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LINKE Vorstand solidarisch mit den Forderungen der Beschäftigten

Die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes in Berlin, an Schulen, Kitas, in den Verwaltungen, den Bibliotheken, Museen, Krankenhäusern und den vielen weiteren öffentlichen Einrichtungen verrichten unverzichtbare Arbeit für das Funktionieren der Stadt, für die Berlinerinnen und Berliner. 

Dass sie bei vollen Haushaltskassen der Länder jetzt deutlich mehr Lohn und Gehalt fordern, ist richtig und legitim. Wir unterstützen die Gewerkschaften in ihrem Kampf, die Arbeitsbedingungen gegen Verschlechterungen der Entgeltordnung und Abgruppierungen zu verteidigen.

In Berlin sind zudem die Beschäftigten der Sozial- und Erziehungsdienste in einer besonderen Situation. Sie verdienen, weil sie unter den Geltungsbereich des Tarifvertrags der Länder fallen, deutlich weniger als ihre Kolleginnen und Kollegen etwa im benachbarten Brandenburg, wo der höher dotierte kommunale Tarifvertrag des Öffentlichen Dienstes gilt. Wir erwarten, dass die Tarifgemeinschaft der Länder unter dem Vorsitz von Finanzsenator Kollatz den Gewerkschaften ein Angebot unterbreitet, das diese Ungerechtigkeiten für die Berliner Sozial- und Erziehungsdienste beseitigt. Ähnliches gilt auch für Beschäftigte in den Bibliotheken, der IT und anderen Bereichen.


Mitglieder des Berliner Landesvorstands werden die Proteste morgen solidarisch begleiten.