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Kandidaturen

für die Landesschiedskommission

Alter und Geburtsort: 61 Jahre, Berlin (West). – Familienstand: verlobt. – Wohnort: Berlin-Neukölln (Nord). – Beruf: Handelsfachwirt und Ausbilder. – Tätikeit: seit 12 Jahren Eu-Rentner

Die Linke: seit September 1990 Mitglied. Innerhalb der letzten 28 Jahre verschiedene Funktionen in der Partei, dienstältestes Mitglied der LSK.

Mitgliedschaften: Förderverein der Peter-Petersen- Grundschule, Förderverein der Fritz- Karsen-Schule, Kultur- und Kiezverein KoMed e.V., Bündnis für bezahlbare Mieten Neukölln, Rixdorfer Kiezforum, Sprecher des Quartiersrates Richardplatz-Süd und Mitglied der Vergabejury.

Nach einigen Jahren in Sachsen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg bin ich nun wieder zurückgekehrt und lebe seit ein paar Monaten in Berlin. Ich habe Anglistik und Jura studiert und arbeite in einer Kanzlei als angestellte Rechtsanwältin. Seit meiner frühen Jugend bin ich Mitglied im Jugendverband und mittlerweile auch Parteimitglied, dem Bezirksverband Neukölln zugehörig.

Wo Menschen zusammenarbeiten, entstehen Konflikte aus unterschiedlichsten Ursachen. Ursachenforschung und feinfühlige, aber ergebnisorientierte Konfliktbeseitigung sind dann erforderlich. Die Schiedskommission interessiert mich, weil mir die systematische, unparteiliche und ausgewogene Lösung von Problemen liegt.

Der Arbeit in der Partei liegt unsere Satzung zugrunde, die wir uns gegeben haben. Sie ist kein Naturgesetz, sondern ein von uns erschaffenes, abstrakes Regelwerk, in deren Zweifelsfällen die Schiedskommission angerufen werden kann. In solchen Zweifelsfällen bin ich für eine genaue, aber nicht unflexible Auslegung, die sich in den Grenzen dessen bewegt, was bezweckt war, aber die auch kreative Lösungen zulässt, wenn dies hilfreich ist. 

Ich halte mich für eine empathische, friedliche und ausgeglichene Person mit Sinn für Gerechtigkeit und (meist) mit Verständnis für verschiedene Ansichten. Konsensual gefundene Problemlösungen halte ich fast immer für zielführend. Sollte das einmal nicht möglich sein, so wäre mein Lösungsansatz eher an Pragmatik und Verstand und weniger an persönlichen Befindlichkeiten orientiert. 

Liebe Genossinnen und Genossen,

ich bin Jana Oestreich, 31 Jahre, verheiratet und habe zwei Töchter. Ich habe gerade das zweite Staatsexamen abgeschlossen.

Ich bin seit 12 Jahren Parteimitglied und habe mich bereits im Landesausschuss und im Bezirksvorstand von Treptow-Köpenick engagiert. Ich war auch mal Mitglied der Landesschiedskommission der Linksjugend solid. Derzeit bin ich Bürgerdepurtierte im Ausschuss für Wirtschaft, Tourismus und Bürgerdienste der BVV Trptow Köpenick. 

Für weitere Fragen stehe ich gern persönlich auf dem Parteitag zur Verfügung.

Ich bewerbe mich für die Schiedskommission, da ich die Schiedsgerichtbarkeit in der Partei für ein wichtiges demokratisches Institut halte. Bereits das Wissen um die Existenz einer solchen Instanz, kann und soll beruhigend auf gewisse innerparteiliche Konflikte wirken.

Die Arbeit der Schiedskommission besteht darin, Konflikte auf nüchtern festgelegte verbindliche Regelwerke zu brechen und beizulegen.

Strömungsneutral und objektiv – soweit es die auszulegenden Statute, Satzungen und Wahlordnungen gestatten – sollte die Schiedskommission arbeiten. Meine juristische Auslegungspraxis ermöglicht es, Konflikte am Maßstab von verbindlich festgelegten Regeln, objektiviert zu bewerten.

Zur Person:
26 Jahre alt, seit 2014 Parteimitglied (DIE LINKE. BV Friedrichshain-Kreuzberg), Diplom-Jurist/wissenschaftlicher Mitarbeiter, Jurastudium an der Humboldt-Universität zu Berlin (2012 - 2017), Politikstudium an der Freien-Universität Berlin (2013 - 2017).