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            <title> Die Linke Berlin: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright> Die Linke Berlin</copyright>
            
            <pubDate>Mon, 28 Sep 2026 14:12:28 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Mon, 28 Sep 2026 14:12:28 +0200</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-113576</guid>
                <pubDate>Sun, 27 Sep 2026 14:52:38 +0200</pubDate>
                <title>Raus aus der Wagenburg! - Die Linke muss erwachsen werden</title>
                <link>https://dielinke.berlin/zusammenschluesse/lag-shalom/details/news/raus-aus-der-wagenburg-die-linke-muss-erwachsen-werden/</link>
                <author>LAG Shalom</author>
                <description>In den vergangenen Tagen wurde viel über den vermeintlichen oder tatsächlichen Antisemitismus in unserer Partei geschrieben. Teile der Berichterstattung trugen hierbei Züge einer Hetzkampagne, die auch rassistische Untertöne aufwies - insbesondere dann, wenn es um Ferat Koçak und den Neuköllner Bezirksverband ging. Obwohl auch wir regelmäßig auf das Antisemitismusproblem in unserer Partei hinweisen, distanzieren wir uns von den teils maßlosen und diffamierenden Vorwürfen, die in den letzten Tagen gegen unsere Partei und einzelne Genoss*innen vorgebracht wurden.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wer ernsthaft behauptet, mit der Linken in Regierungsverantwortung stünde Berlin „am Tor zur Hölle“ oder würde zur „islamistischen Hauptstadt“, schürt bewusst Ängste, um unsere Partei von der Macht fernzuhalten. Der pauschale Antisemitismusvorwurf ist heuchlerisch, weil er so tut, als ginge hierzulande die größte Gefahr für Jüdinnen*Juden von links aus, während die erschreckenden Wahlergebnisse der AfD in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und auch hier in Berlin medial kaum noch thematisiert werden.</p>
<p>Gleichzeitig macht es sich unsere Partei zu leicht, wenn sie in der schlechten Presse der letzten Tage nichts als eine bösartige Kampagne erkennen will. Mit der Behauptung, es ginge „den Reichen und Mächtigen“ doch nur darum, vom Scheitern ihres Gesellschaftsmodells abzulenken, reproduziert unsere Parteiführung derzeit ein Freund-Feind-Schema, in dem für Selbstkritik kein Platz mehr ist. Unsere Partei kann ihren politischen Auftrag aber nur dann erfüllen, wenn sie ein aufgeklärtes Verhältnis auch zu ihren eigenen Verfehlungen, blinden Flecken und ideologischen Leerstellen entwickelt.</p>
<p>Wenn es unserer Partei mit ihrem emanzipatorischen Anspruch ernst ist, führt deswegen kein Weg an einer selbstkritischen Auseinandersetzung mit antisemitischen Ressentiments in den eigenen Reihen vorbei. Es reicht nicht aus, darauf zu verweisen, dass Antisemitismus auch bei anderen Parteien vorkommt - es muss uns selbst daran gelegen sein, keinerlei Zweifel an unserer politischen Integrität aufkommen zu lassen. Erst dann können wir guten Gewissens ignorieren, was unsere Gegner über uns behaupten.</p>
<p>In Bezug auf eine Kritik des Antisemitismus bedeutet das vor allen Dingen, sich um intellektuelle Redlichkeit zu bemühen. Wer auf die Frage nach linkem Antisemitismus mit dem Herunterbeten von Definitionen, dem selektiven Zitieren von Studienergebnissen oder dem Verweis auf opportune Positionen von Expert*innen und von Antisemitismus Betroffenen reagiert, möchte das Problem von sich fernhalten, statt sich auf eine ernsthafte Auseinandersetzung einzulassen. Diese Haltung ist in unserer Partei leider verbreitet, was nicht auf Souveränität, sondern vielmehr auf Unsicherheit und Abwehr verweist.</p>
<p>Die gesellschaftlichen Widersprüche spitzen sich zu und eine starke Linke ist so wichtig wie selten zuvor. Unter diesen Umständen muss unsere Partei schnell erwachsen werden - egal, ob sie regiert oder Oppositionsarbeit leistet. Der Umgang mit dem Antisemitismus in den eigenen Reihen ist hierfür ein Gradmesser. Gelingt es, einen aufgeklärten Umgang mit dem Problem zu finden, so wird unsere Partei eine wichtige Rolle im Kampf gegen die heraufziehende Barbarei spielen. Scheitert sie daran, so wird sie ihr nichts entgegenzusetzen haben - unabhängig davon, wie viele Wahlerfolge sie feiert.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-113361</guid>
                <pubDate>Mon, 21 Sep 2026 23:07:38 +0200</pubDate>
                <title>25,7% Unsere Gedanken zum Wahlsieg</title>
                <link>https://dielinke.berlin/zusammenschluesse/lag-shalom/details/news/257-unsere-gedanken-zum-wahlsieg/</link>
                <author>LAG Shalom</author>
                <description>Die Linke hat bei den Abgeordnetenhauswahlen ein hervorragendes Ergebnis erzielt. Wir gratulieren unserem Landesverband sehr herzlich und danken den vielen Genoss*innen, die durch ihr außergewöhnliches Engagement dieses sensationelle Resultat erst ermöglicht haben - sei es an Infoständen, bei Haustürgesprächen oder der Organisation des Wahlkampfes. Der Erfolg des Landesverbands ist der Erfolg seiner Mitglieder und ihres unermüdlichen Einsatzes. Wir von der LAG Shalom freuen uns mit Euch.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Das Berliner Wahlergebnis ist auch insofern erfreulich, als es zeigt, dass die Menschen in dieser Stadt sich mehrheitlich nach progressiver Politik sehnen. Die verheerende Bilanz der schwarz-roten Koalition hat einen Wunsch nach Veränderung erzeugt, der - trotz des erschreckenden Stimmenzuwachses der AfD - nun die Möglichkeit einer rot-grün-roten Landesregierung eröffnet. Als linke, weibliche und migrantische regierende Bürgermeisterin wäre Elif Eralp ein absolutes Novum in dieser Stadt. Wir gönnen Elif diesen Erfolg von Herzen und wünschen ihr, dass sie bald ins Rote Rathaus einziehen kann.