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Regine Sommer-Wetter

Kandidatur für den Landesvorstand

Liebe Genoss*innen,

seit 35 Jahren mache ich für unsere Partei Kommunalpolitik. In Friedrichshain und seit 2000 in Friedrichshain-Kreuzberg. Von Dezember 2021 bis März 2023 war ich für die Linke Stadträtin für Jugend und Gesundheit, dann kam die Wiederholungswahl… Jetzt hat mich unsere Partei erneut nominiert und wenn alles klappt, bin ich ab Ende Mai Stadträtin für Arbeit, Soziales und Bürgerdienste. Wissend, dass bis zum nächsten Herbst nicht viel Zeit ist, will ich mich den Herausforderungen stellen und zu meinen politischen Schwerpunkten den Kampf gegen Mietwucher und Leerstand sowie Zweckentfremdung von Wohnraum machen. In Zusammenarbeit unserer AGH-Fraktion und der LAG Städtebau und Wohnungspolitik sollte es gelingen, in einem Innenstadtbezirk wie Friedrichshain-Kreuzberg da Zeichen zu setzen.

In den Jahren meiner Mitgliedschaft habe ich Höhen und Tiefen der Entwicklung der Partei erlebt, gesehen, welche Resonanz wir entfalten, wenn wir nah bei den Menschen sind und auch, wie es nicht läuft, wenn wir uns überwiegend mit uns selbst beschäftigen. Unser letzter Wahlkampf war auch für mich als „alte Häsin“ einfach „wow“. Wenn wir das im nächsten Jahr hier auch so hinbekommen, wird es ein starkes Ergebnis geben. Das setzt aber voraus, dass wir uns im Vorfeld breit über unsere Schwerpunkte verständigen, darüber reden, was mit uns in möglicher Regierungsverantwortung nicht verhandelbar ist und welches Personalangebot wir wofür machen. Das schließt für mich ein, dass sich die Vielfalt dieser Stadt in einem solchen Angebot widerspiegelt.

Als Neumitgliederverantwortliche habe ich hautnah miterlebt, wie es sich anfühlt, wenn unsere Partei geradezu überrannt wird von Menschen, die mit uns Politik machen wollen. Ich finde, wir waren/sind da gut unterwegs in den Bezirken und haben vielfältige, kreative Ideen des Mitmachens entwickelt.  Unabhängig von Eintritten in unsere Partei müssen wir   eine programmatische Weiterentwicklung hinbekommen. Und in diesem Prozess unsere Basisorganisationen und Ortsverbänden mitnehmen. Aber nicht nur die. Um wirklich und dauerhaft etwas verändern zu können, braucht es zivilgesellschaftliche Bündnisse und ein Programm, welches einlädt, da mitzumachen.

Zu meiner Person

  • geboren in Berlin 1965, zwei erwachsene Söhne
  • Diplom in Betriebswirtschaft und Ingenieurbau
  • Mitglied der BVV Friedrichshain-Kreuzberg und des Bezirksvorstandes
  • stellvertretende Vorsitzende des Bezirkssportbundes Friedrichshain-Kreuzberg
  • Mitglied bei verdi, der Volkssolidarität, fipp e.V., dem Netzwerk Progressive Linke, Greenpeace und dem ADFC
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