlkampf war für uns ebenso erfolgreich, wie die hessische Kommunalwahl 2006. Im Mai des gleichen Jahres habe ich meine Tätigkeit für die Kommunalfraktion der LINKEN im Frankfurter Römer aufgenommen. Ab 2009 war ich Mitglied des hessischen Landesvorstandes, zudem Landeswahlkampfleiter unserer Partei im schwierigen Landtagswahlkampf zu Beginn des Jahres und der darauffolgenden Europa- und Bundestagswahl.
Seit Dezember 2009 bin ich in Friedrichshain-Kreuzberg organisiert, wo ich bisher unterschiedliche Delegiertenmandate und Funktionen wahrgenommen habe. Seit der Wahl 2011 arbeite ich als Bezirksverordneter. In der letzten Wahlperiode als sport- und haushaltspolitischer Sprecher, nachdem sich unsere neue, von sieben auf 12 Mitglieder gewachsene Fraktion in der BVV Friedrichshain-Kreuzberg konstituiert hat, bin ich zum Fraktionsvorsitzenden als Teil einer quotierten Doppelspitze gewählt worden.  Außerdem vertrete ich die Fraktion im Schul- und Sportausschuss und im Ausschuss für Personal, Haushalt, Investitionen, Rechnungsprüfung, Verwaltungsmodernisierung und IT.
In den vergangenen zwei  Jahren war ich gewähltes Mitglied im Landesvorstand der LINKEN Berlin. Hiermit möchte ich mich für weitere zwei Jahre bewerben.

► Warum ich nochmal kandidieren möchte
Als ich vor 2 Jahren das erste Mal angetreten bin, habe ich in meiner Bewerbung geschrieben: »Es muss uns gelingen, die Partei auf den Weg in die Regierungsverantwortung mitzunehmen, Kritik ernst zu nehmen und solidarisch Differenzen zu diskutieren. Ich will mich dafür einsetzen, dass Bezirksinteressen und Anliegen der Basis entsprechenden Raum bekommen.«
Als Regierungspartei haben wir es erreicht in den aktuellen Umfragen für Berlin zuzulegen (Stand Mitte November 2018). Dies ist keine Selbstverständlichkeit, sondern Ergebnis der Bemühungen aller Beteiligten –Senatsmitglieder, AgH-Fraktion, bezirkliche Parteistrukturen und  Landesvorstand – Entscheidungen breit  zu kommunizieren, die eigene Partei, aber auch die Akteure der Stadtgesellschaft in Debatten einzubinden und Entscheidungsfindungen transparent zu machen.
Viele der Prozesse hierzu haben wir in dieser Form und Umfang zum ersten Mal erprobt. Wie eingangs geschrieben denke ich, dass der bisherige Vorstand viel getan hat, um den oben formulierten  Anspruch gerecht zu werden. Aber nicht alles, was sich der Landesvorstand in den vergangenen zwei Jahren vorgenommen hat konnte auch umgesetzt werden.  Auch persönlich musste ich an einigen Stellen zugeben, dass das selbst auferlegte Pensum nicht zu bewältigen war. Gemeinsam mit dem neuen Landesvorstand will ich mitwirken, dass wir die bestehenden Formate und Plattformen weiterentwickeln, unsere Kontakte in die Stadtgesellschaft ausbauen und dabei zu einer besseren Aufgaben- und Belastungsverteilung kommen.
Aufgrund meiner beruflichen Funktion als Leitungsmitarbeiter  eines von uns verantworteten Ressorts, als überzeugter Kommunalpolitiker und Fraktionsvorsitzender in einer Bezirksverordnetenversammlung kann ich, wenn ich Euer Vertrauen erhalte, eine Schnittstelle zwischen den unterschiedlichen Ebenen und Interessen in der Berliner Politik und in unserer Partei sein und meine Mitarbeit anbieten, diesen Weg weiter zu beschreiten.