<br>Der Erfolg unserer Partei geht auch mit einer Verantwortung einher. Die Berliner*innen haben Die Linke gewählt, weil sie sich konkrete Verbesserungen in ihrem Alltag erhoffen: Niedrigere Mieten, ein besserer öffentlicher Nahverkehr und eine Stadt, in der soziale Teilhabe nicht vom Geldbeutel abhängt. Das Wahlergebnis ist vor diesem Hintergrund ein klarer Regierungsauftrag. Unsere künftige Fraktion muss gemeinsam mit Grünen und SPD ausloten, wie eine Koalition zustande kommen kann. Alle Seiten werden hierbei Zugeständnisse machen müssen. Scheitern die Koalitionsverhandlungen, wäre das ein denkbar schlechtes Signal für diese Stadt und weit darüber hinaus.<br>Eine wesentliche Voraussetzung für gelingende Verhandlungen haben Grüne und SPD mehrfach klar benannt: Unser Landesverband muss sein Antisemitismusproblem in den Griff bekommen. Angesichts der zahllosen Eklats der vergangenen Wochen und Monate sowie der unnachgiebigen Haltung des BV Neukölln und seiner Bündnispartner wird das keine leichte Aufgabe werden. Im Gegenteil ist damit zu rechnen, dass Teile der Partei durch weitere Provokationen die Koalitionsverhandlungen sabotieren werden, weil sie unsere Partei nicht in Regierungsverantwortung sehen wollen. Wir wiederholen an dieser Stelle unsere Position: Solch ein Verhalten ist zynisch und gefährlich und darf keinesfalls geduldet werden.</p>
<p>Wir rufen in diesem Sinne alle verantwortungsbewussten Kräfte im Landesverband dazu auf, Stellung zu beziehen und die antizionistischen Sektierer*innen nicht gewähren zu lassen. Bei allen inhaltlichen Unterschieden ist dies eine womöglich einmalige Gelegenheit, durch eine progressive Regierungskoalition in der deutschen Hauptstadt ein Zeichen gegen die zunehmende Verdüsterung der Verhältnisse zu setzen. Lassen wir uns diese Chance nicht entgehen - wir schulden es allen Menschen, die ihre Hoffnung in unsere Partei setzen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-113099</guid>
                <pubDate>Wed, 02 Sep 2026 10:29:15 +0200</pubDate>
                <title>Täglich grüßt die Intifada:</title>
                <link>https://dielinke.berlin/zusammenschluesse/lag-shalom/details/news/taeglich-gruesst-die-intifada/</link>
                <author>LAG Shalom</author>
                <description>Was der erneute Eklat von Neukölln über unseren Landesverband aussagt

Ein weiteres Mal macht unsere Partei mit antisemitischen Ausfällen von sich reden, und wie gewohnt steht der Bezirksverband Neukölln im Zentrum der Aufmerksamkeit. Auf einer Wahlkampfveranstaltung präsentierte der Rapper Dahabflex jüngst seinen Song „Stop the Genocide“, in dem die palästinensische Terroristin Leyla Khaled glorifiziert und IDF-Soldat*innen der Tod gewünscht wird. Obwohl mehrere prominente Mitglieder des Bezirksverbands anwesend waren, schritt niemand ein; auch nach dem Auftritt erfolgte keinerlei inhaltliche Distanzierung.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Landesvorsitzende Kerstin Wolter ist nach eigener Aussage „stinksauer“ über den erneuten Eklat und auch unsere Spitzenkandidatin Elif Eralp erklärte:</p>
<p>„Der Bezirksverband Neukölln hat den Sänger eingeladen, ich erwarte, dass dort aufgeklärt wird, wie es zu so einer Grenzüberschreitung kommen konnte und dass es Konsequenzen gibt. Ich stehe klar für den Schutz von jüdischem Leben und gegen jede Form von Antisemitismus.“</p>
<p>Diese klare Distanzierung ist zweifellos begrüßenswert. Leider ist sie längst Teil eines Rituals geworden, das sich in unserem Landesverband in schöner Regelmäßigkeit beobachten lässt: Auf die antisemitischen Exzesse einzelner Bezirksverbände und/oder Arbeitsgemeinschaften erfolgen mehr oder weniger entschiedene Abgrenzungen sowie der Ruf nach „Konsequenzen“ seitens unseres Landesvorstands. Wie jüngst in Neukölln zu beobachten war, haben diese Appelle nicht gefruchtet.</p>
<p>Da unsere Partei – zumal im Sinne ihres „Bruchs mit dem Stalinismus als System“ – demokratisch organisiert ist, sind die Sanktionsmöglichkeiten unseres Vorstands und unserer Spitzenkandidatin tatsächlich begrenzt. Aus denselben Gründen sind auch die immer wieder geforderten Ausschlussverfahren gegenüber besonders radikalisierten Mitgliedern rechtlich voraussetzungsreich und nur selten von Erfolg gekrönt. Die politische Zukunft dieser Partei wird nicht durch die Urteile von Schiedsgerichten bestimmt werden.</p>
<p>Der jüngste antisemitische Eklat ist gleichwohl eine Konsequenz der Neuausrichtung unseres Landesverbands, die mit dem Parteitag im Oktober 2024 besiegelt wurde: der zunehmenden Verwässerung antisemitismuskritischer Positionen im Namen eines linkspopulistischen Projekts, das die Partei attraktiv für ein jüngeres, aktivistischeres Publikum machen sollte. Dieser Kurs wurde und wird vom Großteil unseres Landesvorstand mitgetragen. Steigende Mitgliederzahlen sowie Umfragewerte scheinen die Strategie zu bestätigen: Unsere Partei könnte schon bald die Landesregierung anführen.</p>
<p>Wir haben die LAG Shalom auch deswegen gegründet, weil uns die Schattenseiten dieser „Erfolgsgeschichte“ aufgefallen sind – namentlich eine aggressive antizionistische Mobilmachung durch diverse Parteigliederungen und Vorfeldorganisationen bei einer bemerkenswerten politischen Indifferenz seitens weiter Teile des Landesverbands. Wir haben Elif Eralp und den Landesvorstand immer wieder auf diese Tendenzen hingewiesen und betont, dass unsere Partei sich schon aufgrund ihres programmatischen Bekenntnisses zum Existenzrecht Israels keine Uneindeutigkeiten erlauben darf.</p>
