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Frauentag als Feiertag

Wir wollen den Internationalen Frauentag am 8. März zum neuen Feiertag in Berlin machen.

Wir und Fraktion DIE LINKE. Berlin haben uns seit langem dafür eingesetzt, den Tag der Befreiung am 8. Mai in Berlin zum Gedenk- oder Feiertag zu machen. Mit den Partnern in der rot-rot-grünen Koalition konnte bereits vor einer Zeit verabredet werden, den 8. Mai zu einem offiziellen Gedenktag in Berlin zu erklären und ihn anlässlich seines 75. Jahrestages 2020 auch als einmaligen Feiertag zu begehen. Da Berlin mit neun Feiertagen im bundesweiten Vergleich die wenigsten hat, halten wir es nach wie vor für sinnvoll, einen weiteren Feiertag einzuführen. Dazu gab es auch die unterschiedlichsten Vorschläge. Die Fraktionsvorsitzenden Carola Bluhm und Udo Wolf und die Landesvorsitzende Katina Schubert erklären: »Wir greifen daher den von vielen Menschen vorgetragenen Vorschlag auf, den Internationalen Frauentag als zusätzlichen Feiertag einzuführen. Der 8. März als Internationaler Frauentag hat in den vergangenen Jahren in Deutschland und Berlin im Kampf um die Gleichstellung der Geschlechter wieder enorm an Bedeutung gewonnen.«

Auch die SPD und die Grünen Berlin haben sich jetzt für den 8. März ausgesprochen. Damit der neue Feiertag bereits 2019 in Kraft tritt, muss ein entsprechender Antrag bis Mitte Dezember ins Abgeordnetenhaus eingebracht werden.


Internationaler Frauentag ist ein guter Feiertag für Berlin

Die Fraktion DIE LINKE und der Geschäftsführende Landesvorstand der Partei DIE LINKE. Berlin haben sich darauf verständigt, den Vorschlag zu unterstützen, den Internationalen Frauentag am 8. März als gesetzlichen Feiertag in Berlin einzuführen.

Hierzu erklären die Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE. Berlin, Katina Schubert sowie die Vorsitzenden der Berliner Linksfraktion, Carola Bluhm und Udo Wolf:


Partei und Fraktion DIE LINKE. Berlin haben sich seit langer Zeit dafür eingesetzt, den Tag der Befreiung am 8. Mai zu einem offiziellen Gedenktag in Berlin zu erklären und diesen anlässlich seines 75. Jahrestages auch als Feiertag zu begehen. Wir freuen uns sehr, dass wir darüber schon seit einiger Zeit Einmütigkeit in der rot-rot-grünen Koalition erzielen konnten. Wir sehen darin ein klares Signal, dass Berlin sich für Frieden, Demokratie, Weltoffenheit und Toleranz und gegen jegliche Form von Faschismus, Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung einsetzt.

Wir halten es darüber hinaus für angemessen, in Berlin einen zusätzlichen Feiertag einzuführen. Berlin hat mit neun Feiertagen im bundesweiten Vergleich die wenigsten, in allen anderen Bundesländern sind es seit diesem Jahr zehn Tage oder mehr. Als DIE LINKE hätten wir uns daher gut vorstellen können, den Tag der Befreiung vom Faschismus nicht nur einmalig am 8. Mai 2020, sondern dauerhaft als Feiertag zu begehen.

In den vergangenen Wochen gab es aber auch zahlreiche weitere Vorschläge, welcher Tag in Berlin ein neuer Feiertag werden könnte. Für viele davon, sprechen auch aus unserer Sicht jeweils gute Gründe. Wir halten es aber für angebracht, diese Diskussion nicht endlos fort-, sondern eine Entscheidung herbeizuführen, damit die Berlinerinnen und Berliner nicht noch länger auf einen weiteren Feiertag warten müssen.

Wir greifen daher den von vielen Menschen vorgetragenen Vorschlag auf, den Internationalen Frauentag als zusätzlichen Feiertag einzuführen. Der 8. März als Internationaler Frauentag hat in den vergangenen Jahren in Deutschland und Berlin im Kampf um die Gleichstellung der Geschlechter und gegen nach wie vor bestehende patriarchale Herrschaftsstrukturen für viele Menschen, unterschiedlichster Herkunft und Geschlechts, mit linker, liberaler, aber auch konservativer Einstellung wieder enorm an Bedeutung gewonnen. Mit der Einführung des Internationalen Frauentags als gesetzlichen Feiertag würde Berlin, 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts, ein starkes Signal der Unterstützung für diese Forderungen aussenden. Das ist uns gerade in den heutigen Zeiten, in denen viele Errungenschaften der internationalen Frauenbewegung von Rechtspopulisten wieder infrage gestellt werden, wichtig.