Geboren 1986 in Berlin-Mitte

Vernetzung Jugendverband und Bewegungspolitik

Eintritt bei linksjugend ['solid] Ende 2007

10 Jahre aktiv in der Basisgruppe Friedrichshain

Landesschatzmeister bei linksjugend ['solid] Berlin 2010-2012

Bundesschatzmeister bei linksjugend ['solid] 2013-2015

Eintritt in die LINKE Berlin 2016

aktiv in der LINKE-BO Süd-Ost in Friedrichshain

Hiermit kandidiere ich als jugendpolitischer Sprecher (JuPo) für den Landesvorstand der LINKEN Berlin. Im Oktober wurde ich auf der Landesvollversammlung von linksjugend ['solid] Berlin als JuPo nominiert. Ich bin selbst gebürtiger Berliner und seit mehr als 10 Jahren für den Jugendverband aktiv.

Hier war ich 10 Jahre aktiv in der Basisgruppe Friedrichshain und habe in dieser Zeit mitgeholfen viele Projekte auf die Beine zu stellen, aber auch den Nachwuchs durch Bildungsarbeit und gemeinsames Arbeiten an den Jugendverband und die Partei heranzuführen.

Meine Schwerpunkte im Jugendverband auf landes- und bundespolitischer Ebene war die Organisation von Kampagnen und die Mitarbeit in Bündnissen. Ich habe beispielsweise verschiedene Anti-Naziproteste mitorganisiert, saß für den Jugendverband im von Blockupy-Bündnis uvm.

Neben der größeren Bewegungspolitik lege ich großes Wert darauf vor Ort aktiv sein und nicht nur mitzureden, sondern vor allem mitzuorganisieren. Daher habe ich DIE LINKE.BO in Friedrichshain Südost wieder mitaufgebaut und habe erst kürzlich eine bezirksweite Mieten-AG mitinitiiert.

Im Landesvorstand würde mich daher vor allem um die Koordination zwischen Partei und Jugendverband kümmern, gerne aber auch im engen Kontakt mit Bewegungen und Initiativen für ein gerechteres und besseres Berlin streiten.

Außerdem liegt mir eine basisorientierte Politik der Partei am Herzen. Ohne lokale Verankerung, bekannte Gesichter vor Ort und umfangreiche Aktivitäten wird es die Partei schwer haben. In diesem Sinne will ich im Landesvorstand wirken.

Ich bewerbe mich für den Landesvorstand der Linken Berlin. Ich bin seit 2009 Mitglied der Partei DIE LINKE. und eine der Sprecher*innen der LAG Linke Frauen Berlin. Gemeinsam mit vielen Frauen haben wir im September diesen Jahres einen Neustart der LAG Linke Frauen initiiert um Frauen in unserer Partei zu vernetzen und zu stärken. Beruflich bin ich  im Bereich Innen- und Rechtspolitik tätig, mein besonderes Interesse gilt vor allem dem Familienrecht. Denn in diesem Jahr feiern wir zwar 100 Jahre Frauenwahlrecht, aber der anhaltende Rechtsruck in Deutschland und Europa gefährdet mehr und mehr alle emanzipatorischen Errungenschaften der letzten Jahrzehnte. Das trifft zu allererst Frauen und Kinder, zum Beispiel im Bereich sexuelle Selbstbestimmung wie zuletzt die Metoo-Debatte gezeigt hat aber auch die Zunahme von digitaler Gewalt gegen Frauen, im Scheidungsrecht- und Unterhaltsrecht, in der Unterstützung von Alleinerziehenden und in den großen Bereichen Bildung und Arbeit.

In vielen Bereichen haben Frauen zwar gleiche Rechte, aber dadurch nicht automatisch gleiche Chancen. Im Gegenteil, noch immer gibt es deutliche Lohnunterschiede qua Geschlecht, trotz guter Bildungsabschlüsse werden Frauen im Arbeitsmarkt benachteiligt und zu oft in Teilzeitarbeit gedrängt. Carearbeit, Mutterschaft und  Pflege von Angehörigen wirken sich nachteilig auf Karriere und Einkommen aus. In Politik und Parlamenten spiegeln sich die konservativen Rückentwicklungen in der Besetzung der Mandate durch immer weniger Frauen wider. Die Linke. ist die Partei, die u.a. durch quotierte Besetzungen von Gremien und Mandaten in fast allen Bereichen sicherstellt, dass engagierte Frauen sichtbar bleiben und eine Stimme bekommen. Ich möchte mich im Landesvorstand für die inhaltliche und repräsentative Stärkung aller Frauen in unserer Partei einsetzen und bitte dafür um Eure Unterstützung.

