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Berlin soll länger baden gehen - Badesaison verlängern

Lange hat der Sommer in Berlin auf sich warten lassen. Jetzt ist er da und viele Berlinerinnen und Berliner freuen sich auf ihren Besuch im Sommerbad und auf die obligatorische Tüte Pommes. Doch leider mussten die Berliner Bäderbetriebe (BBB) aufgrund der Kürzungen des schwarz-roten Senats vor dem Sommer ihre Angebote reduzieren. Dazu zählten nicht nur die fehlende Beheizung einiger Sommerbäder, um Kosten zu sparen und die Erhöhung der Eintrittspreise, sondern auch die Entscheidung die Sommersaison zum Ende der Sommerferien am 7. September enden zu lassen. Da die aktuelle Woche zu den besucherstärksten der vergangenen vier Jahre zählte, kündigen die BBB heute an eine Verlängerung der Sommersaison zu prüfen.

Kerstin Wolter, Landesvorsitzende Die Linke Berlin

„Baden darf kein Luxus sein. Wir haben bereits vor der Sommersaison kritisiert, dass die Schließung der Bäder zum Ende der Sommerferien ein Fehler ist. Nicht alle besitzen einen Pool, gerade in den Hochhaussiedlungen und in der Innenstadt ächzen die Menschen unter der Hitze. Damit alle cool bleiben, sollte Berlin länger baden gehen!“

 

Kristian Ronneburg, sportpolitischer Sprecher der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus: 

„Die Linksfraktion hat den Senat vor Monaten dazu aufgefordert die Kürzungen bei den Bädern zurückzunehmen und die Sommersaison über die Ferien hinaus zu verlängern, so wie es in den vergangenen Jahren immer üblich war. Wir begrüßen daher die Ankündigung der Bäderbetriebe und fordern den Senat dazu auf die BBB dabei zu unterstützen, dass sich die Berlinerinnen und Berliner auch noch nach den Sommerferien im Freibad abkühlen können. Wir bedanken uns bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bäderbetriebe, die sich für die Bäder einsetzen und für einen reibungslosen Besuch sorgen!“

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