LV-Beschluss 10-050/26
Aufruf zum 8. März
Die Linke Berlin ruft unter untenstehendem Aufruf zur gewerkschaftlichen 8. März Demo und dem Linke-Treffpunkt auf.
Feministisch, solidarisch, gewerkschaftlich! Gemeinsam auf zum 8. März
Seit mehr als 100 Jahren begeht die internationalistische Arbeiter*innenbewegung den 8. März als Kampftag für Gleichberechtigung. Frauen leisten weltweit jeden Tag Spitzenarbeit, ganz gleich ob im Beruf oder zuhause — und leiden unter all den Krisen des Kapitalismus besonders. Nun will Bundeskanzler Merz das Recht auf Teilzeit streichen, das für viele Familien, insbesondere für jene mit alleinerziehenden Eltern, einen Alltags überhaupt erst ermöglicht. Zusätzlich behandeln rechte Politiker und ihre reichen Freunde Frauen wie Ware, offenbarten der Welt, wie wenig Respekt sie Frauen entgegenbringen.
Ob Reallohnkürzungen, Schließungen von Jugendeinrichtungen und Schulstationen, Kürzungen der Mittel für Frauenhäuser, der Raub unseres Rechts auf Teilzeit oder Angriffe auf unsere sexuelle Selbstbestimmung: Als Feminist*innen verwehren wir uns diesen Angriffen auf unser aller Leben, auf unseren Berufs- und Familienalltag. Stattdessen kämpfen wir dafür, dass Sorgearbeit vergesellschaftet statt vereinzelt und unsere Lohnarbeit gut bezahlt und wertgeschätzt wird. Wir wollen Brot und Rosen!
Wir rufen alle Mitglieder und Sympathisant*innen der Linken auf, sich der gewerkschaftlichen feministischen Demonstration am 8. März um 11:30 auf dem Oranienplatz anzuschließen. Der Treffpunkt der Linken ist vor dem Mahnmal der Opfer von Rassismus und Polizeigewalt genau hier. Heraus zum 8. März: Feministisch, solidarisch, gewerkschaftlich!
Hier geht's zum Demoaufruf des DGB Berlin-Brandenburg.
