Die Linke Berlin
21/02/2026 So stoppen wir Altersarmut in Deutschland

Deutschland 2026: die gesetzliche Rente reicht jetzt schon kaum noch zum Leben. Schlimmer noch: da es kein Geld mehr im Haushalt gibt, fantasiert die Regierung darüber, wer mehr dafür bezahlen soll.

Ihre Antwort: Auf keinen Fall die Unternehmen und auch nicht die Reichen. Stattdessen sollen Menschen ohne Kinder mit höheren Rentenbeiträgen bestraft werden. Auf die „Kreativität“ von Jens Spahn ist immer Verlass: Wer 100 Jahre lebt, kann auch locker bis 70 arbeiten. Wofür die mentale Akrobatik? Damit die Reichsten in unserem Land keinen Cent mehr zahlen müssen.

Nicht mit uns. Diese Woche hat Die Linke eine konkrete und gerechte Lösung vorgestellt: Die Arbeitgeber sollen ab jetzt 60 statt wie bisher 50 Prozent für die Rentenbeiträge zahlen. Denn seit Jahren tragen die Beschäftigten die Hauptlast für ihre Altersvorsorge. Sie schuften ihr Leben lang, sollen privat vorsorgen und am Ende reicht die Rente kaum zum Leben. Fast jede fünfte Rentnerin und jeder fünfte Rentner ist armutsgefährdet. Das ist kein Versehen, sondern das Ergebnis politischer Entscheidungen zulasten der Beschäftigten. Ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes stellt jetzt klar: Eine Erhöhung des Arbeitgeberanteils ist rechtlich zulässig. Wer von der Arbeit der Beschäftigten profitiert, muss sich auch angemessen an ihrer sozialen Absicherung beteiligen. Deshalb muss der Arbeitgeberanteil auf 60 Prozent steigen – damit ein langes Arbeitsleben nicht in Armut endet. Wir bleiben dran und machen uns dafür stark, dass jeder in Ruhe und mit Würde alt werden kann. 

Pressekonferenz mit Ines Schwerdtner zu unserem Konzept sowie zur Vermögenssteuer

 

Fraktion vor Ort in der Berliner Stadtmission

 

Am Dienstag verließ die Linksfraktion zum wiederholten Male für ihre Fraktionssitzung das Abgeordnetenhaus und tagte vor Ort zusammen mit Menschen, die sich jeden Tag für unsere Stadt und den sozialen Zusammenhalt einsetzen. Dieses Mal besuchten wir die Berliner Stadtmission. Nach der Fraktionssitzung blieben einige Abgeordnete noch da und halfen bei der abendlichen Essensausgabe

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Linksfraktion auf Klausur in Rostock

 

Die Abgeordnetenhausfraktion der Linken begibt sich heute und morgen in Klausur nach Rostock. Hier berät sie über die parlamentarischen Initiativen, die sie noch vor der Wahl starten will. Dazu gehört auch die Einbringung des Sicher-Wohnen-Gesetzes, mit dem auch private Vermieter verpflichtet werden sollen, einen Teil ihrer Wohnungen zu Konditionen von Sozialwohnungen an WBS-Berechtigte zu vermieten. 

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Solidarität mit den Protesten im Iran

 

Die Fraktion Die Linke im Abgeordnetenhaus von Berlin lädt ein zu einer zweiteiligen Solidaritätsveranstaltung mit der Freiheitsbewegung und den feministischen Protesten „Jin, Jiyan, Azadî“ im Iran. Im ersten Teil, am 27. Februar 2026, zeigen wir den Film „Freiheit im Herzen – Lasst es uns eilig haben, menschlich zu sein“ und laden zum anschließenden Gespräch mit der Regisseurin Roxana Samadi. Am 4. März diskutieren wir u.a. mit Daniela Sepheri auf dem Podium, wie die Proteste unterstützt werden können. Um Anmeldung wird gebeten.

 

Betriebsratswahl beim Werk in Grünheide

Podium zum Umgang mit gewerkschaftsfeindlicher Politik von Tesla

 

Die bedeutendste gewerkschaftliche Auseinandersetzung in Deutschland wird dieses Jahr bei Berlin ausgefochten. Im Tesla-Werk in Grünheide steht die Betriebsratswahl im Frühjahr an. Der Tesla-Konzernchef, Förderer extrem rechter Politik und einer der reichsten Menschen der Welt, Elon Musk, lehnt gewerkschaftliche Organisierung grundsätzlich ab. 

Bei der nun anstehenden Betriebsratswahl kämpfen die "IG Metall - Tesla Workers" für eine Mehrheit im Betriebsrat, um gemeinsam mit der Belegschaft in Grünheide für menschlichere Arbeitsbedingungen sorgen zu können. 

Darüber sprechen wir mit Jannes Bojert (Leiter des Tesla-Projekts der IG Metall), Nina Scholz (Journalistin) und Cem Ince (MdB Die Linke).

23. Februar, 19:00 Uhr, Helle Panke e.V. – Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin, Kopenhagener Str. 9, 10437 Berlin

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Stellenausschreibungen der Rosa Luxemburg Stiftung

 

Die Rosa Luxemburg Stiftung schreibt aktuell mehrere Stellen aus. Weitere Informationen findet ihr auf ihrer Seite:

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