► Zur Person

Jahrgang 1980, ledig, zwei Kinder

Ich bin in Berlin aufgewachsen und habe Kommunikationswissenschaften und Rechtswissenschaften studiert. Nach verschiedenen beruflichen Tätigkeiten arbeite ich seit 2013 im Bereich Innen- und Rechtspolitik in der Bundestagsfraktion DIE LINKE und engagiere mich in der LAG Linke Frauen Berlin.

Berufliches:
- Dipl.Jurist (Humboldt Universität zu Berlin)
- 2006 – 2011 stud. Mitarbeiter Linksfraktion im AGH von Berlin
- 2012 – 2016 stud. und wiss. Mitarbeiter Dr. Gesine Lötzsch MdB
- seit 2016 MdA, Direktmandat in Lichtenberg 4, rechtspolitischer Sprecher Linksfraktion

Politisches:
- 2000 bis 2002 Landesschülersprecher Berlin
- 2001 bis 2002 Bundesschülersprecher
- 2003 bis 2004 stellv. Landesvorsitzender JungdemokratInnen/Junge Linke Hessen
- 2004 bis 2005 stellv. Bundesvorsitzender JungdemokratInnen/Junge Linke
- Seit 2005 Mitglied der PDS, dann DIE LINKE.PDS bzw. DIE LINKE.
- 2007 bis 2010 Mitglied im Landesvorstand DIE LINKE. Berlin
- 2012 bis heute Mitglied im Bezirksvorstand DIE LINKE. Lichtenberg

Mitgliedschaften:
- GEW
- Fördergemeinschaft Tierpark und Zoo (auch Datenschutzbeauftragter)
- Kiezspinne
- Bürgerverein Fennpfuhl
- VVNBdA

► Kandidatur als Beisitzer im Landesvorstand

Ich begreife meine Kandidatur für den Landesvorstand als Arbeitskandidatur und möchte im Falle meiner Wahl meine Mitarbeit für zwei konkrete Bereiche anbieten.

1. Vorbereitung der Wahlen 2021
„Die Stadt gehört euch!“ Das war nicht nur unser Wahlversprechen, sondern ist zugleich die Richtschnur der Regierungsarbeit von Partei und Fraktion. Es ist ein Versprechen, das wir tagtäglich mit Leben erfüllen müssen, wenn wir das in uns gesetzte Vertrauen bestätigen und neues hinzugewinnen wollen. 1.500 Neumitglieder in zwei Jahren sowie bessere Umfragewerte als noch zur Wahl sind ein Fingerzeig dafür, dass wir unserem Anspruch als Mitmach-Partei schon einigermaßen gerecht werden. Es zeigt aber auch, dass wir uns schon jetzt strategisch aber vor allem inhaltlich auf die AGH- und BVV-Wahlen vorbereiten müssen. Dabei kommt der Partei die zentrale Rolle zu. Sie soll und muss schon jetzt in den Bezirksverbänden, den Arbeitsgemeinschaften der AG21 und im Kreise der Neumitglieder unsere Projekte und unsere Erzählung für ein solidarisches Berlin entwickeln. Bei diesem Prozess möchte ich im Landesvorstand mitarbeiten.

2. Die Ost- und Stadtrandbezirke nicht zurücklassen
Als Lichtenberger stehe ich dafür, die Perspektive der Ost- und Stadtrandbezirke in die Arbeit des Landesvorstandes einzubringen. Lichtenberg ist in vielerlei Hinsicht ein kleines Berlin: in unserem Bezirk haben wir Dörfer, Siedlungsgebiete, Altbauviertel, Großsiedlungen und innenstadtnahe Neubaukieze. Und Lichtenberg ist in den letzten Jahren um 40.000 EinwohnerInnen gewachsen, hat vielerorts seine Bevölkerung bereits genauso ausgetauscht wie Prenzlauer Berg oder Friedrichshain. Mein Wahlkreis ist ein Beispiel für beides: Stammwähler und fast komplett ausgetauschte Kieze. Bei der letzten Wahl konnten wir hier dennoch (oder gerade deswegen) den Wahlkreis nicht nur zurückgewinnen, sondern jedes einzelne Wahllokal gewinnen – egal ob Platte, Altbau oder Siedlungsgebiet. Ich werde mich im Landesvorstand mit diesen Erfahrungen dafür einsetzen, dass wir bei unseren politischen und strategischen Entscheidungen alle Milieus und ihre Besonderheiten berücksichtigen.

