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Die Linke räumt auf: 5-Punkte-Plan gegen das Müll-Chaos

An den Haustüren haben uns die Leute vor allem immer wieder zwei Probleme mitgegeben und das sind die zu hohen Mieten und der Müll. Ganz gleich ob in Mitte oder in Charlottenburg, alle wollen in einem sauberen Berlin leben. Unser Ziel ist, dass Berlin wieder bezahlbar und sauber wird. Die Linke hat heute dazu einen 5-Punkte-Plan vorgestellt.

Elif Eralp, Bürgermeisterkandidatin Die Linke Berlin:

 

"Mir haben die Leute an den Haustüren neben den zu hohen Mieten immer wieder vom sie störenden Müllchaos in unserer Stadt berichtet. In vielen Kiezen häuft sich der Müll: Sperrmüll der vor Hauseingängen liegt, Mülleimer die überquellen oder es gibt zu wenige, Spielplätze die zunehmend verdrecken. Auch ich ärgere mich darüber. Ganz gleich ob in Lichtenberg oder in Kreuzberg, wir alle wollen in einem sauberen Berlin leben. Die Beschäftigten bei der BSR machen jeden Tag einen Knochenjob, für den wir ihnen sehr dankbar sind. Wir wollen unsere BSR unterstützen und stärken. Und die Berlinerinnen und Berliner brauchen mehr Angebote, ihren Müll loszuwerden, deshalb wollen wir mehr kostenfreie Sperrmülltage einführen, mehr Mülleimer aufstellen und die Reinigungstaktung erhöhen. Mein Ziel ist, dass Berlin wieder bezahlbar und sauber wird, damit jeder gerne in seinem Kiez unterwegs ist und es schön und sicher hat.“

 

 

Die Linke räumt auf: 5-Punkte-Plan gegen das Müll-Chaos

Sperrmüll kostenfrei abholen – illegalen Müll stoppen!

Die Sperrmüllabholung wird für jeden Berliner Haushalt zweimal pro Jahr komplett kostenlos. Flankierend dazu weiten wir die BSR-Kieztage aus und nutzen dafür verstärkt die Parkplätze des Einzelhandels.

BSR stärken und gut bezahlen – keine 1-Euro-Jobs!

Eine saubere Stadt ist eine öffentliche Aufgabe. Wir lehnen 1-Euro-Jobs zur Stadtreinigung ab und stärken die BSR personell und finanziell. Außerdem nehmen wir die Wohnungsbauunternehmen in die Pflicht, Hausmeister*innen einzustellen.

 Mehrweg fördern statt Bürger*innen zu belasten!

Täglich fallen in Berlin rund zwei Millionen Einwegverpackungen an. Wir setzen auf Mehrweg, ein eigenes Berliner Pfandsystem für Kaffeebecher und die konsequente Kontrolle der Mehrwegangebotspflicht.

Reparieren statt wegwerfen – Kreislaufwirtschaft in den Kiez!

Wir garantieren die Fortführung und den Ausbau des Reparaturbonus sowie der Reparaturnetzwerke. Zudem setzen wir uns dafür ein, dass in jedem der zwölf Berliner Bezirke mindestens ein Secondhand-Kaufhaus und ein nachbarschaftliches Kreislaufzentrum entstehen.

Prävention statt „Müll-Sheriffs“!

Repression allein macht keine Stadt sauber. Wir setzen auf mehr Recyclinghöfe, mehr Mülleimer, häufigere Straßenreinigungen in stark verschmutzten Gebieten und die Unterstützung zivilgesellschaftlicher Aufräumaktionen. Parkläufer*innen werden in die Regelfinanzierung des Senats überführt und ausgeweitet.

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