<p>Leider hat sich unser Landesverband – insbesondere im Rahmen der Demonstration „Zusammen für Gaza“ im September 2025 – dafür entschieden, im Zweifelsfall lieber nicht allzu genau hinzuschauen, mit wem man „für Palästina“ auf die Straße geht. Derselbe Dahabflex, über dessen Zeilen sich Elif Eralp nun „entsetzt“ zeigt, war bereits dort Teil des Unterhaltungsprogramms. Seine antisemitischen Texte wurden schon damals öffentlich kritisiert, was aber nicht dazu führte, dass er ausgeladen worden wäre – im Gegenteil spielte er auch dort den Song „Stop the Genocide“, woran sich niemand der Anwesenden störte.</p>
<p>Im Kalkül auf die Stimmen der „palästinasolidarisch“ Bewegten hat sich die Landespartei in ein Fahrwasser begeben, aus dem sie nicht mehr schadlos herauskommt. Hierbei geht es nicht nur um einzelne Bezirksverbände oder Gliederungen, sondern um die schleichende Normalisierung antizionistischer Positionen überall im Verband. Wer sich im Kampf gegen Israel auf der „richtigen Seite der Geschichte“ wähnt, kann eine (selbst-)kritische Auseinandersetzung mit antisemitischen Ressentiments nur als narzisstische Kränkung wahrnehmen. Unser Landesvorstand trägt für diese Entwicklung eine Mitverantwortung.</p>
<p>Wenn nun die „bürgerliche Presse“ und die anderen Berliner Parteien unangenehme Fragen stellen, hat sich das unser Landesvorstand durch seinen Unwillen, auf offensichtliche Alarmsignale zu reagieren, selbst zuzuschreiben. Die wieder einmal von Teilen unserer Partei bemühten Behauptungen einer rechten „Hetzkampagne“ unterstreichen hierbei nur, wie fortgeschritten der Realitätsverlust bei diversen Genoss*innen mittlerweile ist. Elif Eralps und Kerstin Wolters öffentliche Distanzierungen werden den verursachten Schaden nicht beheben – und die Zeit bis zur AGH-Wahl kann noch sehr lang werden.</p>
<p>Abgesehen vom verbreiteten Unvermögen unseres Landesverbands, Antisemitismus in den eigenen Reihen zu bekämpfen, ist der neuerliche Eklat auch ein Verrat an denjenigen Berliner*innen, die sich von einer linken Regierung konkrete Verbesserungen für ihr Alltagsleben erhoffen. Unsere potentiellen Koalitionspartner verlangen zurecht, dass unser Landesverband sein Antisemitismusproblem in den Griff bekommt. Die Provokationen des BV Neukölln und seiner Bündnispartner sind in diesem Sinne nicht nur zynisch gegenüber Jüdinnen*Juden, sondern auch gegenüber den allermeisten unserer Wähler*innen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-112048</guid>
                <pubDate>Wed, 01 Jul 2026 23:22:58 +0200</pubDate>
                <title>Auf unsere Initiative: Berliner Landesverband bezieht Position zum Thema Islamismus</title>
                <link>https://dielinke.berlin/zusammenschluesse/lag-shalom/details/news/auf-unsere-initiative-berliner-landesverband-bezieht-position-zum-thema-islamismus/</link>
                <author>LAG Shalom</author>
                <description>Der Vorstand unseres Landesverbands hat eine Position zum Thema Islamismus formuliert. Der Beschluss 10-061/26 basiert auf unserem Antrag &quot;Klare Kante gegen jeden Islamismus&quot;und hält fest:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>“Der Berliner Landesverband der Partei Die Linke lehnt islamistische Ideologien und Strukturen in ihren unterschiedlichen Erscheinungsformen ab. Gleichzeitig treten wir für eine differenzierte Auseinandersetzung ein, die auf Aufklärung, Prävention und soziale Unterstützung setzt. Ein Landesaktionsplan gegen religiösen Fundamentalismus in Berlin soll entsprechend entwickelt werden und sich an emanzipatorischen, antirassistischen und demokratischen Grundsätzen orientieren.”</p>
<p>"Die Linke Berlin fordert, dass eine zukünftige Landesregierung die Auseinandersetzung mit Islamismus als gesamtgesellschaftliche Aufgabe versteht und entsprechende Strategien in Bildung, Jugendhilfe, sozialer Infrastruktur und Prävention stärkt und dauerhaft finanziert.</p>
<p>Die Partei Die Linke Berlin setzt sich für den Schutz von Personen und Institutionen ein, die von islamistischer Bedrohung betroffen sind, insbesondere für liberale Moscheegemeinden, feministische Initiativen, queere Projekte sowie jüdische und andere betroffene Communities."</p>
<p>“Die Linke Berlin stellt klar: Die Auseinandersetzung mit Islamismus ist untrennbar mit Antirassismus verbunden. Jede Gleichsetzung von Muslim*innen oder dem Islam mit Islamismus weisen wir entschieden zurück. Politische Kooperationen oder Relativierungen gegenüber islamistischen Akteuren sind mit unseren Grundwerten unvereinbar.”</p>
<p>Nicht zuletzt aufgrund der rassistischen Strukturiertheit der deutschen Mehrheitsgesellschaft werden von islamistischer Gewalt Betroffene oft übersehen. Wenn wir als Partei keine emanzipatorische Kritik an islamistischer Agitation auch in linken und/oder migrantischen Kontexten formulieren, verlieren wir unsere Glaubwürdigkeit. Vor diesem Hintergrund begrüßen wir den gefassten Beschluss ausdrücklich und werden den Landesvorstand daran messen, wie konsequent er auf seine Umsetzung hinwirkt.</p>
<p><br><a href="https://dielinke.berlin/landesvorstand/beschluesse/detail/news/lv-beschluss-10-061-26/" target="_blank" class="link-extern">Link zum Beschluss&nbsp;</a></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-111991</guid>
                <pubDate>Thu, 18 Jun 2026 09:54:00 +0200</pubDate>
                <title>Endlich Klartext</title>
                <link>https://dielinke.berlin/zusammenschluesse/lag-shalom/details/news/endlich-klartext/</link>
                <author>LAG Shalom</author>
