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Corona-Krise darf nicht zum Armutsproblem werden

Anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Armut am 17. Oktober sagt Katina Schubert, Landesvorsitzende von DIE LINKE. Berlin:

Durch die Covid-19-Pandemie erhält auch die soziale Frage eine neue Brisanz. Wir dürfen nicht zulassen, dass die Corona-Krise zum Armutsproblem wird und die soziale Spaltung sich noch weiter verschärft. Während die Superreichen in der Krise immer reicher werden, kämpfen viele Menschen mit Kurzarbeit, Jobverlust und Existenzängsten. Vor dem Virus sind eben nicht alle gleich. Wir brauchen die Verlängerung des Kündigungsmoratoriums bei den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften über den 31.12. 2020 hinaus. Die Corona-Krise trifft Obdachlose und Menschen in Schrottimmobilien in besonderem Maße. Für sie müssen jetzt schnell 24/7-Unterkünfte bereitgestellt werden. Darüber hinaus schlagen wir vor, Arbeitsmarktmittel für pandemiespezifische Aufgaben wie Gesundheitslotsinnen- und lotsen zu nutzen. Die Corona-Krise bedroht nicht nur die Gesundheit, sondern auch das Existenzminimum. Gerade für Menschen, die auf Transferleistungen angewiesen sind, sind selbst scheinbar geringfügige Mehraufwendungen eine Belastung. Wir halten an unserer Forderung fest, diese Leistungen in der Pandemie um mindestens 100 Euro zu erhöhen. Die Krise wird uns noch lange beschäftigen. Am Ende muss es eine gerechte Verteilung der Kosten geben. Nach wie vor gilt: Solidarität.


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