Berliner Linke startet Kampagne gegen Mieten-Notstand

Über eine halbe Million Haushalte in Berlin geben mehr als 30 Prozent ihres Einkommens nur für die Miete aus. Bei knapp 250.000 Haushalten frisst die Miete bereits mehr als 40 Prozent des Einkommens. Die Berliner Linke startet eine große Kampagne für sicheres Wohnen, mit der wir eine Bewegung gegen die Mieten-Abzocke durch Immobilienkonzerne aufbauen werden.

 

Elif Eralp, Bürgermeisterkandidatin von Die Linke Berlin: 

„Berlin steht im Zentrum des Mieten-Notstands. Kein Thema beschäftigt unsere Nachbarinnen und Nachbarn so sehr wie die zu hohen Mieten. Ich will, dass alle Menschen, die von früh bis spät unsere Stadt am Laufen halten, sich das Leben hier noch leisten können. Es braucht endlich den politischen Willen, sich mit den Immobilienkonzernen anzulegen. Dreiste Vermieter dürfen sich nicht sicherer fühlen als ein Falschparker. 
 
Wir werden massenhaft in die Kieze und an die Haustüren gehen, Mieterversammlungen organisieren, unsere Nachbarn und Nachbarinnen vernetzen und uns gemeinsam gegen Mietabzocke wehren. Wir wollen jeden zu viel gezahlten Euro zurückholen und Wohnung für Wohnung bezahlbar machen.“

 

Kerstin Wolter, Landesvorsitzende von Die Linke Berlin:

„Im September haben wir den Senat aufgefordert, bestehende Gesetze gegen Mietwucher endlich durchzusetzen – passiert ist nichts. Wir warten nicht bis zum Wahltag – wir handeln jetzt. Deshalb starten wir jetzt eine Mietenkampagne mit konkreter Unterstützung für Mieterinnen und Mieter: Mieterversammlungen, Prüfung von Betriebskostenabrechnungen und anwaltliche Beratung.

Für immer mehr von uns ist unsere Stadt wegen der hohen Mieten einfach nicht mehr bezahlbar. Viele Leute arbeiten nur noch für die Miete. Die großen Immobilienkonzerne drehen munter weiter an der Mietenspirale und tricksen bei Heizkostenabrechnungen. Alle Parteien reden über die hohen Mieten, aber nur Die Linke hat einen konkreten Plan, um den Mieten-Notstand zu stoppen. 

Wir werden gemeinsam mit unseren über 17.000 Mitgliedern eine Bewegung gegen den Mieten-Notstand aufbauen. Unsere Parteibasis steht in den Startlöchern und kann es kaum erwarten loszulegen.“

 

Mehr Informationen zur Kampagne:

https://berlin-bezahlbar-machen.de/