                <description>Die LAG Shalom begrüßt das deutliche Statement unserer Landesvorsitzenden Kerstin Wolter und Maximilian Schirmer anlässlich der antisemitischen sowie links-autoritären Exzesse im Jugendverband unserer Partei. Unsere Landesvorsitzenden schreiben:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>“Die Äußerungen aus dem Jugendverband sind nicht nur komplett daneben, sondern auch beschämend. Völlig inakzeptabel ist für uns jede Dämonisierung oder Infragestellung des Staates Israel. Kritik an der israelischen Regierungspolitik ist legitim. Israelfeindliche Hetze, auch in Chats, Memes oder Bildern, ist es nicht. Wir sind stinksauer über diesen menschenverachtenden Mist. Antisemitismus hat weder im Jugendverband noch in der in der Linken Platz. Wer sowas verbreitet, muss sich fragen, was er bei uns eigentlich noch will.”</p>
<p>“Wer in der ehemaligen Mauerstadt Berlin ernsthaft Postings über Honecker oder Stalin abfeiert oder witzig findet, dem empfehlen wir nicht nur ein paar Geschichtsstunden. Für alle Mitglieder der Linken gilt der historische Beschluss &nbsp;„Wir brechen unwiderruflich mit dem Stalinismus als System!“. Wer unsere Beschlusslagen derart missachtet, hat bei uns nichts verloren und beleidigt uns als eine demokratische und sozialistische Partei im 21. Jahrhundert. Für uns ist klar, das wird Konsequenzen haben.”</p>
<p>Als LAG Shalom sind wir froh, dass die Zustände, die wir seit unserer Gründung im Jugendverband und einem Teil der Partei beobachten und kritisieren, nun auch von unseren Landesvorsitzenden in der gebotenen Klarheit adressiert werden. Auch wir rufen&nbsp; alle verantwortungsbewussten Genoss*innen dazu auf, Position zu beziehen und entsprechend zu handeln. Wenn wir Antisemit*innen und autoritäre Kader weiterhin in unseren Reihen dulden, schaffen wir uns als emanzipatorische Kraft selbst ab.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-111990</guid>
                <pubDate>Tue, 02 Jun 2026 09:52:00 +0200</pubDate>
                <title>Herzlichen Glückwunsch zur Anerkennung, liebe LAG Migrantische Linke / Links*Kanax!</title>
                <link>https://dielinke.berlin/zusammenschluesse/lag-shalom/details/news/herzlichen-glueckwunsch-zur-anerkennung-liebe-lag-migrantische-linke-linkskanax/</link>
                <author>LAG Shalom</author>
                <description>Liebe Mitglieder der LAG Migrantische Linke / Links*Kanax Berlin,
Wir gratulieren Euch zur Anerkennung als Landesarbeitsgemeinschaft! Wir freuen uns, dass nun auch im Berliner Landesverband ein Raum entsteht, in dem migrantische, rassifizierte und von Rassismus betroffene Menschen sich vernetzen, organisieren und eine gemeinsame politische Praxis entwickeln können. Zumal in Anbetracht der Tatsache, dass unser Landesverband die tatsächliche Diversität der Berliner Stadtgesellschaft immer noch nicht adäquat abbildet, begrüßen wir Eure Initiative nachdrücklich.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wir von der LAG Shalom sind davon überzeugt, dass der Kampf gegen Antisemitismus und der Kampf gegen Rassismus eng miteinander verbunden sind: Eine linke Kritik des Antisemitismus ist ohne konsequenten Antirassismus genauso undenkbar wie ein emanzipatorischer Antirassismus ohne eine kritische Reflexion des Antisemitismus. Diese Erkenntnis darf nicht abstrakt bleiben, sondern muss angesichts zunehmend verhärteter gesellschaftlicher wie politischer Fronten immer wieder aktualisiert und konkretisiert werden. Dies ist unsere gemeinsame Aufgabe als Partei.</p>
<p>Angesichts der inhaltlichen Nähe unserer Arbeitsgemeinschaften finden wir es schade, dass Eure Bundesarbeitsgemeinschaft unsere Strukturen für gleichermaßen rassistisch wie antisemitisch erklärt hat und jegliche Zusammenarbeit mit uns ausschließt – ohne, dass es jemals zu einem inhaltlichen Austausch gekommen wäre. Wir würden uns in diesem Sinne freuen, bald mit Euch ins Gespräch zu kommen, um eventuelle Missverständnisse auszuräumen und gemeinsam darüber nachzudenken, wie wir produktiv und solidarisch zusammenarbeiten können.</p>
<p>Wir wünschen Euch alles Gute und viel Erfolg und verbleiben</p>
<p>mit solidarischen Grüßen</p>
<p>die Sprecher*innen der LAG Shalom Berlin</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-111989</guid>
                <pubDate>Fri, 15 May 2026 09:49:00 +0200</pubDate>
                <title>Raum für Trauer oder Raum für Hass? Zur politischen Funktion des „Nakba-Gedenkens“</title>
                <link>https://dielinke.berlin/zusammenschluesse/lag-shalom/details/news/raum-fuer-trauer-oder-raum-fuer-hass-zur-politischen-funktion-des-nakba-gedenkens/</link>
                <author>LAG Shalom</author>
                <description>Am 15. Mai begehen Palästinenser*innen weltweit den sogenannten Nakba-Tag, um an Flucht und Vertreibung ihrer Vorfahren im Rahmen des israelisch-arabischen Kriegs 1948/49 zu erinnern. Auch in Berlin wird zu Demonstrationen aufgerufen, die von Teilen unseres Landesverbands unterstützt werden. Unsere Landesvorsitzende Kerstin Wolter schreibt dazu:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Das Recht auf Erinnerung und das Recht, Trauer und Betroffenheit zu äußern, sind grundlegende Elemente einer demokratischen Gesellschaft. Dazu gehören Meinungs- und Versammlungsfreiheit ebenso wie die Möglichkeit, historische Erfahrungen sichtbar zu machen, auch dann, wenn sie schmerzhaft, umstritten oder politisch herausfordernd sind. […] Denjenigen zuzuhören, die am 15. Mai um das trauern, was ihre palästinensischen Familien verloren haben, ist […] das Selbstverständlichste, was eine demokratische Stadt tun kann.“</p>
<p>Der Bezirksverband Mitte hat währenddessen einen Antrag vorgelegt, demzufolge von nun an jedes Jahr am 15. Mai im Rahmen einer offiziellen Veranstaltung den „Opfern des Völkermords in Gaza“ gedacht und die palästinensische Flagge an den Rathäusern des Bezirks gehisst werden soll. Auch hier ist die Rede davon, dass in Berlin lebenden Palästinenser*innen ein „Raum zum Trauern“ geboten werden solle.</p>
