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Wenke Christoph

Kandidatur für den Landesvorstand

Liebe Genoss*innen,

ich kandidiere für den Landesvorstand von DIE LINKE Berlin – mit dem Ziel, gemeinsam mit euch zwei entscheidende Jahre für unsere Partei und diese Stadt zu gestalten: Wir haben mit den Wahlen 2026 die Chance, dazu beizutragen, dass es in Berlin einen dringend notwendigen Politikwechsel gibt. 

Die letzten Monate haben gezeigt: Wir können Wahlen und viele neue Mitglieder und Mitstreiter*innen gewinnen und aktiv einbinden. Wenn wir sichtbar und glaubwürdig für soziale Gerechtigkeit, für Solidarität, für konkrete politische Veränderungen stehen, erreichen wir Menschen – nicht nur als Wähler*innen, auch als Mitstreiter*innen. 

Die aktuelle Berliner Regierung steht hingegen vor allem für soziale Kälte. Ihre Haushaltspolitik macht deutlich, wie wenig sie sich für den Alltag derjenigen interessiert, die diese Stadt täglich zusammenhalten und sich nicht alles kaufen können: Kürzungen in der Kultur, der Bildung, den sozialen und öffentlichen Infrastrukturen, die wir alle tagtäglich brauchen. Und eine mehr als hasenfüßige Mietenpolitik, obwohl wir die am stärksten steigenden Mieten bundesweit verzeichnen. Wir stehen für das Gegenteil: eine Stadt, die allen gehört und funktioniert, weil sie solidarisch organisiert ist.

Ich bin seit über 25 Jahren als Parteimitglied und in stadtpolitischen, antifaschistischen und anderen Kontexten politisch aktiv: als Mitbegründerin des Arbeitskreises Linke Metropolenpolitik und des AK Munizipalismus in Berlin, als politische Bildnerin, in europäischen (stadt-)politischen Vernetzungen. 2020-2023 war ich für die Berliner Linke zunächst Staatssekretärin für Wohnen, dann für Soziales und Integration. Heute arbeite ich als Geschäftsführerin einer NGO, die digitale Bildungsangebote für und mit Geflüchteten entwickelt. 

Ich kandidiere, weil ich im Team des Landesvorstandes dazu beitragen will, unseren Landesverband in den nächsten zwei Jahren handlungsfähig aufzustellen. Eine Partei, die sich verändert und die Politik in Berlin verändern will. Dafür brauchen wir Partner*innen - in Initiativen, Bewegungen, Verbänden, auch in der Politik. Und dafür braucht es uns offen, solidarisch und bereit, Bündnisse einzugehen mit der Stadtgesellschaft. Für funktionierende soziale Infrastrukturen, für Mietenbegrenzung und Vergesellschaftung, gegen Kürzungen und soziale Spaltung.

Ich freue mich, wenn ihr mir dafür euer Vertrauen gebt.

Solidarische Grüße
Wenke

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