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Sommertour Katina Schubert

Besuch beim Polnischen Sozialrat

Im Rahmen unserer Sommertour 2018 waren wir zu Besuch beim Polnischen Sozialrat. Zur Debatte standen seine migrations- und flüchtlingspolitischen Projekte, seine Probleme im »Förderdschungel« für soziale Projekte und die Lage von EU-BürgerInnen in Berlin. Begleitet wurde dies von einem köstlichen Mittagessen.

Khadija-Moschee

Dieses Jahr feiert die Ahmadiyya Gemeinde das 10 jährige Bestehen der Khadija-Moschee in Pankow-Heinersdorf. Von den anfänglichen Spannungen und Anfeindungen, die der Gemeinde im Vorfeld der Baumaßnahmen entgegengebracht wurde, ist heute längst nichts mehr zu spüren. Schnell hat sich herausgestellt, dass die eigentlichen Anwohner*innen gar kein Problem mit der Moschee hatten, sondern eher mit jenen Provokateuren, die sich damals als Anwohner*innen ausgaben. Heute sind hingegen viele Vorurteile abgebaut, man lebt friedlich zusammen. „Liebe für alle, Hass für keinen“ lautet schließlich auch die Botschaft der Gemeinde und des jungen Imams und Theologen Said Ahmed Arif. Denn trotz der Aufgeklärtheit und der Friedlichkeit der Muslime würden noch immer viele mit dem Terror, der im Namen des Islams verübt wird, in Verbindung gebracht. Die aktuellen gesellschaftlichen Debatten tun dabei ihr übriges. Dieses Image zu ändern, sei ein erklärtes Ziel der Gemeinde.

Flotte Lotte e.V.

Das Frauenprojekt »Flotte Lotte e.V.« ist ein Anlaufzentrum für Frauen, wo sie Unterstützung, Beratung oder auch einfach nur einen Treffpunkt finden, wo sie sich mit anderen Frauen aus der Nachbarschaft austauschen können. Sehr gerne habe ich mich wieder mit den beiden Leiterinnen der »Flotten Lotte« getroffen, um mich über ihre Arbeit und die Probleme dabei zu informieren. Einiges habe ich mitgenommen, was bei der Finanzierung sozialer Projekte noch nicht rund läuft und werde das bei meiner Arbeit berücksichtigen. Ein super Projekt mit sehr engagierten Frauen!

Wenn aus Fremden Freunde werden – Schüler treffen Flüchtlinge e.V.

Wer genießt es nicht, gemeinsam mit anderen Menschen zu kochen und zu essen oder einfach  Berlin zu erkunden? Bei Schüler treffen Flüchtlinge e.V. treffen sich junge Menschen mit oder ohne Fluchthintergrund und tun eben genau das. Denn auch wenn das Engagement für Geflüchtete nach wie vor beeindruckend hoch und intensiv ist, bestehen lediglich nur ca. 1,1 % der Ehrenamtlichen in der Arbeit mit Geflüchteten aus Schüler*innen.

Mit Projekten wie STF-Kocht! oder STF-Entdeckt! initiiert der Verein Begegnungsmöglichkeiten, bei denen das Miteinander von Schüler*innen und jungen Geflüchteten im Vordergrund steht. Damit gehört Schüler treffen Flüchtlinge e.V. zu den wenigen Organisationen, die nicht nur speziell auf junge Menschen zugeschnitten sind, sondern auch  gleichzeitig – trotz aller bürokratischen Hindernisse - von Jugendlichen gegründet wurde und bisweilen geleitet wird. Das verdient unseren größten Respekt!

Besuch beim Buddhistischen Haus

»Ein armer Mann nutzt sein Geld, um satt zu werden. Ein reicher Mann wird auch satt; aber was soll er mit dem überschüssigen Geld dann noch anfangen?« Diese und viele weitere Fragen diskutierte ich im Buddhistischen Haus in Frohnau. Das weitläufige, wunderschöne Areal enthält die älteste buddhistische Tempelanlage in Europa, gegründet vom Arzt und Schriftsteller Paul Dahlke. Vieles von dem, was wir diskutierten, war für mich ein Perspektivwechsel. Am Ende geht es darum, selbst zu wissen, dass man ein guter Mensch ist. Ein interessanter Besuch!