Aktuelles
"Fünf Dinge, die ich sofort anpacke."
von Elif Eralp
Damit Berlin wieder bezahlbar wird.
Damit unsere Stadt wieder sauber wird.
Damit Zuversicht beginnt.
Berlin wird nicht über Nacht eine andere Stadt. Aber Berlin soll schnell spüren, dass eine andere Politik begonnen hat.
Wenn die Berlinerinnen und Berliner mir am kommenden Sonntag ihr Vertrauen geben, werde ich als Regierende Bürgermeisterin die Möglichkeiten nutzen, die wir als Land haben. Handeln, wo wir handeln können. Entscheiden, was wir selbst entscheiden können. Und dort anfangen, wo Veränderung konkret werden kann.
Denn eine andere Politik braucht auch eine andere Zeit. Sie muss schneller sein, wenn die Menschen schon zu lange warten. Sie muss näher sein, wenn Politik zu weit weg erscheint. Und sie muss konkret sein, wenn Vertrauen verloren gegangen ist.
Anders sein muss anders spürbar sein. Bei der Miete. Auf der Straße. Im Kiez. Und im Roten Rathaus.
Nicht alles davon wird morgen erledigt sein. Aber das sind fünf Dinge, mit denen ich anfangen will.
1. Mietendeckel in Berlin
Ein Deckel, der schützt, nicht erstickt. Sicherheit für die, die Miete zahlen. Nicht für die, die daran verdienen. Für die Wohnungen der landeseigenen Wohnungsunternehmen soll der Mietendeckel gelten. Mein Ziel ist klar: Die Miete darf den Menschen nicht davonlaufen. Es geht um die Mutter, die nicht mehr jeden Monat nachrechnen muss, ob es reicht. Es geht um die Sicherheit, in der eigenen Wohnung und im eigenen Kiez bleiben zu können. Die landeseigenen Wohnungsunternehmen gehen voran. Wo Berlin selbst Vermieter ist, kann Berlin auch selbst für bezahlbare Mieten sorgen. Berlin atmet auf.
2. Taskforce Mietwucher
Wo Miete zur Ware wird, greift die Bürgermeisterin ein. Eine Taskforce, die hinsieht und handelt. Mit Personal, mit Kompetenz, mit Durchsetzungskraft. Wo Menschen mit überhöhten Mieten ausgenutzt werden, darf Berlin nicht einfach zuschauen. Es geht um den Wohnblock, in dem niemand mehr auszieht, nur weil die Miete außer Kontrolle gerät. Es geht darum, dass Menschen sich darauf verlassen können, dass jemand hinsieht und handelt. Mietwucher bleibt nicht länger folgenlos.
3. Kostenloser Sperrmülltag
Ein Tag, an dem der Müll geht und der Kiez bleibt. Ein Sofa, das endlich vom Gehweg verschwindet. Ein Hinterhof, der wieder Hinterhof ist und nicht Lager. Mit einem kostenlosen Sperrmülltag machen wir es einfacher, den Müll dorthin zu bringen, wo er hingehört. Denn wie eine Stadt aussieht, macht einen Unterschied. Ich will, dass die Menschen sehen können, dass sich etwas verändert, auch direkt vor ihrer Haustür. Saubere Straßen als sichtbares Zeichen einer neuen Zeit. Berlin, ein Stück sauberer. Ein Stück stolzer.
4. Elif spricht mit euch
Sag's deiner Bürgermeisterin - die Berlin- Zusammen- Tour. Eine Bürgermeisterin, die in die Kieze geht, statt auf sie zu warten. Die zuhört, bevor entschieden wird. In die Bezirke, in die Stadtteile, in die Kieze. Nicht nur in die zwölf Bezirke. In alle 56 Stadtteile. ich will dahin gehen, wo unsere Stadt jeden Tag stattfindet. In offenen Gesprächen mit Berlinerinnen und Berlinern, in Nachbarschaftszentren und an den Orten, an denen die Menschen zusammenkommen. Ich will hören, was funktioniert, was nicht funktioniert und was die Menschen von ihrer Bürgermeisterin erwarten. Denn jeder Bezirk braucht eine Stimme. Und sein Gehör. Wer Berlin regieren will, muss zuhören.
5. Neujahrsempfang für Wohnungslose
Ein neues Jahr, ein neuer Anfang. In Berlin leben viele Tausend Menschen ohne eigene Wohnung. Hinter dieser Zahl stehen Menschen, die in Wohnheimen, Trägerwohnungen, Notübernachtungen und weiteren Angeboten der Wohnungsnotfallhilfe leben. Ein Teller, der einmal für jemanden gedeckt wird, der sonst nie eingeladen wird. Ein Empfang im Roten Rathaus, der mehr kennt als Sekt und Häppchen. Wohnungslose im Mittelpunkt, nicht am Rand. Ich will von Anfang an zeigen: Das Rote Rathaus ist auch für diejenigen da, die sonst viel zu oft draußen bleiben. Ein Zeichen von Anfang an: Diese Stadt gehört allen.
