Neukölln vs. Charlottenburg: Die Linke startet Müll-Aktion!
Die beiden Linke-Abgeordneten Ferat Koçak (MdB) und Niklas Schenker (MdA) rufen unter dem Motto „Das Große Aufräumen“ zu einem großen Müll -Wettbewerb auf.
Am 20. Mai versuchen die Beiden in ihren Kiezen (Neukölln und Charlottenburg) unterstützt von lokalen Teams so viel Müll zu sammeln, wie es geht und dabei jeweils mehr als ihr „Konkurrent“.
Die Bürgermeisterkandidatin der Berliner Linken, Elif Eralp, wird die Aktion in Neukölln unterstützen. Luigi Pantisano, MdB und Kandidat als Co-Parteivorsitzender der Linken, wird die Aktion in Charlottenburg unterstützen.
Dazu erklärt Bürgermeisterkandidatin Elif Eralp:
„Das Müll-Chaos beenden bleibt Chefinnensache. Deshalb steige ich in die Aktion mit ein. An den Haustüren haben mir die Leute vor allem immer wieder zwei Probleme mitgegeben und das sind die zu hohen Mieten und der Müll. Ganz gleich ob in Neukölln oder in Charlottenburg, wir alle wollen in einem sauberen Berlin leben. Die Leute bei der BSR machen jeden Tag einen Knochenjob, für den wir ihnen alle zu Dank verpflichtet sind. Wir wollen unsere BSR unterstützen und stärken. Und die Berlinerinnen und Berliner brauchen mehr Angebote, ihren Müll loszuwerden, deshalb wollen wir mehr kostenfreie Sperrmülltage einführen. Mein Ziel ist, dass Berlin wieder bezahlbar und sauber wird.”
Dazu erklärt Ferat Koçak, Abgeordneter der Linken aus Neukölln:
„Alle verdienen einen sauberen Kiez, unabhängig vom Geldbeutel oder Pass. Viele Leute in unserem Kiez sind genervt vom Müll-Chaos. Aber Kai Wegner interessiert sich nicht, ob es in Neukölln dreckig ist, solange die Kieze der Reichen sauber sind. Gemeinsam mit unserer Nachbarschaft machen wir Neukölln sauber und kämpfen für eine Stadt, die uns allen gehört.”
Dazu ergänzt Niklas Schenker, Abgeordneter der Linken aus Charlottenburg-Wilmersdorf:
„Das Müll-Problem betrifft die ganze Stadt, aber nicht alle gleich. Viele haben das Gefühl, dass vor allem ärmere Kieze mehr von Müll betroffen sind. Die Beschäftigten der BSR haben unsere volle Unterstützung, sie leisten jeden Tag großartige Arbeit. Aber die BSR kann nur so gut arbeiten, wie die Politik die Rahmenbedingungen macht. Kai Wegner und sein Senat haben die Bedürfnisse der arbeitenden und armen Menschen nicht im Blick. Jetzt nehmen wir es in die Hand und räumen auf. Erst auf der Straße und ab September in der Politik.“
„Das Große Aufräumen“
Neukölln: 20. Mai 18 Uhr, Startpunkt: U-/S-Bhf. Hermannstraße
Charlottenburg: 20. Mai, 18 Uhr, Startpunkt: U-Bhf. Jakob-Kaiser-Platz (Ausgang C)
