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#unteilbar

Rassisten keine Chance! #SoGehtSolidarisch

#sogehtsolidarisch

Gemeinsam haben wir am 14. Juni mit zehntausenden Menschen in Berlin und vielen anderen Städten ein Band der Solidarität gebildet.

Wir sind gemeinsam für eine soziale Lösung der Krise auf die Straße gegangen, mit Abstand und Respekt füreinander. Wir wollen eine sozial-ökologische Transformation gegen den Klimawandel, ein wirkliches Recht auf Asyl, eine soziale Antwort für die Arbeitenden, Arbeitslosen und Armen. Bitten wir die Konzerne zur Kasse, die von der Bundesregierung ohne Ansprüche gerettet werden!


Berlin will helfen

Tausende Geflüchtete hängen an der griechischen Grenze fest. Die Situation droht immer weiter zu eskalieren, die Bilder und Schilderungen aus der Grenzregion sind unerträglich.

 

Diese unmenschliche Abschottungspolitik muss enden. Elke Breitenbach:

Wir brauchen für diese geflüchteten Menschen eine europäische Lösung. Sie sind zum Spielball kriegsstrategischer Überlegungen geworden. Berlin gehört zu jenen Städten, die bereit sind, geflüchtete Menschen in Not bei sich aufzunehmen. Wir können nicht zuschauen, wie erbärmlich diese Menschen leiden müssen.

Menschenleben sind kein Deal. Berlin ist bereit zu helfen und könnte sofort 2.000 Geflüchtete aufnehmen.

Wir schauen nicht zu, wenn Menschen zu Opfern von Tränengas, Schlagstöcken und Schüssen werden. Wir sind gegen eine europäische Abschottung und gegen das Austragen von Politik auf Kosten von Menschenleben. Wir stehen solidarisch mit flüchtenden Menschen und allen, die sich für die Einhaltung der Menschenrechte einsetzen.

Menschenrechte kennen keine Grenzen. Elke Breitenbach:

Es ist nicht hinnehmbar, dass die Grenzen geschlossen sind und Menschen gehindert werden, einen Asylantrag zu stellen. Das ist ihr Recht! (taz)

Wir werden den Druck aufrecht halten, wir lassen nicht nach. Menschen sterben lassen, ist keine Option. Niemals.

Für eine offene und freie Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung

Demonstration am 13. Oktober 2018 in Berlin

#unteilbar
Fabian hat einen Film vom Großen Stern gemacht. Danke.

#unteilbar

Wir lassen nicht zu, dass Sozialstaat, Flucht und Migration gegeneinander ausgespielt werden. Unsere Antwort auf Hetze und Rassismus ist Solidarität. Gemeinsam werden wir am 13. Oktober die solidarische Gesellschaft sichtbar machen.

DIE LINKE.Berlin hat den Aufruf zu #unteilbar unterzeichnet:

 

#unteilbar
Für eine offene und freie Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung!

Es findet eine dramatische politische Verschiebung statt: Rassismus und Menschenverachtung werden gesellschaftsfähig. Was gestern noch undenkbar war und als unsagbar galt, ist kurz darauf Realität. Humanität und Menschenrechte, Religionsfreiheit und Rechtsstaat werden offen angegriffen. Es ist ein Angriff, der uns allen gilt.

Wir lassen nicht zu, dass Sozialstaat, Flucht und Migration gegeneinander ausgespielt werden. Wir halten dagegen, wenn Grund- und Freiheitsrechte weiter eingeschränkt werden sollen.

Das Sterben von Menschen auf der Flucht nach Europa darf nicht Teil unserer Normalität werden. Europa ist von einer nationalistischen Stimmung der Entsolidarisierung und Ausgrenzung erfasst. Kritik an diesen unmenschlichen Verhältnissen wird gezielt als realitätsfremd diffamiert.

Während der Staat sogenannte Sicherheitsgesetze verschärft, die Überwachung ausbaut und so Stärke markiert, ist das Sozialsystem von Schwäche gekennzeichnet: Millionen leiden darunter, dass viel zu wenig investiert wird, etwa in Pflege, Gesundheit, Kinderbetreuung und Bildung. Unzählige Menschen werden jährlich aus ihren Wohnungen vertrieben. Die Umverteilung von unten nach oben wurde seit der Agenda 2010 massiv vorangetrieben. Steuerlich begünstigte Milliardengewinne der Wirtschaft stehen einem der größten Niedriglohnsektoren Europas und der Verarmung benachteiligter Menschen gegenüber.

Nicht mit uns – Wir halten dagegen!

Wir treten für eine offene und solidarische Gesellschaft ein, in der Menschenrechte unteilbar, in der vielfältige und selbstbestimmte Lebensentwürfe selbstverständlich sind. Wir stellen uns gegen jegliche Form von Diskriminierung und Hetze. Gemeinsam treten wir antimuslimischem Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus, Antifeminismus und LGBTIQ*- Feindlichkeit entschieden entgegen.

Wir sind jetzt schon viele, die sich einsetzen:

Ob an den Außengrenzen Europas, ob vor Ort in Organisationen von Geflüchteten und in Willkommensinitiativen, ob in queer-feministischen, antirassistischen Bewegungen, in Migrant*innenorganisationen, in Gewerkschaften, in Verbänden, NGOs, Religionsgemeinschaften, Vereinen und Nachbarschaften, ob in dem Engagement gegen Wohnungsnot, Verdrängung, Pflegenotstand, gegen Überwachung und Gesetzesverschärfungen oder gegen die Entrechtung von Geflüchteten – an vielen Orten sind Menschen aktiv, die sich zur Wehr setzen gegen Diskriminierung, Kriminalisierung und Ausgrenzung.

Gemeinsam werden wir die solidarische Gesellschaft sichtbar machen! Am 13. Oktober wird von Berlin ein klares Signal ausgehen.

#unteilbar Für eine offene und freie Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung Demonstration: 13. Oktober 2018 – 13.00 Uhr Berlin

Für ein Europa der Menschenrechte und der sozialen Gerechtigkeit!
Für ein solidarisches und soziales Miteinander statt Ausgrenzung und Rassismus!
Für das Recht auf Schutz und Asyl – Gegen die Abschottung Europas!
Für eine freie und vielfältige Gesellschaft!
Solidarität kennt keine Grenzen!

 

Wir sehen uns am 13. Oktober.

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