Sophia-Marie Dietrich
Kandidatur für den Landesvorstand
Liebe Genoss*innen,
ich möchte euch meine Kandidatur für den Landesvorstand bekanntgeben.
Die Wahl des Blackrock-Kanzlers Merz ist uns allen noch in bester Erinnerung. Nun liegt es an uns, diesem Lobbykabinett die Stirn zu bieten, und zwar nicht nur im Bund, sondern auch auf Landesebene. Wir müssen eine starke, solidarische und menschliche Linke aufbauen. Unser Ziel sollte es sein, nächstes Jahr die stärkste politische Kraft im Abgeordnetenhaus zu werden und Berlin wieder lebenswerter für alle zu machen. Außerdem wollen wir die Ziele umsetzen, auf die die Berliner*innen schon lange warten.
Zu meiner Person:
Ich bin Sophia-Marie Dietrich, 37 Jahre alt und komme aus Reinickendorf,
arbeite im öffentlichen Dienst und engagiere mich seit 25 Jahren politisch. Besonders am Herzen liegen mir Themen wie Queerfeminismus, Transrechte, Obdachlosenhilfe, Antifaschismus und soziale Gerechtigkeit. Neben meinem politischen Engagement organisiere ich auch politische Musikfestivals, bei denen Kultur und klare gesellschaftliche Haltung zusammenkommen.
Seit Februar 2025 bin ich aktives Mitglied der Partei Die Linke im BV Reinickendorf. In dieser Zeit habe ich mich bereits in verschiedenen Strukturen eingebracht, unter anderem in der AG Antifa Reinickendorf und in der (Landes-)Arbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe. Diese Arbeit hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, auch neue Stimmen in der Partei zu stärken und Menschen gezielt zu ermutigen, sich einzubringen.
Ich kandidiere über die quotierte Liste für den Landesvorstand, weil ich die Perspektiven von Neumitgliedern, trans Personen und Menschen außerhalb der klassischen Parteistrukturen stärker in den Mittelpunkt rücken möchte. Gerade in einem Bezirk wie Reinickendorf sehe ich die Notwendigkeit, linke Politik auch abseits der etablierten urbanen Zentren sichtbar und erlebbar zu machen. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass Die Linke in Berlin queere, feministische, soziale und antifaschistische Themen mit neuer Entschlossenheit und glaubwürdiger Solidarität vertritt – überall in der Stadt.
Was mich als Person und Aktivistin auszeichnet, ist mein Wille zur Selbstreflexion und meine Überzeugung, dass Politik authentisch, nahbar und menschlich sein muss. Ich glaube fest daran, dass Veränderung nur gemeinsam gelingen kann – durch Offenheit, durch ehrlichen Austausch und durch den Mut, Fehler anzuerkennen und aus ihnen zu lernen. Eine solidarische und lebendige Partei braucht nicht nur Strukturen, sondern vor allem Menschen, die füreinander einstehen.
Ich hoffe darauf, meine Erfahrungen und meine Perspektiven in den Landesvorstand einzubringen und gemeinsam mit euch an einer starken, kämpferischen und inklusiven Linken in Berlin zu arbeiten.
