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            <title> Die Linke Berlin: RSS-Feed</title>
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            <copyright> Die Linke Berlin</copyright>
            
            <pubDate>Sun, 06 Sep 2026 02:15:28 +0200</pubDate>
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                <guid isPermaLink="false">news-107872</guid>
                <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 16:50:21 +0200</pubDate>
                <title>Stellungnahme der LAG Wohnungslosenhilfe Berlin zur Räumung am Bahnhof Zoo</title>
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                <content:encoded><![CDATA[<p>Die LAG Wohnungslosenhilfe Berlin zeigt sich zutiefst betroffen über die am Mittwoch<br>stattgefundene Räumung von Schlafplätzen wohnungsloser Menschen im Bereich<br>des Zoologischen Gartens. Nach den uns vorliegenden Informationen wurden<br>sämtliche Zelte, Matratzen, Einkaufswagen und persönliche Gegenstände der<br>Betroffenen entfernt – in deren Abwesenheit und mit dem Hinweis, dass „Camping<br>verboten“ sei. Diese Vorgehensweise steht in einem eklatanten Widerspruch zu dem,<br>was eine soziale Stadt wie Berlin sein sollte: ein Ort, an dem Menschen in Not<br>Schutz, Würde und Unterstützung erfahren – nicht Vertreibung und Entzug ihrer<br>letzten Lebensgrundlagen.</p>
<p>Gerade mit Beginn der kalten Jahreszeit, in der die Kältehilfe wieder anläuft und die<br>Stadt zu Solidarität und Mitmenschlichkeit aufruft, ist eine solche Maßnahme<br>besonders unverständlich und unmenschlich. Wer in dieser Phase Schlafplätze und<br>lebensnotwendige Habseligkeiten räumen lässt, gefährdet nicht nur die Gesundheit<br>der Betroffenen, sondern sendet auch ein fatales Signal über den Umgang mit den<br>Schwächsten unserer Gesellschaft. Die betroffenen Menschen werden dadurch<br>erneut in existenzielle Unsicherheit gedrängt und verlieren weiter das Vertrauen in<br>ein Hilfesystem, das eigentlich ihre letzte Sicherheit bieten sollte.</p>
<p>Als LAG Wohnungslosenhilfe fordern wir, dass Berlin seinem Anspruch als soziale<br>Stadt gerecht wird und derartige Räumungen während der Kältehilfeperiode<br>unterlässt. Stattdessen braucht es verlässliche Kommunikation zwischen<br>Ordnungsbehörden, Sozialdiensten und Hilfseinrichtungen sowie niedrigschwellige<br>Angebote, die den Betroffenen Schutz, Perspektive und Vertrauen ermöglichen. Nur<br>so kann verhindert werden, dass die Kälteperiode für viele Menschen zu einer<br>lebensbedrohlichen Zeit wird – und dass das Vertrauen in das Hilfesystem nicht<br>weiter nachhaltig beschädigt wird.</p>
<p><strong>Sophia-Marie Dietrich</strong><br>Sprecherin der LAG-Wohnungslosenhilfe</p>]]></content:encoded>
                
                
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