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Haus der Gesundheit retten!

Gegen die Pläne der AOK-Nordost protestieren

Zum Plan der AOK-Nordost, das Haus der Gesundheit am Alexanderplatz zum Höchstpreis an einen privaten Investor zur verkaufen, erklären der Spitzenkandidat und Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE. Berlin, Klaus Lederer und das Mitglied des Abgeordnetenhauses und Wahlkreisabgeordnete Carola Bluhm:

Wir fordern den Vorstand und den Verwaltungsrat der AOK-Nordost auf, die Verkaufsverhandlungen mit den privaten Investoren zu stoppen und stattdessen, die Gespräche mit der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM) über deren Kaufangebot wieder aufzunehmen.

Durch den mit fadenscheinig begründeten Ausschluss der WBM aus dem Bieterverfahren wird die kieznahe ärztliche Versorgung gefährdet. Schon jetzt ist klar: Der hohe Kaufpreis für ein sanierungsbedürftiges, denkmalgeschütztes Haus lässt sich nicht mit den Betrieb eines für die Allgemeinheit bedarfsgerechten Ärztehauses refinanzieren. Damit droht der ärztlichen Versorgung im Quartier, nachdem bereits 2014 viele Arztpraxen von dort nach Marzahn-Hellersdorf verlagert wurden, ein weiterer Aderlass. DIE WBM dagegen hat zugesagt, das Haus der Gesundheit zu einem Zentrum für die vernetzte, ambulante medizinische Versorgung zu entwickeln.

DIE LINKE. Berlin setzt sich für einen Verkauf des Hauses der Gesundheit an die städtische Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM) ein und ruft die Nachbarschaft sowie alle Berlinerinnen und Berliner auf, gegen die Pläne der AOK-Nordost zu protestieren:

  • Unterstützen Sie die Online-Petition: Privatisierung des Haus der Gesundheit in der Karl-Marx-Allee in Berlin stoppen!
  • Senden Sie Protestschreiben an den Vorstand und den Verwaltungsrat der AOK-Nordost sowie Gesundheitssenator Czaja und den Regierenden Bürgermeister Müller!

Noch ist es nicht zu spät! Aber es braucht nun den Druck der Öffentlichkeit. DIE LINKE. Berlin wird alle ihr zur Verfügung stehenden Möglichkeiten im und außerhalb des Parlaments nutzen, um für diesen Druck zu sorgen und hofft auf breite Unterstützung. Denn nur so lässt sich offenbar noch bei der AOK-Nordost Geschäftsführung ein Umdenken bewirken.

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