Vergesellschaftung zur Chefinnensache machen!
Beschluss 06 / 1 / 10
Steigende, horrende Mietpreise sind nach wie vor das größte Problem der Berliner*innen. Als Linke wissen wir, dieses Problem ist kein Versehen, es ist das Produkt eines schonungslos kapitalistischen Wohnungsmarktes, der auf Kosten der Menschen in unserer Stadt Profite in die Geldbörsen Weniger schaufelt. Als stärkste Kraft in dieser Stadt, als antikapitalistische Partei und als Nachbar*innen mit Herz ist unsere Kampfansage für die Berlin-Wahl 2026: Die Linke wird die Vergesellschaftung zur Chefinnensache machen! Neben den anderen Instrumenten – wie dem bundesweiten Mietendeckel, dem Schwerpunkt auf bezahlbaren und kommunalen Neubau und der Wohnraumrückgewinnung – ist die Vergesellschaftung für uns das zentrale Werkzeug, die Mechanismen des (Wohnungs-)Marktes zu durchbrechen.
Die Stadtgesellschaft hat schon einmal im Volksentscheid 2021 entschieden, dass sie diesen Weg der Vergesellschaftung mit uns zusammen gehen möchte. Wir laden alle Berliner*innen dazu ein, gemeinsam mit uns weiter für die Umsetzung des Volksentscheids zu kämpfen.
Die anderen Parteien haben sich bislang geziert. Nur, wer die Vergesellschaftung mit uns umsetzen möchte, ist unser Partner, alle anderen können das nicht sein.Wenn wir in die Regierung gehen, wird der Volksentscheid umgesetzt.
Die Umsetzung des Volksentscheids bleibt für Die Linke zentrales Anliegen. Vergesellschaftung ist die demokratische Aufgabe unserer Stadt in diesem Jahrzehnt. Wir wollen Berlin endlich wieder bezahlbar machen – und das Vertrauen in die demokratischen Institutionen zurückholen. Das ist unser Herzensanliegen.
