DIE LINKE. Berlin
12/06/20 Wir knüpfen ein Band der Solidarität

Die Pandemie trifft uns alle, doch bei Weitem nicht alle gleich. Die Milliarden aus den ersten Konjunkturprogrammen kommen vor allem Unternehmen zugute. Menschen mit keinem oder geringem Einkommen werden hingegen kaum berücksichtigt. Dabei trifft sie die Krise am härtesten. Aber wir werden uns auch in der Krise nicht gegeneinander ausspielen lassen. Unsere Solidarität ist unteilbar.

Wir unterstützen das Bündnis #unteilbar und rufen alle Berlinerinnen und Berlin dazu auf, mit uns am Sonntag, 14. Juni auf die Straße zu gehen. Gemeinsam werden wir ein starkes Zeichen setzen: Solidarisch durch die Krise! Zusammen mit vielen anderen Menschen werden wir ein Band der Solidarität bilden. Die Menschenkette wird dabei von Neukölln über Kreuzberg bis zum Brandenburger Tor gehen. 

DIE LINKE. Berlin und DIE LINKE beteiligen sich mit einem eigenen Abschnitt am Band der Solidarität, ihr findet uns ab 14 Uhr hier: Südstern Ecke Körtestraße – Gneisenaustraße72

Katina Schubert, Pascal Meiser und Bernd Riexinger sind auch dabei. Macht mit - und tragt dabei bitte eine Maske!

 

Inhaltsverzeichnis

 
  1. #sogehtsolidarisch
  2. Digitale Strategien gegen Rechts
  3. #BlackLivesMatter - What we can all do to fight racism
  4. Fest der Linken
  5. Auf dem Weg zur Öffi-Flat: Machbarkeitsstudie zur ÖPNV-Finanzierung
  6. +++ Ausschreibung +++
 

#sogehtsolidarisch

 

Katina Schubert: "In der Krise stellt sich mehr denn je die Frage, was unsere Gesellschaft eigentlich ausmacht. Unsere Antwort ist klar: Wir kämpfen für eine solidarische Gesellschaft, in der Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus keinen Platz haben. Für eine solidarische Gesellschaft, in der wir niemanden zurücklassen. Es dürfen jetzt nicht wieder die Erwerbslosen und Beschäftigten sein, die die Zeche für die Krise zahlen.

Kämpfen wir gemeinsam für massive Investitionen in den Gesundheits- und Pflegebereich, in Bildung, Kultur und eine Stärkung der öffentlichen Daseinsvorsorge. Verteidigen wir gemeinsam unsere vielfältige und offene Gesellschaft. Vergessen wir nicht die Menschen in den griechischen Flüchtlingslagern. Unsere Solidarität ist umfassend und international.

Wir unterstützen das Bündnis #unteilbar und rufen alle Berlinerinnen und Berliner auf, mit uns am Sonntag auf die Straße zu gehen. Gemeinsam werden wir ein starkes Zeichen setzen: Solidarisch durch die Krise!"

 
 
 

Digitale Strategien gegen Rechts

 

HateSpeech, Angriffe von Rechts, Drohungen und Hass im Internet sind keine neuen Phänomene. Personen des öffentlichen Lebens, Menschen, die sich für eine starke, antifaschistische Zivilgesellschaft einsetzen aber immer auch wieder Institutionen oder Organsationen geraten verstärkt in den digitalen Fokus der extremen Rechten.

Mit unserer Online-Konferenz »Digitale Strategien gegen Rechts« wollen wir uns mit rechten Strategien auseinandersetzen, sie analysieren und vor allem eigene Strategien entwickeln, um dem Hass zu begegnen und etwas entgegenzusetzen.

Sie richtet sich an alle Mitglieder der LINKEN, die im Social-Media Bereich nicht nur hauptamtlich, sondern auch ehrenamtlich arbeiten – also Kanäle von LAGen, BOen etc. betreuen – und diejenigen, die schon immer mal einen Einblick in die Welt von Social-Media-Dynamiken werfen wollten.

