Keine Werbung mehr, Klartext!
Die drei Unterschiede der Berliner LINKEN zu den anderen Parteien
Liebe Genossinnen und Genossen,
es geht auf die Ziellinie. Endspurt!
Viele Berlinerinnen und Berliner haben bereits gewählt. Ein Großteil ist sich für den Sonntag sicher. Aber eine Menge Leute entscheiden sich in diesen Tagen. Sie beginnen erst jetzt, aufmerksamer zuzuhören.
Alle Parteien (außer die AfD) erzählen, dass sie alles besser machen wollen. Mehr Bildung, mehr Sicherheit, mehr Wohnungen, mehr Bürgernähe, mehr für die Fahrradfahrer, die Luft, die Kinder, die Alten, die Wirtschaft. Es wird Zeit, den Leuten gerade heraus zu sagen, wo der Unterschied ist. Sie sollen sich schließlich entscheiden.
Also keine Werbung mehr, Klartext.
Ich habe gute Erfahrungen gemacht, in aller Kürze die drei Unterschiede der Berliner LINKEN zu den anderen Parteien herauszustellen:
- Die anderen Parteien (außer AfD) feiern einfach nur die wachsende Stadt (und befolgen die Logik einer kapitalistischen Stadtentwicklung). Wir wollen das Wachstum steuern, ihm eine andere Richtung geben. Beispiel: Nicht nur mehr Wohnungen bauen, sondern die Wohnungsprobleme lösen, die gewöhnliche Leute haben, wenn sie 'ne Wohnung suchen.
- Die anderen Parteien nehmen die Armut in Berlin hin. DIE LINKE will, dass Armut zum Thema für die ganze Stadt wird. Ehrenamtliche Hilfe ist gut, die Arche, Tafeln usw. Aber Armutspolitik ist nur uns so wichtig wie Wirtschaftspolitik.
- Politik kann viele Probleme lösen. Die beiden angesprochenen Probleme, die Richtungsbestimmung der wachsenden Stadt und die Armutsbekämpfung, werden nicht gelöst ohne den massiven Druck der Berliner Bevölkerung, den nur DIE LINKE gewillt ist aufzunehmen, fünf Jahre lang. Nur die Bürgerschaft kann erreichen, dass wir in Regierung machen müssen, was wir machen wollen.
Also: Unsere Politik will die Lebensbedingungen der gewöhnlichen Leute verbessern, sich um die in Armut lebenden Menschen kümmern und dabei auf die mündigen, sich einmischenden Bürgerinnen und Bürger setzen.
Wer sich noch entscheiden will, hat also mit der LINKEN dreimal die Wahl. Es ist nun Zeit, sich zu entscheiden, der Worte sind genug gewechselt.
Klaus Lederer