Liebe Genossinnen und Genossen,

hiermit bewerbe ich mich erneut als Vorsitzende unseres Landesverbandes.

Wir leben in einer hochpolitisierten Zeit: während ein Teil der Gesellschaft weiter nach rechts rückt, rassistisches, völkisches Denken zunimmt und Neofaschisten offene Unterstützung aus der Mitte der Gesellschaft bekommen, wächst der Widerstand gegen Rassismus, Neofaschismus, soziale Ungleichheit und Ungerechtigkeit, Abwertung und Ausgrenzung. Über 240.000 Menschen gingen unter dem Motto #unteilbar in Berlin auf die Straße. Hunderttausende haben in den letzten Monaten hier und an anderen Orten für eine solidarische offene soziale Gesellschaft demonstriert und sich organisiert.

Wir, DIE LINKE in Berlin, sind Teil dieser Bewegungen, sind aktiv in Gewerkschaften, Initiativen gegen den Mietenwahn, für eine solidarische Stadt, gegen Rassismus und vieles mehr. Gleichzeitig versuchen wir, im Parlament und in Regierungsverantwortung die Stadt Stück für Stück den Berlinerinnen und Berlinern zurück zu geben, durch Rekommunalisierung von Häusern und Grundstücken, von Einrichtungen der öffentlichen Daseinsvorsorge, durch gute Arbeit im öffentlichen Dienst und den landeseigenen Betrieben, durch mehr Beteiligung und Mitbestimmung bei der Gestaltung der Stadt.

Als Partei haben wir die strategische Aufgabe, über die Tagespolitik hinaus die Linien zu entwickeln, wie wir die Stadt zurückholen in die Hände der Berlinerinnen und Berliner, gleich welchen Alters, Geschlechts, Herkunft oder Gesundheitszustands. Das geht nicht ohne Konflikte mit den anderen Parteien und den mächtigen Interessenorganisationen des Kapitals. Und das ist richtig so.

Wir stehen dafür, Veränderungen für mehr soziale Gerechtigkeit, Gleichheit, Solidarität umzusetzen, die es für viele Berlinerinnen und Berliner glaubhaft machen, dass die Gesellschaft zum Besseren verändert werden kann. In der ganzen Stadt, innen wie außen, wie im Land und in Europa.

Das auf die Reihe zu bekommen in einem kreativen Team im Landesvorstand, in den Bezirken, im Senat, in den Fraktionen, dafür trete ich erneut an.

► Zur Person:

56 Jahre alt, seit 2016 Vorsitzende, zuvor Landesgeschäftsführerin der Linken Berlin. Seit 2016 Mitglied der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus, zuständig für Arbeitsmarkt- und Flüchtlingspolitik mit dem Wahlkreisbüro im Märkischen Viertel

Mitgliedschaften: verdi, Volkssolidarität, Seawatch, Beratungsstelle für Frauen und Mädchen gegen sexualisierte Gewalt, Nicaragua-Hilfe Bonn

• geboren 1976 in Wernigerode/Harz, gelernter Buchhändler, Magister in Literatur- und Politikwissenschaft, verheiratet, zwei Kinder
• Sprecher für Wissenschafts- und Netzpolitik der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus, Sprecher der Bundes- sowie der Landes-AG Wissenschafts- und Hochschulpolitik
• Mitgliedschaften: ver.di, GEW, Bund demokratischer Wissenschaftler_innen (BdWI), Helle Panke, Kiezverein Schöneicher Straße e.V.
• Mitglied der LINKEN seit 1999, Stellvertretender Landesvorsitzender der LINKEN Berlin seit 2016

► Zur Kandidatur:
Nach dem erfolgreichen Prozess der Erstellung unseres Wahlprogramms und der Wahlkampagne zum Abgeordnetenhauswahl sowie den erfolgreichen Koalitionsverhandlungen, die ich mit koordinieren durfte, haben wir in den ersten zwei Jahren Regierungsarbeit in vielen Bereichen linke Akzente setzen können. Ich habe als stellvertretender Landesvorsitzender das Team um unsere Landesvorsitzende unterstützt, war in vielen Basisorganisation zur Diskussion, bei Koalitionsausschüssen oder bei Ratschlägen mit außerparlamentarischen Bewegungen. Besonders kümmere ich mich dabei um die Situation bei Vivantes und der Charité sowie im Kontakt mit dem Volksentscheid für Gesunde Krankenhäuser.