Euch erwarten insgesamt sechs spannende Veranstaltungen, die das Ziel haben, Theorie und Praxis zu verbinden. Los geht es schon am nächsten Donnerstag mit der Auftaktveranstaltung mit: 

  • Petra Pau (Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages),
  • Anne Helm (Vorsitzende Linksfraktion im Abgeordnetenhaus zu Berlin),
  • Theresa Lehmann (Civic.net – Aktiv gegen Hass im Netz) und
  • Patrick Stegemann (Autor).

Alle Workshops, Infos und Anmeldung findet ihr hier: https://dielinke.berlin/online/ Weitersagen und mitmachen! 

   
 
 

#BlackLivesMatter - What we can all do to fight racism

 

Überall in den Vereinigten Staaten demonstrieren Menschen gegen rassistische Polizeigewalt. Schnell sind auch andere Forderungen aufgekommen – für die Aufnahme Geflüchteter, gegen Armut, Forderungen antikapitalistischer Art. Die Proteste finden inzwischen auf der ganzen Welt statt, so auch am letzten Wochenende in Berlin, mit über 20.000 Teilnehmenden. Wir fragen uns: Was können wir hier in Europa tun, um unsere Solidarität zu zeigen und gegen Rassismus und Unterdrückung zu kämpfen?


Um diese Fragen zu beantworten, hat die LINKE Basisorganisation Wedding Antony Hamilton eingeladen. Erst vor kurzem erschien sein Buch "A rebel's guide to Malcolm X". Die Diskussion findet auf Englisch am 18. Juni um 19 Uhr über BigBlueButton unter folgendem Link statt: https://bbb.linxx.net/b/mar-qme-9a4  
Hier geht es zur Facebook- Veranstaltung. 

 
 

Fest der Linken

 

Das Fest der Linken findet auch 2020 statt! Vom 19. bis 20. Juni bieten wir euch wieder ein buntes Programm aus Berlin, allerdings diesmal nicht in Berlin. Sondern gleich hier im Corona-sicheren #Neuland, aka eurem Wohnzimmer. Und da kommt keine Langeweile auf: Ob Diskussionsrunde, Live-Talk mit Politiker*innen, Konzert, einem virtuellen Rundgang durch die heiligen Hallen der Parteizentrale der LINKEN, das Karl-Liebknecht-Hauses.

Gemeinsam mit euch wollen wir dieses Jahr zu einem besonderen Fest der Linken machen – dem Fest der Linken 2.0.

Das ganze Programm findet ihr hier: https://www.fest-der-linken.de/

 

Verkehrswende in Pandemiezeiten

 

Der Ausbruch des Corona-Virus hat das Fahrverhalten in Berlin und anderen Städten schon jetzt deutlich verändert. Home-Office ist üblicher geworden. Mehr Menschen nehmen das Fahrrad, um die öffentlichen Verkehrsmittel zu vermeiden. Einigen steigen wieder ins Auto, damit sie nicht mit den Öffis fahren müssen. Schließlich wurden einige Fahrbahnen oder sogar ganze Straßen zu Radwegen umfunktioniert, um dem gesteigerten Fahrrad-Verkehrsaufkommen gerecht zu werden.

Der verkehrspolitische Sprecher der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Kristian Ronneburg, wird in diesem Livestream mit Ragnhild Sørensen (Changing Cities) und Christfried Tschepe (Berliner Fahrgastverband IGEB) darüber sprechen, ob die Veränderungen im Verkehr von Dauer sein werden und welche Neuheiten wir unbedingt erhalten sollten – mit einem Ausblick auf den Verkehr von morgen.

