Linke unterstützt Kundgebung „Wehrdienst #schreddern – Kriegstüchtigkeit bringt keine Sicherheit!“
Am 27. August 2025 möchte das Bundeskabinett (CDU/CSU/SPD) über das Gesetz zur Reaktivierung des Wehrdienstes beraten und darüber abstimmen. Neben der Wehrfähigkeitserfassung über einen verpflichtenden Fragebogen ist auch eine Zwangsmusterung von jungen Männern ab 2028 vorgesehen. Die Linke unterstützt die Protestkundgebung. Dazu erklärt Kerstin Wolter, Landesvorsitzende von Die Linke Berlin:
„Eine Wiedereinführung der Wehrpflicht durch die Hintertür lehnen wir ganz klar ab. Die Bundeswehr ist kein normaler Arbeitgeber, der Dienst an der Waffe kein normaler Job. Militärische Zwangsdienste bedeuten einen massiven Einschnitt in das Leben junger Menschen und das ist mit uns nicht zu machen. Wenn jetzt alle Jugendlichen erfasst werden sollen, klingt das nicht nach Friedenspolitik.
Statt immer mehr Geld in die Bundeswehr zu pumpen, müssen wir vielmehr die Freiwilligendienste ausbauen und massiv in unsere öffentlichen Infrastrukturen investieren. Junge Menschen brauchen keine Ausbildung an der Waffe, sondern sozialen Wohnungsbau, ein funktionierendes Gesundheitssystem und eine selbstbestimmte Zukunft.“
Kundgebung „Wehrdienst #schreddern – Kriegstüchtigkeit bringt keine Sicherheit!“
Wann: Mittwoch, 27.8. ab 09 Uhr
Wo: Vor dem Bundesministerium der Verteidigung (Stauffenbergstraße 18, 10785 Berlin)