Die Rolle unseres Landesverbandes haben wir dabei geschärft: die Partei ist Ideengeberin, Vordenkerin und Entscheiderin, wo Entscheidungen im Alltag von r2g notwendig sind. DIE LINKE Berlin entwickelt ihre Programmatik weiter: ob Fahrscheinfrei unter 16, Enteignungen oder die Unterstützung von Volksbegehren wie in der Pflege. Unser Landesverband ist glaubwürdig, aktiv und attraktiv, wie nicht nur Umfragen, sondern auch die vielen Neueintritte zeigen.

Ich möchte gern weiter daran arbeiten, dass unser Profil einer radikalen Realpolitik in einer Stadt mit zunehmender sozialer Spaltung geschärft wird. Dabei setze ich mich als Vorstadtbewohner, der Politik auch in der Mitte macht, dafür ein, Partei für die ganze Stadt zu sein. Naturgemäß werden Probleme je nach Ort durchaus unterschiedlich gesehen – etwa in der Verkehrspolitik. Dass wir es schaffen, diese Sichtweisen in unserer Politik zu verknüpfen, das ist mein Ziel im Team unseres Landesvorstands.   

Liebe Genossinnen und Genossen

Die gute Kooperation von Bezirksverbänden, Landesverband und Fraktion im Abgeordnetenhaus ist sehr wichtig und notwendig, ebenso eine konstruktive und wertschätzende Kommunikation in Sachfragen. Dazu will ich gern weiter beitragen und bewerbe mich um Euer Mandat.

Unser Landesverband hat eine besondere Verantwortung dafür, dass die von RotRotGrün gefassten Vorhaben durch- und umgesetzt werden, denn das ist kein Selbstläufer sondern muss täglich voran getrieben und manchmal von vorne erstritten werden.

Wir haben als Linke viele Neuerungen angestoßen. Ein Beispiel aus meinem Arbeitsbereich ist die auf Dauer angelegte "Landeskommission zur Prävention von Kinder- und Familienarmut", in der aus allen Ressorts Fachleute konkrete Maßnahmen entwickeln, um für bessere Lebensbedingungen und immer mehr Teilhabe für alle Familien an Bildung, Kultur, Mobilität, gutem Wohnen und gesundem Leben zu ermöglichen. Und zwar unter Einbeziehung der betroffenen Menschen selbst.

Ein Drittel aller jungen Menschen in Berlin leben in Armut. Deshalb handelt die Koalition und eine Vielzahl von Anti-Armuts-Maßnahmen wird bereits umgesetzt. Wie z.B. die kostenlose ÖPNV-Nutzung bald für alle Schüler*innen, die Abschaffung der Gebühren in Kita und Hort sowie der Kosten für Lehrmittel an der Schule. Was auf Landesebene möglich ist, werden wir schrittweise umsetzen, damit es gleiche Chancen für alle Kinder- und Jugendlichen gibt. Die Kommission wird dafür sorgen, dass dieser Prozess strukturiert und kontinuierlich weiter geführt wird.

- Katrin Seidel, geb. 11.05.1967 in Mecklenburg, seit 1992 Berlinerin
- Dipl. Pädagogin, Sozialarbeiterin
- Gewerkschaften GEW und Verdi
- seit Herbst 2011 Mitglied im Abgeordnetenhaus, Sprecherin für Jugend und Familie
- seit Herbst 2016 auch Sprecherin für Verbraucherschutz
- im Fraktionsvorstand seit 2014, seit 2017 stellv. Fraktionsvorsitzende
- Mitglied im Bezirksvorstand Pankow, Schwerpunkt Neumitgliederarbeit

Unsere Partei Die Linke vertritt mit ihren Positionen zu Mindestlohn, Tarifbindung, Leiharbeit, der Öffentlichen Daseinsvorsorge oder der Steuerpolitik die Interessen der abhängig Beschäftigten stärker als jede andere Partei. Mir liegt insbesondere die Rückgewinnung des Öffentlichen am Herzen, für die Beschäftigten, die Mieterinnen und Mieter, die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt.

