Gegen Fremdvergabe und Einschüchterung – Eigentümerverantwortung wahrnehmen und Outsourcing bei der Charité Facility Management (CFM) sofort beenden

4. Tagung7. Landesparteitag

Beschluss 18 / 4 / 7


DIE LINKE. Berlin steht weiterhin an der Seite der Beschäftigten der Charité Facility Management gegen Outsourcing und für eine schrittweise Übernahme des Flächentarifvertrages TVöD.

DIE LINKE. Berlin verurteilt die im Juli 2020 während laufender Tarifverhandlungen erfolgte Auslagerung von Aufgaben im Wirtschaftstransport des Virchow-Klinikums an die Firma GO! Express & Logistics. DIE LINKE. Berlin verurteilt ebenfalls die Auftragsvergabe an die Unternehmensberatung CSCP AG Hamburg, die im Auftrag der CFM mit gewerkschaftlich organisierten Mitarbeitern Personalgespräche mit dem Zweck einer Auflösung des Arbeitsvertrages führt. Beide Maßnahmen der CFM sind als deutliche gewerkschaftsfeindliche Maßnahmen zu bewerten und als solche anzuprangern (Union Busting).

Die Vertreterinnen und Vertreter der LINKEN im Berliner Abgeordnetenhaus sowie der stellvertretende regierende Bürgermeister Klaus Lederer setzen sich für eine Einhaltung des Koalitionsvertrages ein und wirken darauf hin, dass der Vertrag mit der Firma GO! Express & Logistics sofort aufgelöst wird und die die Beschäftigten wieder voll in den Betriebsablauf integriert werden. Dazu gehört, dass der Vertrag mit der Unternehmensberatung CSCP AG Hamburg aufgelöst wird. Darüber hinaus wird ermittelt, wer dieses Vorgehen zu verantworten hat und wer die erhöhten Kosten zur Finanzierung dieses Vorgehen genehmigt hat - und dem Ergebnis entsprechende Konsequenzen gezogen.