20. Juni, ab 17. 30 Uhr hier im Stream 

 

Klaus Lederer zu 100 Jahre Groß-Berlin

 

Eine Veranstaltung der Tageszeitung neues deutschland: Vor 100 Jahren wurde Berlin, die Hauptstadt Preußens und der jungen deutschen Republik zur Weltmetropole. Die Bildung von Groß-Berlin per Gesetz machte Berlin am 1. Oktober 1920 durch den Zusammenschluss mit umliegenden Städten und Gemeinden zur drittgrößten Stadt der Welt nach London und New York. Zwar war nach 1880 an der Spree die dynamischste Industrie- und Wirtschaftsregion Deutschlands entstanden, doch erst die Millionenstadt entfesselte in den 1920er die Entwicklung des Städtebaus, der Verkehrsinfrastruktur aber auch von Forschung, Wissenschaft und Kultur. Berlin, wie wir es heute kennen, musste erst die Folgen der NS-Herrschaft, der Kriegszerstörungen und der deutschen Teilung überwinden, um wieder Weltstadt zu werden.

Über den Weg dahin und die Herausforderungen für die Stadt im 21. Jahrhundert diskutieren Klaus Lederer, Bürgermeister und Kultursenator und Paul Spies, Direktor der Stiftung Stadtmuseum Berlin. 

19. Juni, 19.- 20 Uhr Hier geht es zum Talk. 
 

 
 

Auf dem Weg zur Öffi-Flat: Machbarkeitsstudie zur ÖPNV-Finanzierung

 

Die rot-rot-grüne Koalition hat sich im Koalitionsvertrag und im Mobilitätsgesetz dazu verpflichtet, den öffentlichen Nahverkehr in Berlin zu stärken und auszubauen. Damit das auch langfristig gelingt, hat die Koalition beschlossen, verschiedene alternative Formen der Finanzierung des ÖPNV zu prüfen. Zu diesem Zweck wurde eine umfassende Machbarkeitsstudie beauftragt, deren Ergebnisse nun vorliegen. In der Studie wurden verschiedene Finanzierungsmodelle untersucht, wie eine allgemeine ÖPNV-Abgabe für alle Berliner*innen oder eine ÖPNV-Taxe für Touristen. Die Ergebnisse der Studie werden jetzt weiter diskutiert.

Kristian Ronneburg kommentiert: „Mit einer neuen Finanzierungssäule können Mittel für den Ausbau des ÖPNV bereitgestellt und weitere Schritte in Richtung einer Öffi-Flat gegangen werden. Neue Finanzierungsinstrumente müssen zweckgebunden dem Ausbau des Nahverkehrs zukommen. Bei der Ausgestaltung müssen soziale Kriterien genauso wie die tatsächlichen Kapazitäten der öffentlichen Verkehrsmittel berücksichtigt werden.

Unser Ziel ist es, den ÖPNV damit attraktiver für die derzeitigen Nutzerinnen und Nutzer zu machen und gleichzeitig diejenigen stärker anzusprechen, die bisher vor allem mit dem eigenen PKW unterwegs sind. Eine weitere Finanzierungssäule muss daher zwingend mit einem Ausbau des ÖPNV-Angebots auch außerhalb des Innenrings einhergehen.“ Mehr dazu hier und in der taz

 
 
 

+++ Ausschreibung +++

 

Referent*in für Haushalt und Finanzen

Die Linksfraktion Berlin beabsichtigt, eine Referent*innenstelle Haushalt und Finanzen zum 1. November 2020 zu besetzen. Gesucht werden Interessierte, die sich für diese Referent*innenstelle bewerben wollen. Die Unterlagen für die Interessenbekundungen sind bitte elektronisch bis zum 6. Juli 2020 zu richten an: bewerbung@linksfraktion-berlin.de

Ganze Ausschreibung

 
 

Impressum

DIE LINKE. Berlin
Kleine Alexanderstraße 28
10178 Berlin
Telefon: +49.30.24009289
Fax: +49.30.24009260
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