In Berlin ist unsere Partei in Regierungsverantwortung und in einer schwierigen Situation:  Ein gravierender Investitionsstau in vielen Bereichen als Resultat der Politik der letzten Jahrzehnte bei einer gleichzeitig wachsenden Stadt stellt enorme Herausforderungen dar. Es wird dabei auf DIE LINKE ankommen, das Öffentliche systematisch zurückzugewinnen, die politische Kontrolle wieder zu erlangen und für die Zukunft zu sichern. Es geht um nichts weniger als den Erhalt und den Ausbau unserer Schulen, Krankenhäuser und Versorgung, Kitas, Bürgerämter. Es geht um den Erhalt und den Ausbau der sozialen und öffentlichen Infrastruktur des Landes und der Bezirke und des öffentlichen Nahverkehrs. Und es geht darum, dass diese Dienstleistungen für die Menschen in unserer Stadt zu guten Arbeitsbedingungen und existenz- wie rentensichernden Löhnen und Gehältern erbracht werden und dazu die vorhandenen finanziellen Möglichkeiten auch ausgereizt werden.

Ich möchte im Landesvorstand mein Wissen und meine Ideen für diese Mammutaufgabe einbringen: Für den Schutz und den Ausbau der sozialen Daseinsvorsorge. Für eine Beseitigung prekärer Arbeit. Für eine inklusive Solidarität zwischen Kern- und Randbelegschaften, abhängig Beschäftigten und von Lohnersatzleistungen abhängigen, Frauen und Männern, Menschen mit und ohne deutschen Pass. Dabei können wir bereits funktionierende Ansätze der Verbindung basisorientierter gewerkschaftlicher Arbeit mit der politischen Arbeit weiter ausbauen, um auch innerhalb der Koalition Spielräume auszunutzen.

► Zur Person

Geboren 1977 in Annaberg-Buchholz (Sachsen)
Ausbildung zur Industriekauffrau bei Siemens Erlangen
Studium Politikwissenschaften und Industrielle Beziehungen in Berlin und Amsterdam
Seit 2010 erst Organizerin in Hessen, dann Gewerkschaftssekretärin ver.di Stuttgart und Berlin (Sozial- und Erziehungsdienst, Bildung)
Aktiv in der LAG Betrieb & Gewerkschaft Berlin und Bundessprecherin der AG Betrieb & Gewerkschaft
Bundessprecherin Sozialistische Linke

geb. 1983
Bezirksverband Marzahn-Hellersdorf, Basisorganisation 97
Fraktionsvorsitzender der LINKEN in der BVV Marzahn-Hellersdorf
Mitarbeiter des Abgeordneten Kristian Ronneburg

► Liebe Genossinnen und Genossen,
hiermit erkläre ich meine Kandidatur für den Landesvorstand der LINKEN. Berlin.

Ich bin seit meinem 16. Lebensjahr Mitglied unserer Partei und seit 2001 Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung Marzahn-Hellersdorf. Damit schaue ich auf 17 Jahre kommunalpolitische Erfahrung. Hierbei bearbeite ich im Besonderen die Themenfelder Kinder- und Jugendpolitik, Haushalt und seit dieser Wahlperiode auch Stadtentwicklung und Verkehr.

In meinem Bezirksverband bin ich seit 2006 Mitglied des Bezirksvorstandes und war von 2008 bis 2012 stellvertretender Bezirksvorsitzender. Für dieses Amt habe ich nach meiner Wahl zum Vorsitzenden unserer BVV-Fraktion nicht mehr kandidiert. Innerhalb der Bezirkspartei arbeite ich derzeit gemeinsam mit weiteren Mitgliedern meines Bezirksverbandes an Strukturreformen, wie sie vermutlich in vielen Ostberliner Bezirken und in den Landesverbänden Ost diskutiert und umgesetzt werden. Der Wandel von kleinteiligen Basisorganisationen hin zu Orts- und Stadtteilverbänden steht dabei im Mittelpunkt.

