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Internationaler Tag gegen Rassismus: »Wir alle müssen gegenhalten«

Wie notwendig Aktionen gegen Rassismus sind, belegt die Jahresbilanz der Opferberatungsstelle ReachOut. Demnach gab es in 2020 in Berlin über 350 rassistisch motivierte Taten. Zum Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März 2021 erklärt die Landesvorsitzende von DIE LINKE. Berlin, Katina Schubert:

Fast täglich werden in Berlin extrem rechte und rassistische Angriffe begangen. Diese Zahlen sind erschreckend und können niemanden kalt lassen. Zudem erfassen sie nur die Spitze des Eisberges, die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen. Ob Sprüche im Stadion, offene Hetze im Netz, Diskriminierung bei der Wohnungssuche oder sogar körperliche Übergriffe, Rassismus gibt es in allen Bereichen unserer Gesellschaft. Dieser Tatsache müssen wir uns stellen. Es darf nicht bei leeren Betroffenheitsfloskeln bleiben, sondern wir müssen unser Handeln danach ausrichten. Dazu gehört praktische Solidarität mit den Betroffenen, dazu gehört den Mund aufzumachen und Rassismus konsequent zu ächten. Mit dem Antidiskriminierungsgesetz und dem neuen Partizipations- und Migrationsgesetz haben wir wichtige Instrumente gegen institutionelle Ausgrenzungsmechanismen geschaffen. Unser Ziel bleibt eine solidarische Gesellschaft der Vielen. Wir werden bei Rassismus niemals schweigen. Wir alle müssen gegenhalten.

 

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DIE LINKE. Berlin unterstützt die Internationalen Aktionstage gegen Rassismus am 20./21. März 2021 und die Aktionen unter dem Motto »Rote Linie gegen Rassismus und rechte Hetze« und ruft alle Berlinerinnen und Berliner auf, sich daran zu beteiligen und ein lautstarkes Zeichen für eine solidarische und offene Gesellschaft zu setzen.

 


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