Hochschulen brauchen sichere Finanzausstattung
Beschluss des Landesvorstandes
Zum gestrigen Beschluss des Landesvorstandes bezüglich der stockenden Hochschulvertragsverhandlungen erklärt Tobias Schulze, Mitglied des Landesvorstandes:
Wir wollen den Erhalt der wissenschaftlichen Substanz in der Breite. Sowohl die Lehre wie auch die Forschung brauchen ein stabiles finanzielles Fundament, um im Interesse der Stadt wirken zu können. Der Wissenschaftssenator hat unsere volle Rückendeckung, wenn es gilt, den von den Hochschulen benötigten Kostenausgleich im kommenden Haushalt zu verankern.
Besonders die Universitäten befinden sich bereits jetzt am Rande der Betriebsunfähigkeit und verfügen bereits Einstellungs- und Zulassungsstopps. Die Unsicherheit über die ab 2010 zur Verfügung stehenden Mittel muss schleunigst beendet werden, damit die Hochschulen ihren Aufgaben gerecht werden können.
Berlin ist die attraktivste Stadt für Studierende in ganz Deutschland. Die zu uns kommenden jungen Menschen, aber auch die hier arbeitenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind ein wichtiges Potential für Kreativität und neue Ideen. Ein erneuter Kapazitätsabbau wäre ein verheerendes Signal für diese Menschen und eine kaum zu reparierende Schädigung der Leistungsfähigkeit des Berliner Wissenschaftssystems.