Am 10. Dezember wurde ich von unserer BVV-Fraktion erneut im Amt des Vorsitzenden bestätigt. Auch dies ist ein Grund, mich für die Mitarbeit in unserem Landesvorstand zu bewerben. Wir stehen in Berlin vor enormen Herausforderungen. Der Wohnungsbau, die Berliner Schulbauoffensive, die Umsetzung dringend notwendiger Verkehrsprojekte wie der Ausbau des Straßenbahnnetzes und letztlich die Beteiligung der Menschen vor Ort an all diesen Vorhaben brauchen eine starke Verankerung in den einzelnen Bezirken. Wir setzen vor Ort um, was wir auf Landesebene beschließen. Ich möchte meine bezirkliche Erfahrung und auch eine solidarisch-kritische Sicht auf all jene großen landespolitischen Baustellen in den Landesvorstand einbringen.

Neben der ständigen Reflexion und Begleitung unserer Regierungsarbeit wird der Landesvorstand im Besonderen auch den Europawahlkampf  vorbereiten und durchführen. Weiterhin wird das sog. Superwahljahr 2021 unserer besonderen Aufmerksamkeit bedürfen. Als Mitglied des Landesvorstandes werde ich helfen, diese Herausforderungen zu meistern, und unsere Landeswahlkampfführung nach besten Kräften unterstützen. Jede Genoss*in, in Verantwortung unserer Gremien oder ohne Amt und Mandat, ist gefragt, DIE LINKE auf Straßen und Plätzen, an Infoständen und an den Laternen sichtbar zu machen.

Eine weitere Aufgabe sehe ich in der Unterstützung der bevorstehenden Strukturveränderungen in unserer Landespartei. Sylvia Müller ist als Schatzmeisterin seit Jahren bemüht, den Bezirken deutlich zu machen, dass wir um Veränderungen auch im Hinblick auf die Finanzierung unserer Partei nicht herumkommen. Diese notwendigen Veränderungen so zu gestalten, dass die Bezirke handlungsfähig bleiben und gleichermaßen die Landespartei langfristig ebenso, wird die Aufgabe der kommenden Jahre sein.

Für diese und weitere Handlungsschwerpunkte meinerseits im neuen Landesvorstand werbe ich um eure Stimme.

Geboren 1989

► Bewerbung Mitglied im Landesvorstand
Ich kandidiere für den Landesvorstand der Berliner LINKEN. Im Bezirksverband Pankow habe ich bereits Erfahrung in der Vorstandsarbeit sammeln und mich aktiv einbringen können. Die Mischung aus struktureller Parteiarbeit und Veranstaltungsplanung finde ich dabei besonders interessant.
Gleichzeitig bin ich als Sprecherin der Basisorganisation merkste selba?! an vielen Aktionen beteiligt, bei denen ich mich über die Bezirksgrenzen hinweg mit vielen, auch vor allem jungen Mitgliedern vernetzen konnte. Ein besonderer Erfolg war die Musikdemo »Wem gehört die Stadt?«, an der viele tausend Teilnehmer*innen sich die Straßen für mehr kulturelle Freiräume tanzend erobert haben. Diese Erfahrungen würde ich gern in die Arbeit im Landesvorstand einfließen lassen.
Mein inhaltlicher Interessenschwerpunkt liegt im Feld der Erwerbsregulierung und internationalen Politik. Zu diesen Themen arbeite ich auch im Rahmen eines Promotionsstudiums. Ich beschäftige mich mit Wegen und Instrumenten, mit denen in multinationalen Konzernen Arbeitsrechte weltweit durchgesetzt werden können. Das wird auch ein spannendes Thema angesichts der Europawahlen im nächsten Jahr werden. Der internationalistische Anspruch der Partei ist dabei für mich ein wichtiges Kernelement. Das gilt auf allen Ebenen, auch hier in Berlin. Ob neu angekommen oder alteingesessen – wir dürfen nicht zulassen, dass Menschen gegeneinander ausgespielt werden. Zu einer solchen Politik der Gerechtigkeit und Solidarität möchte ich im Landesvorstand beitragen.

