Gegen Rechtsextremismus hilft nur zivilgesellschaftliches, demokratisches Engagement vieler Menschen!
Zum Anschlag auf den Treptow-Köpenicker Bezirksverordneten
Zum Anschlag auf den Treptow-Köpenicker Bezirksverordneten Hans Erxleben erklärt der Landesvorsitzende Klaus Lederer:
Der Anschlag auf das Haus unseres LINKE-Bezirksverordneten, Hans Erxleben in Treptow-Köpenick, zeigt die Gefährdung, denen gegen Rechtsextremismus couragiert auftretende Menschen in unserer Stadt immer wieder ausgesetzt sind. Er reiht sich ein in eine Reihe von Anschlägen und Übergriffen der vergangenen Monate, darunter auf das Anton-Schmaus-Haus, auf Parteibüros der LINKEN und anderer demokratischer Parteien, auf Antifaschistinnen und Antifaschisten. DIE LINKE. Berlin ist solidarisch mit Hans Erxleben, der seit Jahren als Sprecher des Bündnisses für Demokratie und Toleranz in Treptow-Köpenick außerordentlich engagiert ist.
Gegen dumpfe Ideologien und Gewalt helfen nur demokratisches Engagement, der Kampf für Vielfalt und solidarisches, weltoffenes Miteinander. DIE LINKE wird in diesem Kampf nicht nachlassen! Wir treten dafür ein, engagierte Politikerinnen und Politiker effektiver zu schützen und fordern den Senat auf, den Umgang mit personenbezogenen Daten bei Wahlakten zu überdenken. Im Zeitalter moderner Telekommunikationsmittel gibt es viele Möglichkeiten, den Kontakt zu suchen. Eine Veröffentlichung von Privatanschriften im Amtsblatt hat sich aus unserer Sicht überlebt. Sie verbindet sich mit Risiken, die sich in Anschlägen wie dem der vergangenen Nacht auf traurige Art und Weise manifestieren.