<p>Im Aufruf zur zentralen Berliner Nakba-Demo ist von Trauer allerdings kein einziges Mal die Rede. Stattdessen geht es offenbar vorrangig darum, die Opfer von Krieg und Vertreibung für eine antizionistische Agenda zu instrumentalisieren:</p>
<p>„Zwischen 1947 und 1949 wurden über 750.000 Palästinenser*innen aus ihren Häusern und von ihrem Land vertrieben. Auf diesem gestohlenen Land wurde 'Israel' erschaffen – ein koloniales Apartheidregime, das bis heute den Völkermord und die Enteignung des Palästinensischen Volkes fortsetzt und es zwingt, in einem Freiluftgefängnis zu leben.“</p>
<p>Die hier vorliegende Beschreibung ist schon insofern ahistorisch, als sie den Angriffskrieg von sechs arabischen Armeen unmittelbar nach der Anerkennung Israels durch die Vereinten Nationen ausspart. Ein palästinensischer Staat hätte im Rahmen des vorliegenden Teilungsplans schon damals entstehen können. Die palästinensischen Araber*innen zahlten den Preis für die Verblendung ihrer politischen Anführer.</p>
<p>Auch die Charakterisierung Israels als kolonial-genozidales Apartheidsregime ist ganz offensichtlich nicht das Ergebnis kritischer Analyse, sondern eines Bedürfnisses nach moralischer Verdammung und historischer Zwangsläufigkeit, das keinerlei Zwischentöne mehr zulässt. Folgerichtig muss zuerst der jüdische Staat aus der Welt geschafft werden, damit die Menschheit sich befreien kann:</p>
<p>„'Free Palestine' ist kein Slogan. Es ist ein Versprechen […] für uns alle. Ein Versprechen für Gerechtigkeit, Freiheit und Selbstbestimmung, und es erinnert uns daran, dass […] die Flammen des Widerstands niemals ausgelöscht werden können. Also lasst uns all unsere Wut auf die Straße tragen! Lasst uns dieses unterdrückerische System angreifen, aus dem Kern des Ungeheuers heraus! […] Denn niemand ist frei, bis wir alle frei sind!“</p>
<p>Die sich hier manifestierende Sehnsucht nach einem apokalyptischen Endkampf des Guten gegen das Böse ist nicht nur dumm und regressiv, sondern wird auch den Bedürfnissen der Menschen in Israel-Palästina in keiner Weise gerecht. Im Gegenteil macht sie den Nahostkonflikt zu einem politischen Fetisch und trägt so dazu bei, dass sich die Fronten – auch hier in Berlin – nur noch weiter verhärten.</p>
<p>Wir fordern die Mitglieder unseres Landesverbands dazu auf, sich kritisch mit der Erzählung der „Nakba“ auseinanderzusetzen und zu überprüfen, welche politischen Zwecke mit ihr verfolgt werden. Das Gedenken an Flucht und Vertreibung ist legitim, ebenso wie die Trauer um die Opfer des jüngsten Kriegs oder Kritik an der israelischen Regierungspolitik. Wer allerdings dazu aufruft, Israel – nötigenfalls durch Gewalt – aus der Welt zu schaffen, fordert nicht weniger als ein Blutbad in der gesamten Region und kann für eine aufgeklärte Linke kein Verbündeter sein.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-111988</guid>
                <pubDate>Sat, 09 May 2026 09:46:00 +0200</pubDate>
                <title>Gaza ist nicht Auschwitz! Wir dulden keine Relativierung des Holocaust!</title>
                <link>https://dielinke.berlin/zusammenschluesse/lag-shalom/details/news/gaza-ist-nicht-auschwitz-wir-dulden-keine-relativierung-des-holocaust/</link>
                <author>LAG Shalom</author>
                <description>Die Berliner LAG Palästinasolidarität hat auf ihrer Instagram-Seite ein Reel der &quot;Global Sumud Flotilla&quot; geteilt, in dem zunächst Aufnahmen der Befreiung des Stammlagers Auschwitz durch die Sowjetarmee und danach Bilder des Kriegs in Gaza gezeigt werden. Das Reel schließt mit Szenen von Straßenprotesten mit palästinensischen Flaggen und der Aufforderung, sich &quot;der Bewegung&quot; anzuschließen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Reihung der Aufnahmen suggeriert, die systematische und durch die Nationalsozialisten selbst um den Preis ihres eigenen Untergangs mit äußerster Konsequenz verfolgte Vernichtung des europäischen Judentums "wiederhole" sich nun in Form eines vermeintlichen Genozids der israelischen Armee an den Palästinenser*innen. Diese Unterstellung ist infam, geschichtsvergessen und einer aufgeklärten Linken nicht würdig.</p>
<p>Im jüngst veröffentlichten 5-Punkte-Plan "Jüdisches Leben in Berlin stärken und schützen" unseres Landesverbands heißt es unmissverständlich:</p>
<p>“Antisemitische Verschwörungserzählungen, Holocaust-Relativierungen, Forderungen nach einem geschichtlichen Schlussstrich oder die Kollektivhaftung jüdischer Menschen für die Politik der israelischen Regierung: All das ist mittlerweile sehr verbreitet und dem müssen wir uns gemeinsam entschieden entgegenstellen.”</p>
<p>Wir fordern unseren Landesverband in diesem Sinne dazu auf, endlich gemeinsam klare Grenzen zu setzen und der unter dem Deckmantel einer vorgeblichen Palästinasolidarität betriebenen Relativierung und Instrumentalisierung des Holocaust nachdrücklich zu widersprechen. Wer Auschwitz mit Gaza gleichsetzt, schadet sowohl Jüdinnen*Juden als auch Palästinenser*innen und verrät alles, was Emanzipation bedeuten könnte.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-110492</guid>
                <pubDate>Tue, 24 Mar 2026 22:22:00 +0100</pubDate>
                <title>Perspektivwechsel in der Nahost-Debatte – Antizionismus abweisen!</title>
                <link>https://dielinke.berlin/zusammenschluesse/lag-shalom/details/news/perspektivwechsel-in-der-nahost-debatte-antizionismus-abweisen/</link>
                <author>LAG Shalom</author>
                <description>Die öffentliche Diskussion um den Nahost-Konflikt ist bestimmt durch die Kritik an der israelischen Politik.    Das ist legitim. Auf dem Parteitag der Linken in Niedersachsen wurde Antizionismus zu einem akzeptierten Bestandteil der Kritik gemacht. Das ist inakzeptabel. 