► Berufliches
2018- Doktorandin zum Thema Globale Erwerbsregulierung in multinationalen Konzernen
2015- Studentische/Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bundestagsbüro von Gesine Lötzsch
2014-2015 Studentische Mitarbeiterin, Hauptstadtrepräsentanz des Arbeiter-Samariter Bundes
2014-2017 Studium FU Berlin, Master Politikwissenschaft
2011-2014 Tutorin, Universität Duisburg-Essen
2010-2014 Studium Universität Duisburg-Essen, Bachelor Politikwissenschaft

► Politisches und Mitgliedschaften
Seit 2015 Mitglied DIE LINKE.
Seit 2015 Mitglied ver.di
2017- Mitglied im Bezirksvorstand DIE LINKE. Pankow
2017- Sprecherin der BO merkste selba?!

»Sie wollen Kapitalismus ohne Demokratie,
wir wollen Demokratie ohne Kapitalismus«

Liebe Genossinnen und Genossen,

sozialistische Politik erschöpft sich nicht in Senatspolitik. Sie ist eine Frage von gesellschaftlichen Kräfteverhältnissen –  und die werden wesentlich außerhalb des Parlaments bestimmt. Sie ist ein kollektives Projekt von Vielen, innerhalb und außerhalb der Partei.

Ich war in den letzten zehn Jahren u.a. in Hochschulprotesten, bei Blockupy, der Griechenlandsolidarität, im Rahmen von Volksentscheiden oder der Solidarität mit Flüchtlingen aktiv. Auch durch meine Arbeit in der Kontaktstelle Soziale Bewegungen der Bundestagsfraktion weiß ich, was es heißt, Bewegungen mit der Logik des Parteiapparats zusammen zu bringen. Diese Erfahrungen habe ich den letzten 2 Jahren in den Landesvorstand eingebracht, und das möchte ich für weitere 2 Jahre tun.

Denn die letzten 2 Jahre haben gezeigt: Es braucht in allen Bereichen weiterhin viel Druck von der Straße und eine kritische Partei, die diesen Druck aufnimmt und in Richtung des Senats stark macht.

Wir müssen uns mit der bisherigen Regierungsbilanz nicht verstecken: Wir haben in der Regierung Erfolge erreicht. Wir haben bewiesen, dass es nicht egal ist, wer regiert und dass DIE LINKE den Unterschied macht. Wir sorgen dafür, dass Berlin solidarischer wird – unabhängig von Pass und Hautfarbe. Aber geben wir uns mit dem Erreichten nicht zufrieden! Und vergessen wir nicht: Entscheidend ist, dass wir über eine gute Regierungsarbeit hinaus auch als gesellschaftliche Kraft sichtbar und wirksam sind und in den kommenden Auseinandersetzungen auch als Partei aktiv und in Zusammenarbeit mit Initiativen und sozialen Bewegungen mitmischen. Dies gilt insbesondere für das anstehende Volksbegehren zur Enteignung von großen Immobilienkonzernen („Deutsche Wohnen & Co enteignen“). Als Kampagnenverantwortlicher zur Mietenkampagne des bisherigen Landesvorstands möchte ich, dass DIE LINKE Berlin sich hier aktiv einbringt und diese Aktivitäten im Landesvorstand weiterhin verantworten.

Dafür bitte ich um euer Vertrauen.

• *1986 in Kassel, lebt in einer Beziehung, 1 Kind (9Jahre)
• 2006-2013 Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaften, sowie der Soziologie in Frankfurt/Main, Abschluss als Dipl.-Soz., seit 2018 Studium der Mathematikwissenschaften
• Seit 2012 Mitglied DIE LINKE, seit 2016 im Landesvorstand Berlin, 2016-2018 Bezirksvorstand Treptow-Köpenick
• 2013-heute wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bundestag (bei MdB Dr. Axel Troost und MdB Victor Perli) und verschiedene Tätigkeiten für die Rosa-Luxemburg-Stiftung (u.a. in der Redaktion der Zeitschrift LuXemburg)
• Mitglied u.a. in ver.di und dem Bund Demokratischer WissenschaftlerInnen