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Mit »Volldampf« für die Kultur – 100 Tage Aktionsprogramm Kultur

Berlin ist Kulturhauptstadt mit einer großen Anziehungskraft für Künstlerinnen und Künstler aller Genres aus aller Welt. Das vielfältige Kulturleben Berlins prägt das Lebensgefühl unserer Stadt, ihren Rhythmus und ihren Charme. In der Pandemie haben viele Berlinerinnen und Berliner gemerkt, wie sehr ihnen die Kultur fehlt, wenn alles geschlossen ist. Um Kultureinrichtungen, Künstler:innen und Kreativen nun bei der Wiederaufnahme ihrer Arbeit zu unterstützen, schlagen wir ein Sofortprogramm für den Kulturbereich vor.

LINKE Spitzenkandidat Klaus Lederer hat heute auf dem Boot »Volldampf« unser Sofortprogramm für die Kultur vorgestellt:

Kultur ist zentral für das Selbstverständnis unserer Stadt, nicht als Glamourfaktor oder als Tourismusmarketing, sondern als Nährboden für die weitere Entwicklung Berlins als progressive weltoffene Metropole, für die Lebensqualität der Menschen und die DNA ihrer Kieze. Wir wollen unsere Kieze lebendig halten und die neuen Stadtquartiere zu lebenswerten, gemeinschaftlich nutzbaren Orten für Alle machen.

Wir müssen für die Vielfalt, Vielschichtigkeit und Freiheit unserer Stadt kämpfen. Kunst und Kultur soll allen Menschen unserer Stadt offenstehen – egal, wo sie wohnen, wieviel Geld oder welchen Bildungsabschluss sie haben, wie alt sie sind und wo sie herkommen. Wir verstehen Kulturpolitik als unverzicht­baren Bereich der Daseinsvorsorge.

Deswegen haben wir in den letzten Jahren Kultur überall in der Stadt, dezentral und für alle offen, gefördert und die kieznahen Angebote ausgebaut: von den Musikschulen, Kiezbibliotheken und kleinen Galerien über das Kindertheater und den eintrittsfreien Museumssonntag bis hin zur Clubkultur.

Damit die Menschen sich in unserer Stadt zuhause fühlen, kämpfen wir für kulturelle Freiräume – Drinnen oder Draußen, im Zentrum oder an der Stadtgrenze, zum Mitmachen oder Erleben. Denn wir haben alle in den letzten Monaten erlebt, wie wichtig diese kulturellen Orte, ob Clubs, Theater oder Open Air Veranstaltungen für die Stadt und ihre Menschen sind.

Langfristig müssen wir Kultur krisenfester gestalten und Kulturschaffende sozial besser absichern. Mit der LINKEN wird es keine Kürzungen im Kulturetat geben. Wir halten an den Mindesthonoraren und -gagen und dem Ausgleich von Tariferhöhungen in den Einrichtungen fest. Denn Kulturpolitik ist mehr als Kunstförderung. Kulturpolitik ist Sozialpolitik, ist Arbeitsmarktpolitik, ist Stadtentwicklung und auch Familien- und Bildungspolitik. Gute Kulturpolitik erhält die Stadt lebenswert.

Die Auswirkungen der Corona-Pande­mie haben uns jedoch deutlich die Verletzlichkeit des Kulturbereichs gezeigt. Den einschneidenden Auswirkungen der Pandemie auf den Kulturbereich wollen wir ein Sofortprogramm für den Neustart im Kulturbereich entgegensetzen, um Kultureinrichtungen und Kulturschaffenden nach dem Lockdown die Wiederaufnahme ihrer Arbeit zu ermöglichen. Nur mit einer von Bund und Land getragenen Anschubfinanzierung kann verhindert werden, dass Berlin an kultureller Vielfalt und damit einen wesentlichen Teil seiner Identität verliert.

Das Aktionsprogramm Kultur: 

https://dielinke.berlin/2021/aktionsprogramm-kultur/


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