Antizionismus ist hier die politische Überzeugung, nach der jedes Volk der Welt das Recht auf einen eigenen und souveränen Nationalstaat hat – jedes, mit Ausnahme des jüdischen. Der Antizionismus ist kein Antinationalismus, er ist allein gegen den jüdischen Nationalstaat gerichtet. Die Existenz des jüdischen Staates Israel zu beenden, ist sein Inhalt. 
Wesentlich am Antizionismus ist, dass er nicht auf Analyse der jüdischen National- und Selbstbestimmungsbewegung beruht. Er konstruiert sie als in sich verwerflich und Ursache der Missstände. Entgegenstehende Tatsachen und Zusammenhänge werden ausgeblendet. So projektiv und wahnhaft, wie sich der Antisemitismus zum Judentum verhält, verhält sich der Antizionismus zum jüdischen Staat.
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nahost-Konflikt</strong></p>
<p>Ausgangspunkt für die Einordnung des Nahost-Konfliktes ist dagegen die Anerkennung der völkerrechtlichen Gleichheit der jüdisch-israelischen und der arabisch-palästinensischen Seite des Konflikts. Ein Vorrang auf Staatlichkeit einer Seite gegen die andere besteht nicht.</p>
<p>Aus dieser prinzipiellen Gleichheit folgt nicht, die Unterschiede im Konfliktverhalten zu ignorieren und gegen alle Tatsachen vom »Fanatismus der beiden Seiten«, der »Gewaltspirale« usw. zu sprechen. Die Unterschiede in den Handlungen und im Vorgehen der Konfliktparteien haben eine Ursache. Sie liegt in der Kompromissunmöglichkeit der Ziele.</p>
<p>Das israelische Ziel ist seit der Gründung 1948 und dem unmittelbar folgenden Angriff der Armeen der umliegenden arabischen Staaten die Sicherung der Existenz als jüdischer, demokratischer Nationalstaat.&nbsp; Auf der arabisch-palästinensischen Seite steht das Ziel, diese Existenz zu beenden. Solange hauptsächlich daran festgehalten wird, ist ein Kompromiss nicht möglich. Das ist bis heute das Bestimmende des Konfliktes, alle Formen des militärischen und politischen Fehlverhaltens auf beiden Seiten eingerechnet.</p>
<p>Von den 22 Mitgliedsstaaten der Arabischen Liga erkennen sechzehn den Staat Israel nicht an. In der Organisation für Islamische Zusammenarbeit verweigern zehn Staaten, darunter der Iran, Israel die Anerkennung. Wenn Staaten einen existierenden souveränen Staat nicht anerkennen, herrscht zu keinem Zeitpunkt Frieden. Das Verhältnis zu diesem Staat besteht in Nicht-Krieg, der immer wieder in Krieg umschlägt.</p>
<p>Beide palästinensischen Mehrheitsbewegungen Fatah und Hamas schließen die Existenz eines jüdischen Staates aus. Die Fatah, ebenso wie die BDS-Bewegung stellen unannehmbare Forderungen: Ein allgemeines Bekenntnis zu zwei koexistierenden Staaten ist wertlos, wenn zugleich die vollständige Rückkehr der Nachkommen aller palästinensischen Geflüchteten oder Vertriebenen in das israelische Kernland verlangt wird.</p>
<p>In der Hamas hat Israel einen Feind, der in seiner Charta die vollständige Vernichtung des jüdischen Staats und, mehr noch, die seiner jüdischen Bürger*innen ankündigt. Der Krieg soll ausdrücklich nicht durch Frieden beendet, sondern durch Waffenstillstand nur unterbrochen werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Antizionismus abweisen</strong></p>
<p>Antizionismus ist die Strategie der Nichtanerkennung und Existenzbeendigung des jüdischen Staates. Diese Strategie verschärft</p><ul class="list-normal"><li>die Nichtlösbarkeit des Israel/Palästina-Konfliktes,</li><li>das Leid der Menschen in der gesamten Region und</li><li>die Blockade von gesellschaftlichem und politischem Fortschritt in der gesamten Region. &nbsp;</li></ul><p>Antizionismus glorifiziert all das. Antizionismus führt zu Angriffen auf Juden:Jüdinnen und jüdische Einrichtungen überall auf der Welt</p>
<p>Statt einzelne antizionistische Positionen auf Antisemitismus zu prüfen und zu kritisieren, kommt es darauf an, den Antizionismus als solchen abzuweisen. Ihn als Teil der Linken zuzulassen, gefährdet die Partei auf allen Feldern.&nbsp;</p>
<p>LAG Shalom Berlin, 24.3.26</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-108661</guid>
                <pubDate>Fri, 14 Nov 2025 15:03:00 +0100</pubDate>
                <title>Wider den Hass auf Sinti*zze und Rom*nja!</title>
                <link>https://dielinke.berlin/zusammenschluesse/lag-shalom/details/news/wider-den-hass-auf-sintizze-und-romnja/</link>
                <author>LAG Shalom</author>
                <description>Die LAG Shalom verurteilt die rassistischen und geschichtsvergessenen Aussagen des CDU-Abgeordneten Timur Husein. Solche Diffamierungen verstärken ein jahrhundertealtes Ressentiment, das bis heute zu Diskriminierung und Gewalt führt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die LAG Shalom verurteilt die rassistischen und geschichtsvergessenen Aussagen des CDU-Abgeordneten Timur Husein. Solche Diffamierungen verstärken ein jahrhundertealtes Ressentiment, das bis heute zu Diskriminierung und Gewalt führt.<br>Während des Holocausts wurden mindestens 500.000 Sinti*zze und Rom*nja &nbsp;ermordet. Gerade deshalb ist es unerträglich, dass Husein in einer Kommission gegen Diskriminierung sitzt und als Sprecher für Antisemitismusbekämpfung auftritt.</p>
<p>Wir stehen solidarisch an der Seite der Betroffenen – gegen Antiziganismus, Rassismus und Antisemitismus.</p>
