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Aktuelles

„Einsteigen, bitte!“: Linker 5-Punkte-Plan für Bus, Tram und S-Bahn in Berlin

Mal einen schönen Ausflug machen oder die Familie am anderen Ende der Stadt besuchen - bei den aktuellen Ticketpreisen kommt da schnell ganz schön was zusammen. Auch der Zustand bei Bus und Bahn ärgert viele Berlinerinnen und Berliner, das wurde uns an den Haustüren immer wieder berichtet. Unser Ziel ist, dass der ÖPNV wieder bezahlbar wird und funktioniert. Die Linke hat heute dazu einen 5-Punkte-Plan vorgestellt.

Linker 5-Punkte-Plan für Bus, Tram und S-Bahn in Berlin

1. Preise runter – Einführung des 9-Euro-Sozialtickets und Preisstopp im VBB!
Mobilität darf keine Frage des Geldbeutels sein. Die Linke nimmt die unsoziale Preiserhöhung der CDU/SPD-Koalition zurück und senkt das Sozialticket (Berlin-Ticket-S) in den ersten 100 Tagen wieder auf 9 Euro ab.  Zudem verhandeln wir einen Preisstopp für die Ticketpreise im VBB, damit das Fahren nicht noch teurer wird.

2. Gute Arbeit bei der BVG – Ein Betrieb, ein Tarif!
Der Personalmangel bei der BVG lässt sich nur durch bessere Arbeitsbedingungen beheben. Wir fordern die geordnete Reintegration der rund 2.000 Mitarbeiter*innen der BVG-Tochtergesellschaft Berlin Transport (BT) in den Mutterkonzern um gleiche Arbeitsbedingungen zu schaffen und werden hierfür einen Fahrplan aufstellen. Zudem werden wir neue Beschäftigtenwohnungen für das Personal bauen.


3. Vorfahrt für die Straßenbahn!
Die Straßenbahn ist günstiger, schneller zu bauen und ermöglicht kürzere Haltestellenabstände als die U-Bahn. Gleichzeitig bietet sie eine hohe Kapazität, ist barrierefrei und kann auf heute überlasteten Busverkehrsstrecken Buskapazitäten für Gebiete mit schlechter Anbindung frei machen. Wir heben die Planungsstopps der schwarz-roten Koalition, etwa Alexanderplatz – Kulturforum / Johannisthal – Gropiusstadt, sofort auf. Und wir stärken die Planungskapazitäten und treiben Erweiterungen auch im Westen der Stadt zügig voran.

4. Pendler auf die Schiene holen: S-Bahn ausbauen! 
Den Ausbau von S-Bahn und Regionalbahn und die Zweigleisigkeit von Strecken für dichtere Takte treiben wir weiter voran. Die Planungsprozesse im Rahmen von i2030 sichern wir ab. Im Osten der Stadt wollen wir endlich die Nahverkehrstangente umsetzen und in die Planfeststellung bringen.
Wir streben die Kommunalisierung der Berliner S-Bahn an, um einen einheitlichen Betrieb zu erhalten und langwierige und teure Ausschreibungsprozesse zu vermeiden. 
Die Gewinne müssen in Berlin bleiben und direkt in die Infrastruktur investiert werden, statt in Ausschreibungsverfahren zu versanden. Auch die S-Bahn gehört zur Daseinsvorsorge und damit in kommunale Hand.

5. Taktverdichtung und Ausbau für alle!
Wenn Berlin wächst, muss der ÖPNV mitwachsen. Wir streben bei der U-Bahn durch technische Modernisierung, Signaldichte und automatisierten Fahrbetrieb einen 90-Sekunden-Takt an. Die Außenbezirke dürfen nicht vom Takt der Innenstadt abgehängt werden. Sobald die Leistungskürzungen der CDU-Verkehrsverwaltung beim Busverkehr zurückgenommen werden konnten, weiten wir das Busnetz in bislang unzureichend erschlossenen Gebieten mit dem Ziel eines stadtweiten 10-Minuten-Takts aus. 

 

 

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