80. Jahrestag Atombombenabwurf: Hiroshima und Nagasaki mahnen zur Abrüstung
Vor 80 Jahren kamen das erste Mal in einem Krieg Atombomben zum Einsatz. Am 6. August 1945 wurde die erste Atombombe auf die japanische Stadt Hiroshima abgeworfen. Am 9. August folgte der Atombombenabwurf auf Nagasaki. Der Einsatz dieser Waffen kostete 200.000 Menschen sofort das Leben, weitere 130.000 starben an den Folgeschäden. Anlässlich des 80. Jahrestages des Atombombenabwurfes erklärt die Landesvorsitzende von Die Linke Berlin, Kerstin Wolter:
„Zur weltweiten atomaren Abrüstung gibt es keine Alternative. Atomwaffen bringen niemals Sicherheit, sondern nur unermessliches Leid, Elend und Tod.
Es ist völlig inakzeptabel, dass Länder heute wieder mit ihrem Einsatz drohen und auf nukleare Abschreckung setzen. Das nukleare Säbelrasseln, die scheinbar unaufhaltsame Spirale der Aufrüstung und Militarisierung müssen sofort beendet werden. Die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki blieben die einzigen, die jemals in einem Krieg eingesetzt wurden und wir sollten alles tun, damit das so bleibt. Deutschland muss in den internationalen Gremien eine laute Stimme für nukleare Abrüstung sein und endlich den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnen.
Wir haben eine kollektive Verantwortung, uns gegen alle Massenvernichtungswaffen einzusetzen. Eine Welt ohne Atomwaffen bleibt unser Ziel – dieses Ziel ist alternativlos. Das Grauen von Hiroshima und Nagasaki darf sich niemals wiederholen.“