<p>Ein lächelnder Mann steht auf einer Straße vor Wohnhäusern und hält in beiden Händen CDU-Wahlflyer. Auf einem Flyer ist sein Porträt zu sehen, auf dem anderen ein Porträt von zwei CDU-Politikerinnen. Über dem Bild steht der Text: „Wider den Hass auf Sinti*zze und Rom*nja &nbsp;im Abgeordnetenhaus!“. Unten rechts befindet sich das Logo von „Die Linke – LAG Shalom Berlin“.</p>
<p>Eine violett-rosafarbene Verlaufsgrafik mit einem langen Text. Darin verurteilt die LAG Shalom rassistische und diffamierende Aussagen eines CDU-Abgeordneten über Sinti*zze und Rom*nja und beschreibt deren historische und aktuelle Diskriminierung. Unten rechts befindet sich das Logo von „Die Linke – LAG Shalom Berlin“.</p>
<p>Eine violett-rosafarbene Grafik mit Text, der an die Ermordung von über 500.000 Sintizze und Romnja im Holocaust erinnert und kritisiert, dass Timur Husein trotz dieser historischen Verantwortung Funktionen zur Bekämpfung von Antisemitismus und Diskriminierung in der CDU und einer Enquete-Kommission innehat. Unten rechts steht das Logo „Die Linke – LAG Shalom Berlin“.</p>
<p>Eine weitere violett-rosafarbene Verlaufsgrafik mit Text. Darin wird erklärt, dass wer die Verfolgung und Diskriminierung von Sinti*zze und Rom*nja ignoriere, auch zu Hass gegen Jüdinnen*Juden schweigen solle. Die LAG Shalom betont ihre Solidarität und wendet sich gegen Antisemitismus, Rassismus und Antiziganismus. Oben rechts ist ein stilisierter Davidstern, unten links ein stilisiertes Romani-Rad. Unten rechts befindet sich erneut das Logo von „Die Linke – LAG Shalom Berlin“</p>
<p>Wider den Hass auf Sinti*zze und Rom*nja im Abgeordnetenhaus!<br>Die LAG Shalom verurteilt die rassistischen Äußerungen des CDU-Abgeordneten Timur Husein. Seine diffamierenden Aussagen befeuern ein altes Ressentiment, das bis heute zu Beleidigungen, Bedrohungen und Gewalt führt.<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>LAG Shalom</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-108571</guid>
                <pubDate>Mon, 10 Nov 2025 15:03:00 +0100</pubDate>
                <title>Aufklärung jetzt - Kein Machtmissbrauch im Namen der Antisemitismus-Bekämpfung</title>
                <link>https://dielinke.berlin/zusammenschluesse/lag-shalom/details/news/aufklaerung-jetzt-kein-machtmissbrauch-im-namen-der-antisemitismus-bekaempfung-1/</link>
                <author>LAG Shalom</author>
                <description>Die Affäre um die Förderrichtlinie „Projekte gegen Antisemitismus und zur Förderung des interreligiösen Dialogs“ ist ein schwerer Schlag für alle zivilgesellschaftlichen Initiativen, die sich in Berlin gegen Antisemitismus einsetzen. Litten sie bisher schon unter häufig unklaren Förderperspektiven und prekären Arbeitsbedingungen, sehen sie sich nun auch noch mit dem Pauschalverdacht konfrontiert, Profiteure einer CDU-Seilschaft zu sein. Insbesondere Fraktionschef Dirk Stettner, Haushaltsexperte Christian Goiny, Ex-Kultursenator Joe Chialo und seine Nachfolgerin Sarah Wedl-Wilson sind nun in der Pflicht, sämtliche Hintergründe offenzulegen und Verantwortung zu übernehmen, um weiteren Schaden abzuwenden.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Affäre um die Förderrichtlinie „Projekte gegen Antisemitismus und zur Förderung des interreligiösen Dialogs“ ist ein schwerer Schlag für alle zivilgesellschaftlichen Initiativen, die sich in Berlin gegen Antisemitismus einsetzen. Litten sie bisher schon unter häufig unklaren Förderperspektiven und prekären Arbeitsbedingungen, sehen sie sich nun auch noch mit dem Pauschalverdacht konfrontiert, Profiteure einer CDU-Seilschaft zu sein. Insbesondere Fraktionschef Dirk Stettner, Haushaltsexperte Christian Goiny, Ex-Kultursenator Joe Chialo und seine Nachfolgerin Sarah Wedl-Wilson sind nun in der Pflicht, sämtliche Hintergründe offenzulegen und Verantwortung zu übernehmen, um weiteren Schaden abzuwenden.</p>
<p>Die LAG Shalom begrüßt sowohl die kritische Berichterstattung als auch die geplante Einsetzung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses, um die Zusammenhänge aufzuklären und die verantwortlichen Personen zu identifizieren. Der Kampf gegen Antisemitismus darf niemals dazu missbraucht werden, rechtsstaatliche Strukturen zu umgehen und/oder Fördermittel ohne jegliche inhaltliche Prüfung zu vergeben. Obwohl die Ergebnisse der Ermittlungen noch ausstehen, haben die involvierten Akteure durch ihr fragwürdiges Verhalten bereits jetzt all jenen schwer geschadet, die sich in Berlin unter oft widrigen Bedingungen gegen Antisemitismus einsetzen. Dies ist nicht zu entschuldigen.</p>]]></content:encoded>
                <category>LAG Shalom</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-108568</guid>
                <pubDate>Mon, 23 Jun 2025 15:03:00 +0200</pubDate>
                <title>Kein Fußbreit den Islamist*innen!</title>
                <link>https://dielinke.berlin/zusammenschluesse/lag-shalom/details/news/kein-fussbreit-den-islamistinnen/</link>
                <author>LAG Shalom</author>
                <description>Die LAG Shalom begrüßt Cansu Özdemirs klare Stellungnahme wider die Präsenz islamistischer Flaggen, Symbole und Parolen auf der „United4Gaza“-Demonstration letzten Samstag in Berlin. Die Linke steht in einer säkularen und emanzipatorischen Tradition und darf sich niemals mit religiösen Fundamentalist*innen gemein machen. Bei zukünftigen Demonstrationen muss daher sichergestellt werden, dass Islamisten und deren Sympathisant*innen sich nicht willkommen fühlen.
