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Tempelhofer Feld: Ende 2019 ist endgültig Schluss

Auf dem Tempelhofer Feld werden auf Grundlage des geänderten Tempelhof-Gesetzes durch die Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) bis Juli 2017 über 900 Tempohomes aufgestellt.

Auf dem Tempelhofer Feld werden auf Grundlage des geänderten Tempelhof-Gesetzes durch die Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) bis Juli 2017 über 900 Container, sogenannte Tempohomes aufgestellt. Dort sollen bis zu 1120 Flüchtlinge untergebracht werden. Dazu sagt Katina Schubert, Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE.Berlin:

Wir haben als LINKE die Änderung des Tempelhof-Gesetzes durch den alten Senat und den Plan eines Container-Dorfs auf dem Feld grundsätzlich kritisiert. Während der Koalitionsverhandlungen haben wir uns darauf eingelassen, dass das Tempelhof-Gesetz gilt. Überlegungen, über die jetzt die Berliner Zeitung berichtet, das Tempelhof-Gesetz durch die Hintertür zu verlängern, erteilen wir eine ganz klare Absage.  Am 31. Dezember 2019 ist endgültig Schluss. Vor diesem Hintergrund ist die BIM gut beraten, ihre Pläne zur Aufstellung des Container-Dorfs zu überprüfen.

Es ist flüchtlingspolitisch nicht ratsam, über tausend Flüchtlinge auf engem Raum und weitgehend isoliert unterzubringen. Es ist finanzpolitisch nicht vertretbar, über 16 Millionen Euro für eine von vornherein temporäre Lösung auszugeben. Stattdessen sollten jetzt zügig alternative Standorte für die bereits bestellten Container gesucht werden. Wir werden das Thema gegebenenfalls im Koalitionsausschuss aufrufen.

 

 

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