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Nach Trauerkundgebung: Elif Eralp fordert queeren Schutz ins Grundgesetz

Auf dem Pariser Platz kamen heute viele Menschen zusammen, um nach den gestrigen Anschlag auf den CSD gemeinsam zu trauern. Auch die Bürgermeisterkandidatin von Die Linke Berlin Elif Eralp war vor Ort und erklärt:

„Auf der Trauerkundgebung am Pariser Platz wurde heute zu Recht gefordert, dass queere Menschen ausdrücklich ins Grundgesetz gehören. Wir unterstützen diese Forderung. Die geschlechtliche und sexuellen Identität muss in Artikel 3 aufgenommen werden, damit der Schutz der Community verfassungsrechtlich ausdrücklich verankert wird.
Gerade nach dem gestrigen Anschlag auf den Berliner CSD ist das ein Gebot der Solidarität und der politischen Verantwortung. Die Täter dürfen nicht das letzte Wort behalten. Queere Menschen müssen wirksam geschützt werden und die Communities gefördert werden.


Deshalb fordern wir den Berliner Senat auf, jetzt nochmals die Initiative zu ergreifen, und wir fordern den Bundeskanzler auf, dafür zu sorgen, dass dieser Schutz endlich kommt. Die Mehrheit der demokratischen Parteien ist vorhanden, jetzt muss sie im Bundestag in eine Zweidrittelmehrheit übersetzt werden, wenn der Fraktionszwang aufgehoben wird, gibt es eine Chance. Berlin sollte jetzt helfen diese Mehrheit mit zu organisieren.
 

Außerdem hat die queere Community heute auch eingefordert, dass der grausame mutmaßlich islamistische Anschlag nicht für Rassismus instrumentalisiert werden darf, auch das unterstützen wir."

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