Leider war die Anwesenheit islamistischer AkteurInnen bei Weitem nicht der einzige Aspekt, der die „United4Gaza“-Demo zu einer in in weiten Teilen indiskutablen Veranstaltung machte. So erklang aus dem LINKE-Block immer wieder der Ruf „There is only one solution: Intifada revolution“. Diese Parole ist nichts weniger als ein Aufruf zu Gewalt gegen jüdische Menschen, der einer friedlichen Lösung des Nahostkonflikts fundamental widerspricht. Wer sie im Munde führt, hat in unserer Partei nichts zu suchen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die LAG Shalom begrüßt Cansu Özdemirs klare Stellungnahme wider die Präsenz islamistischer Flaggen, Symbole und Parolen auf der „United4Gaza“-Demonstration letzten Samstag in Berlin. Die Linke steht in einer säkularen und emanzipatorischen Tradition und darf sich niemals mit religiösen Fundamentalist*innen gemein machen. Bei zukünftigen Demonstrationen muss daher sichergestellt werden, dass Islamisten und deren Sympathisant*innen sich nicht willkommen fühlen.&nbsp;<br>Leider war die Anwesenheit islamistischer AkteurInnen bei Weitem nicht der einzige Aspekt, der die „United4Gaza“-Demo zu einer in in weiten Teilen indiskutablen Veranstaltung machte. So erklang aus dem LINKE-Block immer wieder der Ruf „There is only one solution: Intifada revolution“. Diese Parole ist nichts weniger als ein Aufruf zu Gewalt gegen jüdische Menschen, der einer friedlichen Lösung des Nahostkonflikts fundamental widerspricht. Wer sie im Munde führt, hat in unserer Partei nichts zu suchen.&nbsp;<br>Auf dem Lautsprecherwagen der LAG Palästinasolidarität sprach darüber hinaus mit Yasemin Acar eine antiisraelische Aktivistin, die sich offen zu Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung bekennt und die letztjährigen Raketenangriffe Irans auf Israel öffentlich feierte. In ihrer Rede bezeichnete sie den Zionismus als ein "Projekt der Herrschaft, geboren aus Hass, Vertreibung und Überlegenheit - nicht unähnlich dem, wogegen die Welt einst "nie wieder" geschworen hat". Sie stellte somit den Zionismus offen in die Tradition des Nationalsozialismus und relativierte so den Holocaust am jüdischen Volk.<br>Auf dem Lautsprecherwagen der Linksjugend65 Wedding sprachen Mitglieder von Handala und "Gewerkschafter4Gaza". Handala ist eine anitsemitische Gruppierung aus Leipzig, die den Terrorangriff vom 7. Oktober 2023 als Akt des legitimen Widerstands bezeichnete und offen die Zerstörung des Staates Israel fordert. Einer der Redner fragte in die Menge: "Auf welcher Seite steht ihr? Steht ihr auf der Seite von den Kapitalisten, den Parasiten dieses Landes, und ihren Puppen im Bundestag!?" Die hierin enthaltene Verdammung eines "raffenden", parasitären Kapitals, das hinter den Kulissen die Fäden zieht, entspricht wortgetreu der antisemitischen Propaganda der Nationalsozialisten. Dass auch diese Rede frenetisch bejubelt wurde, ist eine politische Bankrotterklärung der "Linken" im Publikum.&nbsp;<br>Die Aufzählung antisemitischer Reden, Parolen und Symbole auf der "United4Gaza"-Demo ließe sich noch fortführen. Dass diese zwar nicht ausschließlich, aber auch aus den Blocks und von den Lautsprecherwagen unserer Partei bzw. unserer Jugendorganisation zu vernehmen waren, zeigt das Ausmaß des Problems. Wir fordern deswegen vom Parteivorstand eine intensive, transparente und selbstkritische Aufarbeitung der Ereignisse, bevor zu einer erneuten Demonstration aufgerufen wird. Frieden entsteht nicht aus Hass und eine Linke, die Islamisten und Antisemiten in ihren Reihen akzeptiert, hat ihren historischen Auftrag verfehlt.&nbsp;<br>Für eine Linke an der Seite von Betroffenen islamistischer Gewalt und gegen jede Form von Antisemitismus</p>]]></content:encoded>
                <category>LAG Shalom</category>
                
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