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Kein Platz für Antisemitismus und Bezugnahme auf stalinistische Politik
Kerstin Wolter und Maximilian Schirmer, Landesvorsitzende der LINKEN Berlin, zur aktuellen BR-Berichterstattung über Äußerungen aus dem Jugendverband der Linken:
"Die Äußerungen aus dem Jugendverband sind nicht nur komplett daneben, sondern auch beschämend. Völlig inakzeptabel ist für uns jede Dämonisierung oder Infragestellung des Staates Israel. Kritik an der israelischen Regierungspolitik ist legitim. Israelfeindliche Hetze, auch in Chats, Memes oder Bildern, ist es nicht. Wir sind stinksauer über diesen menschenverachtenden Mist. Antisemitismus hat weder im Jugendverband noch in der in der Linken Platz. Wer sowas verbreitet, muss sich fragen, was er bei uns eigentlich noch will.
Wer in der ehemaligen Mauerstadt Berlin ernsthaft Postings über Honecker oder Stalin abfeiert oder witzig findet, dem empfehlen wir nicht nur ein paar Geschichtsstunden. Für alle Mitglieder der Linken gilt der historische Beschluss „Wir brechen unwiderruflich mit dem Stalinismus als System!“. Wer unsere Beschlusslagen derart missachtet, hat bei uns nichts verloren und beleidigt uns als eine demokratische und sozialistische Partei im 21. Jahrhundert. Für uns ist klar, das wird Konsequenzen haben."
